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| Die Grenzgarde |
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Am 22. Juni 1941 bestand das Grenz-Garde-Korps aus 8 Regimentern ;81.-8.) und war in 4 brigaden organisiert (1.-4.). Die Regimenter waren in folgenden Grenzregionen stationiert: 1. Grenzgarde-Regiment - Bukarest 2. Grenzgarde-Regiment - Cernavoda 4. Grenzgarde-Regiment - Deva 7. Grenzgarde-Regiment - Sibiu 3., 5., 6. und 8. grenzgarde-Regiment an der grenze zur Sowjetunion Die Regimenter 1., 2. und 5. wurden zusammengeschlossen um die Grenzgarde-Division zu bilden, welche dem 5. Korps unterstellt wurde. Die Division besas ein Grenzgarde-Artillerie-Regiment, welches aus 2 Bataillonen bestand: eines mit 75 mm geschützen und eines mit 100 mm Haubitzen. Die Struktur eines Grenzgarde-Regiment entsprach der eines Infanterie-Regiments mit 3 Bataillonen. Hinzu kamen 2 Schützenkompanien, 1 schwere Kompanie und ein berittener Zug pro Regiment. Zwei Regimenter bildeten eine Brigade. Die Ausrüstung der Grenzgarde war im Vergleich zu einem Infanterieregiment minderwertig. Sie nutzten alte Gewehre des Typs Mannlicher Modell 1893 und 1895 und Schwarzlose MGs. Einige Paks wurden ebenfalls eingesetzt. Die Männer operierten meist in kleineren Gruppen bei Tag und Nacht. Bei den ersten Kämpfen im Jahr 1941 wurden die Männer der Grenzgarde teilweise als normale Infanterie eingesetzt und nahmen Ende 1941 wieder ihre ursprüngliche Arbeit auf. Im Sommer 1942 wurden entlang der ungarisch-rumänischen Grenze 4 regionale Bataillone aufgetsellt ("Bihor, "Vrancea", "Neamt" unhd "Bucovina"). 1943 wurde die Anzahl der Bataillone auf 9 erhöht (hinzu kamen "Aries", "Somes", "Cluj", "Codru" und "Cris"). Alle neuen Bataillone wurden lokal mit leichten Infateriewaffen ausgerüstet. Im Sommer 1943 wurden zwei neue Regimenter aufgestellt: das 9. (Timisoara) und 10. (Brasov), welche die 5. Grenzgarde-Brigade bildeten. Die Grenzgarde-Division wurde aufgelöst und ihre Einheiten zur Wideraufstellung der 4. und 18. Infanteriedivision genutzt, welche bei Stalingrad fast vollständig vernichtet wurden. Im Frühjahr 1944 errichtete jedes Regiment ein Ausbildungsbataillon. Das 1. Artillerie-Bataillon des Grenzgarde-Artillerie-Regiment wurde in ein Pak-bataillon umgewandelt und mit 75 mm Resita Modell 1943 ausgerüstet. Nach dem 23. August 1944 nahmen die Grenzgarde-Einheiten an Kämpfen mit ungarischen und deutschen Truppen an der ungarisch-rumänischen Grenze teil. Nach dem der Nordwesten Siebenbürgens erobert war, wurde das Grenzgarde-Korps aufgrund des Waffenstillstandes mit der Sowjetunion stark verkleinert. Ende Oktober 1944 wurden das 4., 6. und 7. Regiment aufgelöst. Das Pak-Bataillon kämpfte noch in Ungarn und der Tschechoslowakei. Im Frühjahr 1945 wurde das Grenzgarde-Korps in Grenzgarde-Kommando umbenannt un auf 4 Regimenter reduziert (1., 8., 9. und 10.) Kommentare (0)
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