Waffen-SS Allgemeines Ursprung der Ehrentitel der Waffen-SS
Ursprung der Ehrentitel der Waffen-SS

Die Ehrentitel, die innerhalb der Wafffen-SS benutzt wurden, fallen unter verschiedene Ketagorien. Einige Einheiten z.B. trugen Namen wie "Theodor Eicke", "Horst Wessel" oder "Reinhard Heydrich" - diese wurden nach Persönlichkeiten innerhalb der SS oder der nationalsozialistischen Bewegung benannt.
Manche dieser Einheiten trugen auch Namen von Personen, die noch direkt mit der jweiligen Einheit verbunden waren, z.B. Artur Phleps, der ehemalige Kommandant einer Division der das Regiment "Artur Phleps" angehörte.

Andere - wie "Florian Geyer", "Götz von Berlichingen" oder "Hermann von Salza" - waren militärhistorisch bedeutende  Persönlichkeiten. So sollte eine symbolische Verbindung zwischen moderner Kriegsführung und des heldenhaften Kampfes vergangener Zeiten hergestellt werden. Wurde diese historischen Ehrentitel an ausländische Divisionen vergeben, so wurden historische Personen aus dem jeweiligen Land gewählt, so z.B. "Skanderbeg" für eine albanische Division oder "De Ruiter" für eine holländische Einheit.

Dann gab es noch Ehrentitel die eine geographische oder ethnisch-nationale Bedeutung hatten, wie "Nord", "Danmark" oder "Nederland". Andere trugen abstraktere und symolisch bedeutendere Namen wie "Handschar" oder "Vendetta".
Einige Ehrentitel wiesen auch auf den Ursprung der jeweiligen Einheit hin, wie z.B. "Reichsführer SS" oder "Hitlerjugend".

Die Vergabe dieser Ehrentitel folgte keiner bestimmten Richtlinie. In der Theorie war die Vergabe eines Ehrentitels eine Ehre für die jeweilige Einheit und sollte sie als eine Art Eliteeinheit darstellen und gleichzeitig die Moral der Angehörigen erhöhen.
In der Praxis jedoch, erhielten viele Einheiten Ehrentitel, die ganz und garnicht etwas mit einer Eliteeinheit zu tun hatten. Die Gründe dafür waren wohl eher propagandistischer Natur. Als Gegenpart erhielten viele kampferprobte Einheiten keine Ehrentitel, obwohl diese schon eher an den Status einer Eliteeinheit erinnerten.
Normalerweise trugen die Angehörigen einer Einheit mit Ehrentitel, den jeweiligen Titel als Ärmelband, doch nicht alle Einheiten bekamen ein Ärmelband verliehen, so z.B. die "Handschar". Sie bekamen zwar spezielle Kopfbedeckung, Armabzeichen und Kragenspiegel - jedoch kein Ärmelband.

Zum besseren Verständnis eine Übersicht:

