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| Sturmgeschütz III - Sd.Kfz. 142 |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Montag, den 16. Februar 2009 um 18:24 Uhr |
StuG III, Ausführung ANach dem die ersten 5 Prototypen hergestellt und erprobt waren, wurden Konstruktionsänderungen am Fahrzeug vorgenommen und ein neues Fahrgestell ausgewählt. Die Fahrzeuge der Nullserie wurden auf dem Fahrgestell des Panzer III, Ausf. B als Versuchs- und Entwicklungskonstruktion gebaut. Die Serienfahrzeuge "Gepanzerte Selbstfahrlafette für Sturmgeschütz 7,5 cm-Kanone, Ausf. A (später StuG III, Ausf. A genannt) erhielten das Fahrgestell des Panzer III, Ausf. F. Die Wanne des Panzer III wurde der Auslegung des StuG III angepasst und besas eine stärkere Panzerung. Der Motor, die Kraftübertragung und das Laufwerk glichen jedoch denen des Panzer III, Ausf. F.Der mit Winkeleisen am Fahrgestell angeschraubte Aufbau war niedrig, besas einen relativ geräumigen Kampfraum mit einer verwinkelten Dachkonstruktion und starker Frontpanzerung von 50 mm Dicke. Die Bugplatte und Kanonenblende waren ebenfalls 50 mm dick, zugleich war eine weitere 50 mm-Platte hinter dem Fahrer als vordere Wand des Kampfraumes vorhanden, so dass von vorn das Stug III, Ausf. A sehr gut gegen Panzerabwehrwaffen der damaligen Zeit geschützt war. Die senkrechten Seitenplatten waren 30 mm, die untere Bugplatte 26 mm und die Dachplatten 11 mm dick. An der linken Seite diente ein rechteckiger gepanzerter Kasten zur Aufnahme der Funkausrüstung. Vor diesem Kasten an der linken Seite und entlang der gesamten rechten Seite formte eine Anzahl von verschraubten 9 mm starken Platten die Ausenwände, die über einen Teil der Kettenabdeckung hinausragte. Diese Platten waren als zusätzliche Schottpanzerung vorgesehen, nichts wurde dahinter verstaut und es gab auch keine Luke, den umschlossenen Raum zu erreichen. Der hintere Teil des Aufbaus und die Platten am Wannenheck waren 30 mm, die Wannenunterseite 16 mm und die unteren Platten am Bug und Heck 20 mm dick. Die Kanone war die Standard-7,5 cm L/24 (KwK 37), mit der auch der mittlere Kampfpanzer IV, der als Unterstützungsfahrzeug für gepanzerte Einheiten gilt, ausgerüstet war. Das StuG war ursprünglich nicht für den Kampf gegen Panzer sowie andere bewegliche Ziele gedacht und benötigte deshalb keinen Panzerturm. Die durch Krupp entwickelte Lafettierung der 7,5 cm L/24 (KwK 37) war relativ primitiv und bestand aus einem am Boden verschraubten Sockel mit einer einfachen Erhöhungs- und Seitenrichtanlage. Ein geschossabweisender Schutz war nicht vorgesehen, was insbesondere bei höchster Erhöhung nicht ungefährlich war. Eine Schutzplane bedeckte den Raum um die Lafettierung und schützte die Besatzung und Ausrüstung vor Staub und Regen. Der Einstieg in den Kampfraum war durch 3 Luken im Dach möglich, im Notfall konnte der Fahrer durch die Wartungsklappen in der Bugplatte ausbooten. Der Fahrer sas vorne links, hinter ihm war der Richtschütze und der Kommandant sas in der hinteren linken Ecke des Aufbaus. Der Ladeschütze hatte rechts im Kampfraum seinen Platz. Die Beobachtungsmöglichkeiten des Richtschützen waren eingeschränkt. Er zielte durch eine kleine Öffnung in der Frontplatte und ein V-förmiger Ausschnitt im Dach über dem Raum des Fahrers wurde vorgenommen, um ihm einen größeren Beobachtungsbereich zu ermöglichen. Metallrippen wurden an dieser Seite angeschweißt, um aufgeschlagene Geschoss und Geschossteile abzulenken. Die mechanischen Einzelteile waren denen des Panzer III, Ausf. F baugleich. Das Laufwerk bestand aus 6 Laufrollen und jeder Seite, jeweils gefedert durch Drehstäbe und Schwingarme mit Stoßdämpfern an der ersten und letzten Laufrolle. Da die Drehstäbe paarweise angeordnet waren, waren die Laufrollen an der linken Seite leicht nach hinten versetzt. Drei Stützrollen im gleichen Abstand wurden angebracht. Ein hochgezogenes, massives Heckleitrad wurde verwendet, die Antriebsräder mit 8 radial angeordneten, kreisförmigen Durchbrüchen zur Gewichtserleichterung