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| Doktin und Ausbildung |
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Als die USA im Dezember 1941 in den Krieg eintrat, bestand die Panzertruppe aus einem Panzerkorps, fünf gepanzerten Divisionen und einige Panzer-Abteilungen. Anfangs plante die US-Armee 216 Divisionen, davon 61 Panzerdivisionen aufzustellen. bereits im Mai 1942 wurden diese Zahlen nach unten korrigiert. Es sollten un 187 Divisionen, davon 47 Panzerdivisionen gebildet werden. Die Panzertruppe plante 23 Panzerkorps zu bilden, wobei jedes aus zwei Panzerdivisionen und einer motorisierten Division bestehen sollte. Auch diese Pläne wurden zahlenmäßig nach unten korrigiert und so sollten Ende 1942 nur noch 20 Panzerdivisionen aufgestellt werden. Im November 1940 sollte eine Panzerdivision um eine Panzerbrigade mit zwei leichten und einem schweren Panzerregiment gebildet werden. Hinzu sollten ein Artillerie-Regiment und eine gepanzerte Aufklärungs-Abteilung kommen. Neben diesem Kern sollten ein gepanzertes Infanterie_Regiment, ein Artillerie-Bataillon und ein Pioner-Bataillon eingesetzt werden. Die Stärke sollte 12.697 Mann betragen. Nach diesem Schema war dies ein sehr starker gepanzert verband, ähnlich den ersten deutschen Panzerdivisionen. Die Ausrüstung und Bewaffnung richtet sich nach der Doktrin und den verfügbaren Waffen. Bis zum Jahre 1941 verfügte die US-Armee nicht über die Mittel um moderne mittelschwere Panzer zu entwickeln. Der Fokus wurde zu dieser Zeit auf leichte Panzer und Kavalleriefahrzeuge gelegt. Die Entwicklungen waren sehr Kavalleriebezogen, zumal Panzer nach der Doktrin sowieso nicht für den Einsatz gegen feindliche Panzer gedacht waren und im Zielgebiet (das Rückwärtige Gebiet der feindlichen Einheit) auch kaum mehr feindliche PAK vorhanden ware. Aufgrund dieser Faktoren basierten die ersten amerikanischen Panzerdivisionen auf schnellen leichten Panzern. Durch den spanischen Bürgerkrieg und den schnellen schlagkräftigen Erfolgen der deutsche Wehrmacht in Europa 1939-41, stellte sich schnell heraus, dass die leichten Panzer sowohl in Panzerung als auch in der Bewaffnung veraltet sind. Die amerikanische Industrie war noch nicht für eine Kriegsrüstung ausgelegt und so bestanden die Panzerdivisionen bis in as Jahr 1942 aus leichten Panzern. Der erste mittelschwere Panzer der US-Armee im Zweiten Weltkrieg, der M3, war eine zweckmäßige Entwicklung und kam erst im Juni 1941 in Produktion. Nach dem die Produktionsstätten ausgebaut waren und das Design des M3 weiter entwickelt wurde, erschien der M4A1 (Sherman) als erster richtiger mittelschwerer Panzer. 1942 sollte dann eine Panzerdivision aus zwei Panzer-Regimentern mit 232 mittelschweren- und 158 leichten Panzern bestehen. jedes Regiment mit zwei mittelschweren Bataillonen und einem leichten Bataillon. Das gepanzerte Infanterie-Regiment setzte sich aus einem weiteren Bataillon und einem Artillerie-HQ zusammen. Dieses sollte die drei gepanzerten Feldartillerie-Abteilungen koordinieren. Im März 1942 wurde beschlossen die Struktur der Panzerbrigaden aufzulösen und durch zwei "Combat Commands" zu ersetzen. Dies war ein entscheidender Schritt weg von der klassischen Panzerdivision hin zu einer Formation der verbundenen Waffen. Nach dem die Panzerdivisionen ihre Feuertaufe in Nordafrika erhielten, errichtete die US-Armee im Frühjahr 1942 in der Mojave-Wüste (im Süden Califoniens) das "Desert Training Center" (DTC). Diese Einrichtung war so groß, das sie ein ganzes Panzerkorps beherbergen und dort ausbilden konnte. Ironischerweise wurden die 1. und 2. Panzerdivision, die nach Nordafrika geschickt wurden, nicht im DTC ausgebildet. Sieben Panzerdivisionen wurden 1942-43 im DTC ausgebildet. Die meisten von ihnen nahen an den Kämpfen in Frankreich von Juni-August 1944 teil. Kommentare (0)
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