  • 1. SS-Panzer-Division „Leibstandarte Adolf Hitler“
Diese Division wurde aus der Leibstandarte Adolf Hitlers gegründet.
  • 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“
Dieser Titel ist selbsterklärend.
SS-Pz. Gren. Regt. 3 „Deutschland“
Ebenfalls selbsterklärend
SS-Pz. Gren. Regt. 4 „Der Führer“
Dieser Titel ist natürlich an Adolf Hitler angelehnt. Ein möglicher Grund für diesen Titel ist, dass dieses Regiment nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich aufgestellt wurde.
  • 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“
Diese Division wurde nach den Totenkopfverbänden (Wachen der KZ`s) benannt. Viele Angehörige dieser Division waren ehemalige KZ-Wachen oder kamen aus der SS-Verfügungstruppe.
SS-Pz. Gren. Regt. 5 „Thule“
Dieser Name beruht auf der "Thule-Gesellschaft", eine nationalsozialistische Organisation die seit 1918 bestand. Der name "Thule" bezieht sich auf eine alte nordische Kultur.
SS-Pz.Gren. Regt. 6 „Theodor Eicke“
SS-Obergruppenführer Theodor Eicke (17.10.1892-26.2.1943) war einer der Begründer des KZ-Systems und war selbst Kommandant des KZ Dachau. Er formte die Division "Totenkopf".
  • 4. SS-Polizei-Panzer-Grenadier-Division
Kein wirklicher Ehrentitel, der Name stammt daher, dass ursprünglich Polizisten für diese Division einbezogen werden sollten.
  • 5. SS-Panzer-Division „Wiking“
Nach den Wikingern benannt, die zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert die Küsten Europas besiedelten. Die berühmten "Drachenschiffe" der Wikinger, fanden sich auch auf den Kragenspiegel der Angehörigen dieser Division wieder.
SS-Pz. Gren. Regt. 9 „Germania“
Germania ist das lateinische Wort für "Germanien", dass Land nördlich der Donau und östlich des Rheins von Germanen besiedelt wurde. Germanien, bzw. Germania, war im Mittelalter der Name für Deutschland.
SS-Pz. Gren. Regt. 10 „Westland“
Ein Ehrentitel mit einer geographischen Bedeutung. Dieser Name wurde gewählt, da dieses Regiment aus Holländern und Flamen bestand.
  • 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“
Ebenfalls ein Name mit geographischer Bedeutung.
SS-Gebirgsjäger-Rgt. 11 „Reinhard Heydrich“
Dieses Regiment erhielt nach dem Tode des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich seinen Namen.
SS-Gebirgsjäger-Rgt. 12 „Michael Gaißmair“
Michael Gaißmair (ca. 1490 - 1532) lebte in der selben Ära wie Florian Geyer, Götz von Berlichingen und Georg von Frundsberg. Als radikaler Protestant führte er einen ländlichen Aufstand gegen die Habsburger Monarchie.
  • 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen”
Prinz Eugen von Savoyen (18. Okt. 1663 bis 21. April 1736) war österreichischer Staatsbürger und Feldmarschall, der die Türken 1697 bei Zenta besiegte. Weiters gewann er diverse Schlachten im Spanischen Krieg und eroberte 1717 die Festung Belgrad während des Türkischen Krieges 1716-1717. Dieser  Name wurde gewählt, da diese Division später ebenfalls in diesem Gebiet (Jugoslawien) eingesetzt wurde.
SS-Frw.-Gebirgsjäger-Rgt. 13 „Artur Phleps“
Artur Phleps, ein ehemaliger rumänischer General, war SS-Obergruppenführer und bildete die Division "Prinz Eugen". Er war der erste Kommandant der "Prinz Eugen" und später Befehlshaber des V. SS-Gebirgs-Korps.
  • 8. SS-Kavallerie-Division „Florian Geyer“
Florian Geyer (ca. 1490 - 1525) war ein fränkischer Ritter und Nachfolger Martin Luthers. Er diente unter anderem als Landsknecht im Schwäbischen Bund (1519) und weiters im Deutschen Ordens Albrecht von Brandenburg-Preußen, den er als erfahrener Hauptmann unterstützte.
  • 9. SS-Panzer-Division “Hohenstaufen”
Die Hohenstaufen waren eine deutsche Familie, die ihren Namen von ihrem Sitz Schloss Hohenstaufen in Schwaben trugen. Sie waren 1268 ausgestorben, doch herrschten sie von 1138-1254 auf dem deutschen Thron. Die bedeudensten Mitlgieder dieser Familie waren Kaiser Heinrich VI und Kaiser Friedrich I. Barbarossa, der zu Hitlers Lieblingspersönlichkeiten in der Geschichte gehörte.
  • 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg“
