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| T-26 (leichter Panzer) |
T-26 Modell 1931 Bei ihrer Suche nach einem neuen leichten Infanterie-Panzer orientierten sich die sowjetischen Panzeringenieure an dem leichten britischen Panzer Vickers-Armstrong 6 t E.1930 erreichten die ersten Exemplare die Sowjetunion und schon kurz danach begannen erste ausführliche Tests in der Fabrik in Leningrad. 1931 waren 120 Fahrzeuge der ersten Produktionsserie fertiggestellt. Sie erhielten die Bezeichnung T-26 Modell 1931. Es gab zwei Standardmodelle, den Standard T-26 mit einer DT 7,62mm MG in jedem Turm und ein Kommandopanzer, der T-26TU, mit einer 37mm MG im rechten und einer DT MG im linken Turm. Einige Kommandopanzer wurden mit der erweiterten 37 mm PS-2 Modell 1930 Kanone ausgestattet. Es gab Pläne den T-26 mit 45mm Kanonen auszurüsten, doch nach dem beschlossen wurde einen eintürmigen T-26 zu entwickeln wurden diese Pläne wieder verworfen. Vom T-26 Modell 1931 wurden 1.032 Panzer produziert, bis die Produktion im Jahr 1933 eingestellt wurde. Die zuletzt produzierten Panzern wurden geschweißt anstatt wie zuvor genietet. Ein Sondermodelll des T-26 war der OT-26, der im rechten Turm einen Flammenwerfer montiert hatte. Der linke Turm wurde bei späteren Modellen zur Unterbringung des Brennstoffes genutzt und war daher unbewaffnet. Der OT-26 wurde in chemischen Panzer-Abteilungen und im mechanisierten Korps von 1935 eingesetzt. Es wurden mehrere hundert Stück produziert. T-26 Modell 1933Nach dem sich die zweitürmige Variante des T-26 Modell 1931 als unzureichend erwies, beschloss man die neu entwickelte 45mm Pak Modell 1931 als Hauptbewaffnung im T-26 einzusetzen. Anstelle der zwei Türme wurde ein zylinderförmiger Turm entwickelt der eine Ausbuchtung nach Hinten besaß. Später wurde eine zusätzliche DT 7,62mm MG zur Luftabwehr installiert. Insgesamt wurden rund 5.500 T-26 Modell 1933 produziert. Die Produktion wurde erst 1936 eingestellt. T-26 Modell 1936Zwischen 1934 und 1935 kam es in den Grenzgebieten der Mandschurei und der Mongolei zu kleineren Kampfhandlungen. Hier wurden einige T-26 eingesetzt. Nach den ersten Einsätzen stellten die Panzerbesatzungen fest, das das genietete Chassis große Nachteile hatte. So lösten sich bei Beschuss die inneren Nietenteile und flogen qer durch den Panzerinnenraum und verletzten so oftmals die Besatzungsmitglieder. Das Problem war so groß, dass alle Produktionen des T-26 angehalten wurden und erst nach einer Problemlösung fortgesetzt werden sollten. Als Ergebnis wurden alle Produktionen ab 1935 geschweißt und nicht mehr genietet. Weitere Änderungen und Erweiterungen waren:
T-26 Modell 1938Nach dem man aus den Erfahrungen der ersten drei T-26 Modelle gelernt hatte, beschloss man die unzureichende Panzerung zu erhöhen ohne dabei das Kampfgewicht zu erhöhen. Zusätzlich wurde 1938 ein neuer Turm in konischer Form entwickelt, der nun komplett geschweißt war. Der geschweißte Rumpf des Modells 1936 hingegen wurde unverändert übernommen. Ausgerüstet wurde der neue T-26 mit der neusten 45mm Kanone 20K Modell 1932/38, erweiterter Zieleinrichtungen und einem nochmals vergrößerten Tank. Das Modell 1938 wurde intensiv im Winterkrieg gegen Finnland eingesetzt und war im Sommer 1941 den deutschen Panzern weit