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| Leichte Panzerspähwagen 1932 bis 1945 |
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Der Versailler Vertrag verbot dem Deutschen Reich den Bau von Panzern auf Ketten, erlaubt waren nur gepanzerte Radfahrzeuge, von denen die Reichswehr auch einige Exemplare aller Art hatte. Für eventuelle Neubauten waren für ihre leichten Versionen Zwei-Achs-(4-Rad)-Fahrgestelle vorgesehen. Als wirklich brauchbare Fahrzeuge galten aber erst die ab 1932 gebauten gepanzerten Kleinkraftwagen. Es gab von ihnen zwei Ausführungen: Kfz. 13 (Maschinengewehrkraftwagen) mit MG Dreyse 13 und 2 Mann Besatzung Kfz. 14 (Funkkraftwagen) ohne Bewaffnung, nur mit Funkausrüstung und 3 Mann Besatzung Aber sie bedeuteten nur eine Behelfslösung bis 1935 die ersten, gezielt entwickelten gepanzerten Rad-Fahrzeuge der Truppe verfügbar wurden. Es gab sie in verschiedenen Ausführungen: Sd.Kfz. 221 (Leichter Panzerspähwagen) mit MG 34 (später 42) und 2 Mann Sd.Kfz. 221 (Leichter Panzerspähwagen) mit einer 2,8 cm Panzerbüchse und 2 Mann Sd.Kfz. 222 (Leichter Panzerspähwagen) mit 2 cm KwK und einem MG 34 (später 42) und 3 Mann Sd.Kfz. 222 (Leichter Panzerspähwagen) in gleicher Ausführung, jedoch mit Hängelafette zur besseren Flugabwehr Sd.Kfz. 223 (Leichter Panzerspähwagen) mit Funkausstattung und einem MG 34 (später 42) und 3 Mann Sd.Kfz. 260 (Kleiner Panzerfunkwagen) unbewaffnet mit 4 Mann Sd.Kfz. 261 (Kleiner Panzerfunkwagen) mit Rahmenantenne, (später) einem MG 42 hinter einem Schutzschild und 4 Mann Dazu gab es einige Behelfswagen, die jedoch auf anderen Fahrgestellen und Motoren basierten: Sd.Kfz. 247 Typ A , unbewaffnet nur mit Funkausstattung Sd.Kfz. 247 Typ B, unbewaffnet mit Funkausstattung, Besatzung bis zu 6 Mann Als Halbkettenfahrzeug kam ab 1943 ein Leichter Spähwagen zur Truppe, der als Grundlage den Schützenpanzer kurz hatte: Sd.Kfz. 250/9 "Cäsar" mit einer 2 cm KwK und MG 34, 3 Mann Und schlieslich gab es einen Leichten Spähpanzer auf Vollkette, sein Fahrgestell war das des Kampfpanzer II in der Ausführung L: Sd.Kfz. 123 "Luchs" mit einer 2 cm KwK und einem MG 34, 3 Mann Als Ausrüstung ganzer Verbände und Einheiten der Wehrmacht, Waffen-SS und Polizei gab es noch den 1939 von der tschechischen Armee übernommenen und im Frankreichfeldzug 1940 in größerer Zahl erbeuteten französischen leichten Panzerspähwagen: Panhard 178 - P 204 (f) Weitere leichte Spähwagen auf deutscher Seite waren reine Beutefahrzeuge, die nur in Einzelexemplaren oder geringer Zahl an der Front von der Truppe erbeutet und - solange Ersatzteile und Munition vorhanden - übernommen worden waren. Sie hatten zumeist nur ein kurzes Leben. Kommentare (0)
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