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Bereits 1937 bestand seitens der Infanterie die Forderung nach einem vollständig gepanzerten Kettenfahrzeug für den Munitionstransport an die Front, im Gegensatz zu den zeitweise später für diesen Zweck verwendeten Schützenpanzerwagen. Der Auftrag, ein solches Fahrzeug zu entwickeln ging an die Firma C.Borgward in Bremen. Der daraufhin entstandene Kleinpanzer trug die offizielle Bezeichnung VK 301/302. Jedoch erst im November 1941 kamen die Prototypen zur Auslieferung. Die schwache Panzerung von 14,5 mm gewährte zwar nur SmK-Schutz, trug allerdings wesentlich zum geringen Gewicht des Fahrzeugs von 3,5 t bei. So konnte man mit dem relativ schwachen 55 PS-Motor immerhin eine maximale Geschwindigkeit von 30 km/h im Gelände erreichen.
Insgesamt war beabsichtigt, die geforderten 400 VK 392/302 in einer Monatsproduktion von 12 Stück auszustossen. Sie sollten dann auf di Infanteriedivisionen verteilt werden. Vorerst wollte man aber mit den Versuchsexemplaren Erfahrungen im Truppenversuch sammeln. Dies geschah bei der 3. leichten Division, in der jedes Infanterie-Regiment mit 7 Munitionsschleppern ausgerüstet wurde. Anscheinend war den Fahrzeugen aber dort kein Erfolg beschieden, denn der Weiterbau unterblieb daraufhin und die bereits fertiggestellten 45 Exemplare wurden bei der Infanterieschule Döberitz zusammen gezogen. Dort stellte mann dann ab April 1943 mit sämtlichen vorhandenen Schleppern die sogenannte Munitionsschlepperkompanie 801 auf. In der 1. Infanterie-Division eingegliedert, kam sie 1943 in der 3. Lagoda-Schlacht zum Einsatz. Dort haben sich die Fahrzeuge trotz ihrer technischen Mängel gut bewährt. Im selben Jahr wurde auch die Firma Weserhütte mit der Entwicklung eines gepanzerten Munitionsschleppers beauftragt. Es sind aber lediglich ein Holzmodell und Prototyp dieses als VK 501 bezeichneten Fahrzeugs im Juli 1943 fertiggestellt worden. Wegen der jetzt positiven Erfahrung mit dem VK 301/302 stellte die In. 6 1944 einhundert unbrauchbar gewordene Sprengstoffträger dem General der Infanterie zum Umbau in gepanzerte Munitionsschlepper zur Verfügung. Mit diesen und den Resten der Kompanie 801 sollten 6 neue Einheiten aufgestellt werden. Bis Kriegsende kamen jedoch nur noch 3 Munitionsschlepperkompanien zustande, die bei der 1. und 170. Infantrie- sowie 28. Jägerdivision eingesetzt wurden. Übergangsweise setzte man auch Beutefahrzeuge (französische Renault Cheniletten) zum Munitionstransport ein und stellte entsprechende Umbauten aus den Serienpanzern I-IV her, die aber jeweils nur in wenigen Exemplaren Anwendung fanden.  (Quelle: BA)
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Juni 2009 um 17:27 Uhr |