Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Bergepanzer |
Kurz nach der Aufstellung der ersten Tiger I- und Panthereinheiten stellte sich bereits heraus, dass die bisher zum Abschleppen der Panzer III und IV verwendeten 18 t-Zugmaschinen für diese neuen, schweren Kampfwagen nicht mehr ausreichten.So war man gezwungen, die Entwicklungen eines neuen Bergefahrzeuges auf ketten getriebener Basis in Angriff zu nehmen. Weil diese aber nicht gleich zur Verfügung standen, musste man sich in der Zwischenzeit mit Mehrfachzügen behelfen, die meist aus 2 bis 3 18-Tonnern bestanden. Anfänglich wurde versucht, mit einem zweirädrigen Bergegeschirr, das an beliebeige Panzerfahrgestelle angehängt werden konnte, das Problem zu lösen. das Gestell nahm eine Seilwinde sowie den Ersporn auf. Im Einsatz rammte man den Spron fest in die Erde und zog den beschädigten Panzer mit der Winde heran. Er wurde dann durch eine Stangenkupplung mit dem Bergefahrzeug verbunden und abgeschleppt. Die ersten "Bergepanther" kamen 1944 nach eingehender Erprobung beim Versuchskraftwerk Kummersdorf an die Front, wo sie sich glänzend bewährten. Kommentare (0)
![]() |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Juni 2009 um 17:32 Uhr |