Panzer Spezialpanzer Bergepanzer
Bergepanzer
BergepantherKurz nach der Aufstellung der ersten Tiger I- und Panthereinheiten stellte sich bereits heraus, dass die bisher zum Abschleppen der Panzer III und IV verwendeten 18 t-Zugmaschinen für diese neuen, schweren Kampfwagen nicht mehr ausreichten.

So war man gezwungen, die Entwicklungen eines neuen Bergefahrzeuges auf ketten getriebener Basis in Angriff zu nehmen. Weil diese aber nicht gleich zur Verfügung standen, musste man sich in der Zwischenzeit mit Mehrfachzügen behelfen, die meist aus 2 bis 3 18-Tonnern bestanden.

Anfänglich wurde versucht, mit einem zweirädrigen Bergegeschirr, das an beliebeige Panzerfahrgestelle angehängt werden konnte, das Problem zu lösen. das Gestell nahm eine Seilwinde sowie den Ersporn auf. Im Einsatz rammte man den Spron fest in die Erde und zog den beschädigten Panzer mit der Winde heran. Er wurde dann durch eine Stangenkupplung mit dem Bergefahrzeug verbunden und abgeschleppt.
Mann hoffte so, die veralteten Fahrgestelle des 38 (t) und Panzer III verwenden zu können. Bald zeigte sich aber, dass der erste eine völlig unzureichende Zugkraft besaß und auch beim Panzer III ergaben sich Probleme, insbesondere mit der Kupplung, die durch die tiefliegende Anbringung am Panzer III-Fahrgestell bruchempfindlich war.
Daher musste man sich wohl oder übel entschließen, etliche der kostbaren Pantherfahrgestelle für den Umbau zu Bergefahrzeugen zur Verfügung zu stellen.
Bei diesem in Serie gefertigten "Bergepanther" war sowohl die Winde als auch der Erdsporn direkt bzw. am Fahrzeug angebracht.

Die ersten "Bergepanther" kamen 1944 nach eingehender Erprobung beim Versuchskraftwerk Kummersdorf an die Front, wo sie sich glänzend bewährten.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Juni 2009 um 17:32 Uhr
 

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