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| Die Panzerspähwagen der ARK-Reihe |
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Da sich der schon im Frieden entwickelte schwere (8-Rad)-Panzerspähwagen der GS-Baureihe wegen seiner Beschuss- und Staubempfindlichkeit schon bald nach Kriegsbeginn als nicht mehr brauchbar erwies, erhielt die Firma Tatra bereits 1940 den Auftrag zum Bau eines neuen, flacheren und unempfindlicheren Panzerspähwagens. Ende 1941 wurden die ersten zwei Versuchsfahrzeuge dem Heereswaffenamt vorgeführt. Sie zeigten statt des bisherigen Kastenrahmen-Fahrgestells eine selbsttragende Wanne, einen 220 PS Dieselmotor, eine höhere Watfähigkeit, bessere Panzerung, eine neue Belüftung und breitere sowie größere Räder. Das Fahrgestell (Typenbereichnung: ARK) und der Aufbau stammten von der Büssing-AG. Viele Änderungswünsche, vor allem des Triebwerks hinsichtlich eines Einsatzes in Nordafrika, mit den daraufhin notwendigen Erprobungen verzögerten den Serienbau-Beginn. Es konnten daher erst Mitte 1943 die ersten neuen schweren Panzerspähwagen an die Truppe ausgeliefert werden. Es gab von ihnen die Versionen: - Schwerer Panzerspähwagen 2 cm - Sd.Kfz. 234/1 - Schwerer Panzerspähwagen 5 cm - Sd.Kfz. 234/2 - Schwerer Panzerspähwagen 7,5 cm L/24 - Sd.Kfz. 234/3 - Schwerer Panzerspähwagen 7,5 cm L/48 - Sd. Kfz 234/4 Daüber hinaus bestanden Pläne für: - Schwerer Panzerspähwagen 2 cm Flak - Schwerer Panzerspähwagen 1,5 cm oder 2 cm Drilling - Schwerer Panzerspähwagen 7,5 cm KwK 40 - Ak 7 B84 Über die Zahl der gebauten schweren Panzerspähwagen der ARK-Baureihe gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Vermutlich waren es aber nur rund 1.000 Stück. Leider gibt es vor allen Versionen nur sehr wenige Aufnahmen. Die ARK-Baureihe stellte - auch im Vergleich zu den damaligen Gegnern - technisch den Höhepunkt des Baues gepanzerter Radfahrzeuge dar. Mit ihrer Bestückung durch stärkere Waffen - damit auch einen Trend der letzten Kriegsjahre folgend - beschritt die Aufklärungstruppe jedoch einen falschen Weg. Unabhängig von dem Problem, die Räder in Verbindung mit starken Rückstössen zu bringen, widerspricht eine stärkere Bewaffnung dem Grundauftrag jeder Aufklärungstruppe. Sie begab sich damit - und hat es im Krieg teuer bezahlen müssen - in die Gefahr, bei Kriesenlagen (die es ab 1943 fast nur noch gab) als Kampfgruppe (deren Ausbildung sie nicht hatte) verschlissen zu werden. Starke Bewaffnung, große Fahrzeuge und gra mit Ketten, gehören nicht zur Aufklärung. Kleine, leise, schnelle und wendige Fahrzeuge mit guten Funkverbindungen und weitgehende Vermeidung des Kampfes sind gefragt. Aus dieser Sicht war auch die ARK-Reihe, trotz ihrer technischen Spitzenleistung, vor allem durch ihre Bewaffnung bis zu 7,5 cm Pak L/48, ein Irrweg. Technische Daten
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