1944: Rumäniens Seitenwechsel
Rumänische oppositionelle Parteien, das Gericht und ein Großteil der Armee waren längst für Friedensverhandlungen bereit und seit Mitte 1944 versuchte Antonescu die Bedingungen dafür zu schaffen. Er wollte aus einer starken Position heraus in die Verhandlungen mit der Sowjetunion eintreten, doch sein Plan wurde durch die Frontdurchbrüche der Roten Armee erschüttert. Am 23. August lies König Mihai Antonescu verhaften und suchte umgehend den Frieden mit der Sowjetunion. Umgehend bombardierte die deutsche Luftwaffe die Hauptstadt Bukarest und Rumänien erklärte am 25. August Deutschland den Krieg.

Bukarest wurde umgehend von der gerade in Aufstellung befindlichen 8. Panzerdivision gesichert. Gardeeinheiten, Fallschirmjäger und Panzerjägereinheiten wurden schnell nach Bukarest verlegt. Sie konnten einen deutschen Angriff aus Ploiesti abwehren.
Schnell wurden die Grenzen nach Ungarn und Bulgarien gesichert.

Die Deutschen unterschätzen die rumänischen Maßnahmen und deren Potenzial, sie wurden von der Effektivität der rumänischen Operationen seit dem Überlaufen zu den Alliierten überrascht.
61.000 Deutsche und Volksdeutsche wurden getötet oder gefangen genommen. Die rumänischen Verluste beliefen sich auf 8.586.
Die Rote Armee konnte nun ungehindert die deutsche 6. und 8. Armee einschließen und vernichten. Begleitet von der rumänischen Vladimirescu Division durchschritt die Rote Armee ungehindert Rumänien und traf sich an den ungarischen und jugoslawischen Grenzen mit den dort stationierten rumänischen Verbänden.

Das Versagen Rumäniens beschleunigte das Ende des Krieges enorm. Bulgarien wechselt ebenfalls die Seiten und tritt den Alliierten bei. Griechenland und Jugoslawien werden bald besetzt. Dabei werden den sich zurückziehenden deutschen Verbänden, besonders auf dem Balkan, erhebliche Verluste zugeführt.
Der Verlust der rumänischen Ölfelder schränkte die zukünftigen Operationen der deutschen Panzerkräfte sehr ein.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Dezember 2009 um 20:45 Uhr
 

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