Rumänien Feldzüge und Schlachten der rumänischen Armee 1944-45: Die rumänische Armee im Kampf gegen die Wehrmacht
1944-45: Die rumänische Armee im Kampf gegen die Wehrmacht
Die 1. Armee wehrt Anfang September Angriffe der deutsch-ungarischen Verbände ab an der westlichen Grenze. Ziel dieser Angriffe waren die südlichen Pässe in den Karpaten, bevor die Rote Armee diese erreichte. Bei einem dieser Angriffe werden 23 ungarische Panzer vernichtet.
Die 4. Armee bildetet mehrere Kampfgruppen und kämpfte in Nordtranssilvanien.
Zwischen 9. - 25. Oktober spielte die 4. Armee (VI., II. Korps und Gebirgskorps und 11. Division in Reserve) eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Nordtranssilvanien. Zu dieser Zeit waren die 2., 18. und 103. Gebirgsdivision sowjetischen Einheiten unterstellt.
Die Verluste der Rumänen beliefen sich jetzt seit 1. September auf 49.744 mann. Die ungarisch-deutschen Verbände verloren 21.434 Männer.

Zwischen 8. Oktober und 15. Januar unterstützen rumänische Verbände die Rote Armee in Ungarn. Die 1. Armee (VII. und IV. Korps) nahm an der Invasion im Oktober in Ungarn teil. Das VII. Korps nahm am Sturm auf Budapest im Januar 1945 teil.
Das Kavalleriekorps, 2. und 3. Gebirgsdivision und die Vladimirescu Division dienten in Nord-West-Ungarn und unterstanden sowjetischem Kommando. Dort nahmen sie das Gebiet um Debrecen ein.
Die 4. Armee nahm auserdem an den Operationen in Nord-Ost-Ungarn und in der Tschechoslowakei teil. In Ungarn nahmen die Rumänen 21.045 deutsch-ungarische Gefangene. 9.744 deutsch-ungarische Soldaten wurden auf den Schlachtfeldern als Tote gezählt, die eigenen Verluste lagen bei 42.700.
Für den Rest des Krieges kämpfte die 1. und 4. Armee im Osten der Tschechoslowakei.
Insgesamt verlor die rumänische Armee zwischen 23. August 1944 und Mai 1945 169.822 Soldaten.

In den Jahren 1944 und 1945 dienten 538.536 Rumänen in der Armee gegen die Achsenmächte. Damit stellte Rumänien das viertgrößte Kontingent an Soldaten nach Russland, Amerika und England.
Nach dem Krieg erhielt Rumänien Nordtranssilvanien zurück, Bessarabien ging aber wieder zu Russland über. Antonescu wurde 1946 exekutiert und der König ging 1947 ins Exil. Damit übernahmen die Kommunisten die Kontrolle über Rumänien.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Dezember 2009 um 20:46 Uhr
 

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