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| Leichter Panzer: Renault FT-17 |
Der französische Infanteriepanzer Renault FT-17 (Renualt FT M1917) wurde im Ersten Weltkrieg ab 1918 von Frankreich eingesetzt. Nach dem Krieg wurde der FT-17 in viele exportiert. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war der FT-17 allerdings veraltet.Im April und Mai 1919 bildete die polnische Armee unter General Haller (die sog. "Blaue Armee) das 1. Panzer-Regiment in Frankreich. Die polnische Einheit wurde mit französischen Material des 505. Panzer-Regiment ausgerüstet, hierzu gehörten auch 120 Renault FT-17. Im Juni 1919 kehrte das polnische 1. Panzer-Regiment mit der gesamten Ausrüstung zurück nach Polen. Von den 120 Ft-17 waren 75 panzer mit einer 37mm Puteaux SA-18 L/21 Kanone und 45 Panzer mit einer 8mm Hotchkiss MG bewaffnet. Ab August 1919 wurden die polnischen FT-17 im Polnisch-Sowjetischen Krieg genutzt und kämpften u.a. bei der Schlacht um Dyneburg (Dünaburg). Im Juli 1920 wurden die FT-17 bei der Verteidigung von Lida, Grodno und Rowne eingesetzt. Danaxch folgte der Einsatz ei der großen Schlacht um Warschau im August 1920. Ab 1925 nahm Polen die ersten Modifikationen am FT-17 vor,so wurden z.B. neue Ketten entwickelt die die Geschwindigkeit erhöhten und den Spritverbrauch senkten. 65 Panzer wurden ab 1926 mit den neuen Ketten ausgerüstet. Im gleichen jahr wurden bei CWS (Centralne Warsztaty Samochodowe) in Warschau 27 neue FT-17 gebaut. Es wurde noch ein Nebelwerfer für den FT-17 entwickelt, der allerdings nicht zum Einsatz kam. Insgesamt besaß die polnische Armee von 1930 bis 1936 174 französische Panzer. Zwischen 1936 und 1937 wurden 16 Panzer offiziell nach Uruguay verkauft, in Wirklichkeit gingen die Panzer die Republikaner in Spanien, weitere Lieferungen folgten. Einsatz im Zweiten Weltkrieg
Vor Kriegsbeginn 1939 hatte die polnische Armee 102 FT-17 zur Verfügung. Im September 1939 wurden 3 Kompanien (111, 112 und 113) gebildet, die mit FT-17 Panzern ausgestattet waren. Die Aufstellung der Kompanien war am 6. September 1939 beendet. Danach wurden sie in Richtung um Brzesc am Bug verlegt. Als die Strecke bombardiert wurde, wude die 111. Kompanie nahe Lukow am 9. September entladen. In den Nächsten Tagen zog sich die Kompanie dann in richtung Osten zurück. Die Kompanie verlor den Anschluss zu andneren Einheiten und wurde von der Aufklärungs-Abteilung der Panzerdivision "Kempf" angegriffen. Dabei wurden 2 FT-17 Panzer zerstört. |
| Besatzung | 2 |
| Maße LxBxH | 5x1,47x2,14 |
| Gewicht | 6,5 t |
| Geschwindigkeit | 7,8 km/h |
| Reichweite | 65 km |
| Panzerung | 6-22 mm |
| Motor/Leistung | Renault 4-Zylinder / 39 PS |
