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| Sturmgeschütz III / StuG 40 - Sd.Kfz. 142/1 |
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Das Sturmgeschütz III (StuG III), ursprünglich zur Unterstützung von Angriffen nicht gepanzerter Infanterie vorgesehen, erwies sich mit seinem kurzen 7,5 cm Sturmkanone spätestens 1941 beim Auftreten der russischen Kampfpanzer T-34, KW-I und II, als nicht mehr ausreichend.
Daneben hielt sich bis Kriegsende auch noch die Bezeichnung "Sturmgeschütz III". Die Zahl "40" wollte ja auch nur anzeigen, dass es sich hier um Sturmgeschütze III mit den längeren Sturmkanonen 40 handelt. Die beiden Ausführungen G lassen sich durch ihre Kommandokuppel gut von F und F/8 unterscheiden. Schwieriger ist es, die Ausführungen F und F/8 immer völlig klar auseinander zu halten, wenn auf dem Foto der Bug nicht erkennbar ist. Durch Mangel an Ersatzteilen, den Wechsel zur StuK 40 L/48 und Truppenimprovisationen gab es, wie fast bei allen deutschen Kampffahrzeugen, Mischbestückungen. Auch sind die letzten beiden Typen noch bis Kriegsende nebeneinander gebaut worden. Insgesamt wurden von ihnen rund 8.000 Stück dieser Ausführungen hergestellt. Zusammen mit denen der Ausführungen A-E sind somit rund 9.000 Sturmgeschütze III gefertigt worden. Kein anderes Kampffahrzeug der deutschen Wehrmacht hat diese Produktionszahlen erreicht. Nur in Sonderdivisionen wie "Großdeutschland" und einigen der Waffen-SS waren sie organisatorisch eingegliedert. Sie unterstanden daher meist als selbständige Abteilungen und Brigaden den Korps oder Armeen, um von dort zur Schwerpunktbildung bei Angriffsoperationen oder - und das in den letzten Kriegsjahren vorrangig - zur Krisenbewältigung gegen durchgebrochene Feindverbände eingesetzt zu werden. Bedingt durch das Auftreten stärkerer feindlicher Panzermassen, entwickelte sich jedoch das Sturmgeschütz III immer mehr zu einer Defensiv-Waffe, einem Panzerjäger, wozu es aber, wie das Wort "Sturm-" erkennen lässt, ursprünglich nicht vorgesehen war. Wegen Ihrer leichteren Herstellung und ihres geringeren Materialverbrauchs wurden sie ab 1944 auch auf Stellen von Kampfpanzern in den Panzerdivisionen und Panzerjäger in Infanteriedivisionen verwandt. Hierdurch gab es Panzer-Regimenter, die neben einer Kampfpanzerabteilung auch eine Sturmgeschütz-Abteilung zeigten und Panzerjäger-Abteilungen, die mit Sturmgeschützen ausgerüstet waren. Die Verwirrung erreichte damit ihren Höhepunkt: Fahrgestell und Kanone entstammten der Panzertruppe, ab 1942 wurde es immer mehr in die Rolle des Panzerjägers gedrängt, um schließlich ab 1944 als "Kampfpanzer" eingesetzt zu werden. Bei all dem war es aber ein Geschütz der Artillerie (Sturmartillerie) und wurde seine Produktion und Ausbildung bis Kriegsende von dieser Waffengattung inspiziert. Der Generalinspekteur der Panzertruppen Guderian hatte hier durch, trotz seiner Gesamtverantwortung für alle gepanzerten Truppen des Heeres, nie einen Einfluss auf ihre Gestaltung, Produktion und Ausbildung ihrer Besatzungen. Eine unglückliche Situation mit negativen Auswirkungen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 21:52 Uhr |