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| Vanatori de Munte - Die rumänischen Gebirgsjäger |
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Die "Vanatori de Munte" (Gebirgsjäger) wurden im November 1916 gebildet und stellten die Elite-Truppen der rumänischen Infanterie dar. Am 22. Juni 1941 setzte sich das Gebirgskorps aus 4 Brigaden (1.-4.) zusammen. Jede Brigade war in 12 Gruppen (1.-12.) auf 2 Bataillone aufgeteilt. Insgesamt waren es 24 Bataillone (1.-24.), von welchen die ersten 16 aktive Einheiten waren. Diese waren sehr gut ausgebildet und gut bewaffnet. Die Bataillone 17.-24. wurden später gebildet und hatten im Vergleich weniger Kampfwert. Eine Gebirgsbrigade hatte folgende Struktur: 6 Bataillone, 1 Gruppe Gebirgs-Artillerie und 1 Gebirgs-Pionier-Bataillon. Ein Bataillon hatte 3 Schützen-Kompanien, jede Kompanie 3 Züge und jeder Zug 3 Gruppen. Hinzu kam eine schwere Kompanie mit 3 MG-Zügen und einem Mörser-Zug. Wie die Kavallerie waren die Gebirgsjäger besser ausgebildet als die reguläre Infanterie. Sie konnten in schwierigem gelände effektiver kämpfen und vorgehen. Der Mangel an Artillerie machte sie jedoch auf offenem Gelände sehr anfällig. Zu Beginn des Krieges setzte sich das Gebirgskorps aus der 1., 2. und 4 Gebirgs-Brigade zusammen. Die 3. Gebirgs-Brigade war an der ungarischen Grenze stationiert. Nach den Einsätzen im Jahr 1941 wurde die 2. Gebirgs-Brigade nach Rumänien zurückverlegt, während die 1. und 4. Gebirgs-Brigade auf der Krim verblieben. Während des Winters wurde aus Teilen der 3. Gebirgs-Brigade Ski-Expeditionstruppen für die Wehrmacht gebildet. Das 5. und 6. Gebirgs-Bataillon wurden zum 25. und 26. Ski-Bataillon. Diese Gruppe besas außerdem einen Nachrichten, Pionier-, Flak- und Pak-Zug. Für den transport besas die Gruppe 60 Esel, 60 Schlitten und 6 LKW. Im Januar 1942 wurde die Ski-Gruppe auf die Krim verlegt und dort der 1. Gebirgs-Brigade unterstellt. Kurz darauf kam die Gruppe unter das direkte Kommando der deutschen 11. Armee und wurde bei den Kämpfen um Izyum eingesetzt. Im gleichen Winter wurde die 2. und 3. Gebirgs-Brigade neu bewaffnet. Die alten Artillerie-geschütze aus dem Ersten Weltkrieg wurden durch modernere deutsche Geschütze ersetzt. Die 1. und 4. Gebirgs-Brigade an der Front, erhielten Feldgeschütze anstelle der Gebirgs-Artillerie, da sie bei der Belagerung von Sewastopol beteiligt waren. Am 15. März 1942 wurde aus den Gebirgs- und Kavallerie-Brigaden dann Divisionen. Dies war jedoch nur eine Titeländerung, denn die rumänischen Brigaden hatten wie die ungarischen und italienischen Divisionen bereits 6 Bataillone. Im Juli 1942 wurde die 2. und 3. Gebirgs-Division an die Front verlegt um dort am Feldzug im Kaukasus und Kuban teilzunehmen. Während des Winters 1942/43 wurde die 1. Gebirgs-Division modernisiert und die alten Geschütze ausgetauscht. Die 4. Gebirgs-Division wurde nicht mehr modernisiert, da sie bereits im November 1944 aufgelöst wurde. Nach der Schlacht um Stalingrad wurde die 18. Infanterie-Division in die 18. Gebirgs-Division umgewandelt. Die 1., 2., und 3. Gebirgs-Division wurden von der Krim zurückgezogen und die Überlebenden der 4. Gebirgs-Division bildeten das 4. Regiment der 24. Infanterie-Division. Bis zum Mai 1944 waren nur 60% der Gebirgsjäger aus der Krim evakuiert. Aus diesen wurden die 101., 102., 103. und 104. Gebirgs-Brigade gebildet. Jede dieser brigaden hatte 4 Bataillone. Am 1. Juni wurde aus dem 4. Regiment der 24. Inf.Div. die 4. Gebirgs-Division gebildet. Die 1. und 3. Gebirgs-Division wurde an der Grenze zu Ungarn stationiert. Durch den Mangel an Reserveeinheiten bei den Gebirgstruppen mussten die Verluste durch Grenzschutz und Gendarmerie aufgefüllt werden. Dadurch verlor die Gebrigstruppe allmählich ihren Elitestatus, jedoch lag der Kampfwert immer noch über der einer normalen Infanterie-Einheit. Nach dem 23. August 1944 zogen sich die 101., 102. Gebirgs-Brigade und die 4. Gebirgs-Division zurück und konnten der Gefangennahme durch die Rote Armee entgehen. Die 103. und 104. Gebirgs-Brigade hatten dabei weniger Glück. Sie wurden später als Eingreiftruppe innerhalb der Roten Armee eingesetzt und dann im Oktober 1944 aufgelöst. Die 2. und 3. Gebirgs-Division nahmen noch an den Kämpfen in Transsilvanien und Ungarn teil. Nach dem Waffenstillstandsabkommen im November wurden die 1. und 4. Gebirgs-Division aufgelöst. Die 4. gebrigs-Brigade und die 18. Gebirgs-Division wurden in die 18. Infanterie-Division umgewandelt. Kommentare (0)
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