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| Tankette: TK-3 und TKS |
Die TK-Serie basierte auf dem Konzept des britischen Carden-Loyd Mark IV, von dem die polnische Armee 1929 60 Fahrzeuge aufgekauft hatte. Gleichzeitig wurde eine Produktionslizenz erworben. Aus dem Mark IV entickelte man in Polen dann eine eigene Tankette, welche die Bezeichnung TK-1 erhielt. Die TK-1 diente dann als Basis für die folgenden TK-2 und TK-3. Mit dem TK-3 war die Entwicklungsphase abgeschlossen und so ging die TK-3 in die Serienproduktion.Zwischen 1931 und 1933 wurden rund 300 TK-3 produziert und der polnischen Armee ausgeliefert. Beim TK-3 saß eine Zwei-Mann-Besatzung nebeneinander, getrennt vom Motorenraum. Der Fahrer hatte seinen Platz auf der linken Seite, während der Schütze mit seiner 7,92 mm oder 25 Hotchkiss MG rechts saß. Das Folgemodell war die TKS, welche zwischen 1933 und 1934 eingeführt wurde und einige Detailverbesserungen beinhaltete: Die MG war nicht mehr starr im Turm angebracht, ein etwas stärkerer Motor (Ein Fiat mit 42 PS ersetzte den Ford mit 40 PS) wurde eingebaut und die Frontpanzerung wurde von 8 auf 10 mm erhöht. 24 Tanketten wurden ab 1939 mit einer 20 mm NKM-Kanone als leichte Panzerjäger ausgerüstet. Von der TKS wurden rund 260 Fahrzeuge produziert. Insgesamt war die TK/TKS bei Ausbruch des Krieges total veraltet. Der eigentlich als Aufklärungsfahrzeug konzipierte Panzer besaß keinen Funk, was seinen effektiven Einsatz weiter zu einem unmöglichen Unterfangen machte.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Januar 2010 um 02:25 Uhr |