trieben die 36 cm breiten, sich selbst reinigenden Gliederketten an. Das Triebwerk war vom Typ Variorex. Die Lenkung geschah mit Kupplung und Bremse. Die Produktion begann 1940 und 4 Batterien des StuG III, Ausf. A erlebten ihren Einsatz während des Frankreichfeldzuges im Mai/Juni 1940. Weitere Einheiten wurden nach dem Ende dieses Feldzuges aufgestellt. StuG III, Ausführung B Verbesserungen am Panzer III wurden ebenfalls beim StuG III eingeführt. Im Herbst 1940 erschien daher ein neues Modell des StuG III mit der Bezeichnung Ausf. B. Es besas die gleiche Wanne und den gleichen Aufbau wie die Ausf. A, was Verwirrung bei der Unterscheidung dieser Ausführungen hervorrufen kann, Die technischen Einzelheiten des Fahrgestells basierten jedoch auf denen des Panzer III Ausf. H. Das 10-Gang-Getriebe vom Typ Variorex wurde durch ein 6-Gang-Getriebe vom Typ ZF SSG 77 ersetzt und ein Maybach HL 120 TRM-Triebwerk wurde eingebaut.Äußerlich waren die ersten Fahrzeuge der Ausf. B identisch mit denen der Ausf. A. Kurt darauf aber wurde durch die Einführung einer neuen 40 cm breiten Kette ein neukonstruiertes Fahrgestell benötigt. Die vordere Stützrolle auf jeder Seite wurde weiter nach vorn gesetzt, um die Kette in der Nähe des Antriebsrades zustützen und sowohl ein neues Antriebsrad als auch ein neues Heckleitrad wurde eingeführt. Das gegossene Heckleitrad besas 8 Speichen mit offenen Zwischenräumen, das Antriebsrad, ebenfalls gegossen, besas 6 Öffnungen in einem schlüsselartigen Rad mit hervorstehender Nabe. Wegen der Einführung dieser Gegenstände während des Produktionsherganges der Ausf. B wurden einige Fahrzeuge mit alten Antriebsrädern und neuen Leiträdern, andere mit neuen Antriebsrädern und alten Leiträdern oder mit beidem in alter oder neuer Art ausgerüstet. Die alte Art der Antriebsräder konnte für die 40 cm-Kette nach Hinzufügen eines Abstandringes an den Radkörper verwendet werden, was ebenfalls bei einigen Panzer III während der Übergangsperiode geschah. In allen anderen Einzelheiten war die Ausf. B der Ausf. A gleich und während die Produktion voran schritt, wurden zusätzliche Stug III-Einheiten aufgestellt. Die Zeit 1940 und Anfang 1941 wurde für Ausbildungsübungen und zur Entwicklung der Taktik, basierend auf den Kriegserfahrungen in Frankreich, genutzt. StuG III, Ausführung C und DAnfang 1941 wurde ein neues Modell des StuG III eingeführt. Es war die Ausf. C und unterschied sich vonn B durch einen neuen Aufbau. Es war offensichtlich geworden, dass die Beobachtungsöffnung des Richtschützen die Frontpanzerung stark beinträchtigte, eine verbesserte Beobachtungseinrichtung wurde daher entwickelt. Bei dieser Konstruktion ragte die Beobachtungs- und Zieleinrichtung durch einen Spalt im Fahrzeugdach heraus und folgte dem Richten der Kanonen nach Seite und Höhe. Mit Ausnahme des Spaltes änderte sich an der Dachkonstruktion nichts.Die Frontplatten waren nun 50 mm stark und die Seitenplatten sowie die Platten des Fahrerraumdaches in der Form geändert, was folglich eine einfachere und wirkungsvollere Silhouette schuf. Während der Produktion wurden im Inneren des Fahrzeugs einige kleinere Änderungen vorgenommen, diese Ausführung erhielt die Bezeichnung D. StuG III, Ausführung E Eingeführt im Herbst 1941, stellt sich das StuG III Ausf. E wiederum nur als Weiterentwicklung der Grundkonstruktion dar. Im wesentlichen ähnlich der Ausf. D, besitzt die Ausf. E einige Verbesserungen im Aufbau. Die 9 mm starken, abgewinkelten Seitenplatten wurden entfernt und enthüllten nun die 30 mm starken, senkrechten Seitenplatten.Der gepanzerte Kasten für die Funkausrüstung an der linken Seite wurde nach vorn verlängert und für den Einbau einer zusätzlichen Funkausrüstung in Führungsfahrzeugen wurde ein zweiter Kasten zum Verstauen weiterer Munition verwendet. Die Ausf. E ist leicht durch die kurze L/24 Haubitze, die senkrechten Seitenwände und die zwei hinausragenden Kästen auf jeder Seite des Aufbaues zu identifizieren. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 21:50 Uhr |