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| Erster Einsatz in Norddafrika: Herber Rückschlag gegen das deutsche Afrikakorps |
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Die Vernichtung der 1. Panzerdivision am Kasserine-Pass im Februar 1943 durch das deutsche Afrika-Korps war ein schreckliches Erwachen für die Führung der amerikanischen Panzertruppe. Die 1. Panzerdivision hielt eine 60 Meilen lange Front, war Teil des II. US-Corps und der 1. britischen Armee. Die Gegenoffensive des deutschen Afrikakorps durch den Kasserine-Pass isolierte ein "Combat Command" nahe Sidi bou Zid am 14. Februar 1843 und "zerquetschte" es wortwörtlich. Ein anderes "Combat Command" wurde entsand um das eingeschlossene zu befreien, doch die Panzer mit ihrer veralteten Kavallerietaktik trafen auf erfahrene deutsche Panzerkommandeure von zwei Panzerdivisionen. Die US-Truppen wurden sehr stark dezimiert und es war wenig überraschend, dass sowohl der Divisionskommandeur als auch der Korps-Kommandeur später entlassen wurden. Die herbe Niederlage am Kasserine-Pass öffnete der Armee die Augen und es wurde klar, dass neue Taktiken eingeführt werden mussten, welche die total veraltete Kavallerietaktik ablösen würde. Die Kämpfe in Tunesien verstärkten die Ansichten der Artilleristen und demonstrierten den Vorteil zentraler und massiver Artilleriebombardements. Es war dem massiven Einsatz von Artillerie zu verdanken, die deutschen Truppen am Kasserine-Pass zu stoppen. Insgesamt spielte die US-Artillerie in Tunesien eine sehr bedeutende Rolle, so auch bei den erfolgreichen Kämpfen in El Guettar. Der Einsatz in Tunsesien zeigte auch die Wichtigkeit eines vorgeschobenen Artilleriebeobachters - sowhl am Boden als auch aus der Luft. Weiters wurde die Wichtigkeit einer stabilen Funkverbindung zwischen Aufklärer und Feuerzentrale erkannt. Während der ersten Kämpfe in Tunesien brach in Washington eine große Diskussion um eine Neugliederung der Panzerdivisionen aus. Dabei war man sich einig, dass die derzeitige Organisation von 1942 schlecht ausbalanciert war und es zu viele Panzer und nicht genug Infanterie innerhalb einer Panzerdivision gab. Generalleutnant Jacob Devers, Kopf der US-Panzertruppen, wollte eine bessere Balance auf Korpsebene schaffen, in dem ein Panzerkorps aus zwei Panzer- und einer motorisierten Division bestehen sollten. Offiziere der Panzertruppe mit Kampferfahrung, wie z.B. Generalmajor Ernset Harmon (2. Panzerdivision), hielten nicht viel von diesem Vorschlag und wollten lieber mehr Infanterie innerhalb des Verbandes. Generalleutnant Lesley McNair, Koprf der Bodentruppen, war der Meinung, die Gliederung von 1942 war zu groß und schwerfällig. Devers wurde am 11. Mai 1942 vom Kommando der Panzertruppe zum Kommandeur der US-Truppen in Eurpa versetzt. Sein Nachfolger bei der Panzertruppe war der Infanterieoffizier Generalmajor Alvan Gillem Jr.. Kommentare (0)
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