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| VK 4501 (P) - Tiger I (P), Porsches Tiger I - Entwurf |
Bereits vor Auftreten der russischen T-34, nämlich im Frühjahr 1941, wurde auf deutscher Seite das Bedürfnis nach größeren Geschützkaliber und stärkerer Panzerung als in der Panzer IV-Reihe geäußert und die Entwicklung eines 45 t-Panzers vorangetrieben, die zum späteren Tiger I führte.Neben der Firma Henschel, deren Typ später in Serie ging, erhielt auch die Firma Porsche einen entsprechenden Entwicklungsauftrag. Das daraufhin geschaffene Fahrzeug wurde als VK 4501 (P) bezeichnet und war die Porsche-Ausführung des Kampfpanzers Tiger. Für die Konstruktion wurden viele Bauteile des VK 3001 (P) dem größeren Gewicht angepasst und übernommen. Der Antrieb des Fahrzeuges war in den rückwärtigen Teil versetzt worden, damit trotz des erheblichen Turmgewichts eine gleichmäßige Kettenbelastung gewahrt wurde. Die Leistung der beiden Motoren wurde auf je 320 PS verstärkt. Die Kraftübertragung erfolgte wie beim VK 3001 (P) nach dem bezinelektrischen Prinzip, dessen Anfälligkeit jedoch wesentlich dazu beitrug, dass bei einer Gegenüberstellung der konkurrierenden Entwürfe am 20.4.1942 der der Firma Henschel vorgezogen wurde. 10 Panzer des Porsche-TYps wurden bei den Nibelungenwerken komplett zusammen gebaut und mit den vorgesehenen Drehtürmen ausgestattet. Dieser Turm besas eine aus der 8,8 cm Flak entwickelte KwK mit 9.930 Rohrlänge. Da sich aber bereits 90 weitere Fahrgestelle in der Serienfertigung befanden, wurde die Firma Alkett angewiesen, diese mit einem festen Panzeraufbau zu versehen, um die 8,8 cm Pak L/71 als Panzerjäger aufzunehmen. Die luftgekühlten Porsche-Motoren wurden durch wassergekühlte Maybach-Motoren ersetzt und nach vorne verlegt, um den Platz im Kampfraum zu vergrößern. Dieser Panzerjäger (Ferdinand) war das einzige von Prof. Porsche entworfene Fahrzeug, das zum Einsatz kam. Der letzte dieser 90 "Ferdinande" wurde am 8. Mai 1943 an die Truppe ausgeliefert, aber auch dieser Zusammenbau, der eigentlich nur eine Notlösung war, um die vorhandenen Tiger (P)-Fahrgestelle zu verwenden, bewährte sich nicht sehr. Die meisten gingen an der Italienfront und im Osten infolge technischer Mängel an der komplizierten Kraftübertragung und wegen ihrer Schwerfälligkeit verloren. Technische Daten
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