unterlegen. T-26 Modell 1939 1939 wurde der T-26 nochmals überarbeitet und erweitert.Ein neuer Turm, der sehr dem Originalturm glich, wurde eingeführt. Dieser war gegenüber dem Originalturm allerdings leichter zu produzieren. Oben und hinten wurden zwei zusätzliche 7,62mm Degtyarev DT MGs montiert. Der Rumpf wurde überarbeitet und besaß nun einen neuen oberen Überbau, der nun breiter, besser gepanzert und angewinkelte Seiten besaß. Weiters wurde der Platz für Munition und Treibstoff erweitert. Nach dem im spanischen Bürgerkrieg einige T-26 durch sog. "Molotow-Cocktails" außer Gefecht gesetzt wurden, wurde nun ein neuer Schutz über dem Motor montiert. Das Modell 1939 war die letzte Produktionsserie des T-26 mit rund 1.300 bis 1940 produzierten Fahrzeugen. Während des Winterkrieges gegen Finnland stellte sich zum wiederholten Male die zu dünne Panzerung heraus. Sie war sehr anfällig gegen Paks und Panzerbüchsen modernerer Bauart. Als Ergebnis wurde vom Modell 1939 eine kleine Anzahl in T-26E umgebaut. Dieser T-26E besaß eine bessere Panzerung, welche nun 50mm betrug. Insgesamt wurden rund 12.000 Panzer der T-26 Serie gebaut. EinsätzeDie T-26 Serie wurde im Spanischen Bürgerkrieg, beim Grenzkonflikt mit Japan in der Manschurei, im Winterkrieg gegen Finnland und anfangs auch gegen Deutschland eingesetzt. Im Spanischen Bürgerkrieg traf der T-26 im Herbst 1936 auf deutsche Panzer I und italienische L3/33 und L3/35. Heirbei war der T-26 aufgrund besserer Bewaffnung und stärkerer Panzerung den deutschen und italienischen Panzern überlegen. Der T-25 war allerdings sehr anfällig für die deutsche 3,7 cm Pak. Beim Konflikt mit Japan traf der T-26 auf japanische leichte Panzer des Typs Typ 95 Ha-Go. Auch hier verfügte der T-26 über eine stärkere Panzerung und Bewaffnung, hatte allredings einen schwächeren Antrieb. Im zweiten Weltkrieg erwies sich der T-26 ab Juni 1941 dann aber den deutschen Modellen als unterlegen. Seine Kanone konnte nur teilweise etwas gegen die deutschen Panzer III und Panzer IV ausrichten. Weiters war seine Panzerung viel zu schwach und seine Mobilität zu gering. Den panzern I und II war der T-26 allerdings weiter überlegen und konnte dank seiner 45-mm-Kanone mit den tschechischen Modellen Panzer 35(t) und Panzer 38(t) mithalten. Durch Stalins Säuberungen und der damit verbundenen Exekutierung und Inhaftierung sowjetischer Offiziere, mangelte es der Roten Armee an erfahrenen Kommandeuren und so hatten Verbände die mit dem T-26 ausgerüstet waren kaum eine Chance gegen die taktisch überlegenen deutschen Panzerverbände. So kam es, dass der T-26 nicht wie geplant als Kampfpanzer sondern als Aufklärungs- oder Infanterieunterstützungsfahrzeug eingesetzt wurde. Im Sommer 1944 hatte die finnische Armee 122 T-26 im Einsatz. Nach dem Krieg dienten 94 von ihnen noch bis 1959 als Ausbildungsfahrzeuge. Im Jahr 1942 hatte die spanische Armee 139 T-26B im Einsatz, welche innerhalb einer Panzerdivision zusammengefasst wurden. Diese wurden erst 1953 außer Dienst gestellt. Die deutsche Wehrmacht verwendete erbeutete T-26 für polizeiliche Aufgaben und zur Bekämpfung von Partisanen. In den 30er-Jahren lieferte die Sowjetunion min. 60 T-26 an die Türkei und 82 nach China. Technische Daten
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 18:57 Uhr |