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| Nordafrika |
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Mittlerweile erschien die polnische Armee wieder auf dem Schlachtfeld, allerdings nur in kleinerem Maße. Im September 1941wurde die Karpaten-Brigade unter Stanislav Kopanski von Ägypten, wo sie ausgebildet wurde, nach Tobruk verschifft. Die Brigade wurde bereits 1939 in Syrien aus polnischen Soldaten, die über den Balkan geflohen waren, gebildet. Seit dem Fall Frankreichs diente die Brigade in der britischen Armee. Die Brigade setzte sich aus drei Infanterie-Bataillonen und einem Kavallerie-Regiment (allerdings nur mit Brigadestärke) zusammen. Die Brigade kämpfte im westlichen Teil von Tobruk und während des erfolgreichen Ausbruchs der britischen Truppen im Dezember, gelang es die italienische Division "Brescia" zurückzuschlagen und Acroma einzunehmen. Bei der Schlacht um Gazala kämpfte die Brigade an Seite von Neuseeländischen Truppen, hier wurde sie jedoch Anfang 1942 nach Palästina zurück gezogen. Hier wurde sie mit den aus der Sowjetunion eintreffenden Truppen ehemaliger Kriegsgefangener zusammengeführt, ausgebildet und ausgerüstet. Im Juni 1943 wurde General Sikorski bei einem Flugunfall über Gibraltar getötet. Dies war ein sehr tragischer Verlust, da Sikorski einer der weinigen Polen war, denen sowohl Großbritannien und die USA, als auch die eigene Regierung uneingeschränktes Vertrauen geschenkt wurde. Es gab keinen anderen polnischen Führer, der ein ähnliches Format hatte und das Komamndo übernehmen konnte. Schließlich wurde das Kommando dem General Kazimierz Sosnkowski übertragen und Stanislav Mikolajczyk wurde Premierminister der polnischen Exil-Regierung. Kommentare (0)
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