Georg von Frundsberg (24. Sept 1473-20. August 1528) war einer der Väter der "modernen Infanterie". Als Kommandant und Führer der Landsknechte, kämpfte er unter Maximilian I. und Karl V. gegen die Franzosen , Schweizer und andere Länder. Durch Tapferkeit in der Schlacht um Regensburg 1504, wurde er vom Kaiser zum Ritter geschlagen.
Die Einheit trug erst den Namen "Karl der Große", doch auf Hitlers Wunsch wurde die Einheit 1943 dann in "Frundsberg" umbenannt.
  • 11. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division „Nordland“
Diese Division sollte erst den Namen "Waränger" (Wikinger) tragen, doch Hitler bestand darauf, dass ein schon bestehender Name benutzt wurde. So wurde der Name des bereits existierenden Regiments "Nordland", das von der Division "Wiking" in die 11. SS-Frw.Pz.Gr.Div. kam, benutzt.
SS-Grenadier-Regt. 23 „Norge“
"Norge" ist der norwegische Namen für Norwegen und wurde benutzt, da in dieser Einheit hauptsächlich freiwillige Norweger waren.
SS-Grenadier-Regt. 24 „Danmark“
Dieses Regiment bestand aus Dänen und trug daher den dänischen Namen für Dänemark.
SS-Pz. Abt. 11 „Hermann von Salza“
Hermann von Salza (1170-1239) war der Großmeister des Deutschritterordens. Salza war ein auserordentlich guter Diplomat und Fürher und zählt als wichtigster Großmeitser seines Ordens.
  • 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“
Diese Einheit wude nach der gleichnamigen Jugendorganisation der NSDAP benannt. Wie der Name schon sagt, wurden die meisten Mitglieder aus der Hitlerjugend rekrutiert, während das Stammpersonal meist aus der Leibstandarte Adolf Hitler kam. Die meisten Mitglieder dieser Diviosn waren gerade mal 17 Jahre alt.
  • 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Handschar“ (kroat. Nr. 1)
"Handschar" ist die deutsche Übersetzung für "Handžar", eine kroatische Bezeichnung türkischen Ursprungs. "Handžar" war auch der Name der Divisionszeitung. "Handschar" war die Bezeichnung für eine traditionelle Waffe.
  • 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galiz. Nr. 1, ukr. Nr. 1)
Diese Division erhielt keinen Ehrentitel, war aber eine Zeit lang als "Galizien" bekannt. "Galizien" bezieht sich aber nicht auf die gleichnamige spanische Region, sondern auf eine Region zwischen Polen und der Ukraine. Große Teile der Division bestand aus Ukraiinischen Freiwilligen.
  • 15. Waffen-Grenadier-Division der SS (lett. Nr. 1)
Trotz ihrer hervorragenden kämpferischen Eigenschaften, erhielt diese Divisioen keinen Ehrentitel.
  • 16. SS-Panzer-Grenadier-Division „Reichsführer SS“
Diese Division wurde um das Begleit-Battaillon Kommandostab RFSS errichtet, welches erst die Sturmbrigade Reichsführer-SS war und später zu einer Division wurde.
  • 17. SS-Panzer-Grenadier-Division „Götz von Berlichingen“
Götz von Berlichingen (1480 - 1562) war ein Ritter, dessen Namen durch Johann Wolfgang von Goethes Theatherstück gleichen Namens verewigt wurde. Berlichingen ist bekannt für seine Eisenfaust, die eine Handprothese war, da er seine Hand während des bayrischen Krieges in der Schlacht von Landshut 1504  verloren hatte. Die Eisenfaust stellte auch gleichzeitig das Symbol der Division dar.
  • 18. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division „Horst Wessel“
Horst Wessel war der FÜhrer der berliner SA und zählte nach seinem Tod zu den wichtigsten "Märtyrern" der nationalsozialistischen Bewegung. Er schrieb auch den text zum bekannten "Horst-Wessel-Lied". Anscheinend drängte Hitler Himmler dazu, eine SS-Einheit nach Wessel zu bennen, doch Himmler soll von dieser Idee nicht gerade begeistert gewesen sein.
  • 19. Waffen-Grenadier-Division der SS (lett. Nr. 2)
Diese Division erhielt keinen Ehrennamen, im Gegensatz zu 2 Regimentern:
Waffen-Grenadier-Regiment 42 “Voldemars Veiss“
Veiss war ein ehemaliger Offizier in der lettischen Armee und später SS-Standartenführer und Ritterkreuzträger. Er befahl die 2. Lettische Freiwilligen-Brigade, bis er an den folgen einer Kriegsverletzung starb.
Waffen-Grenadier-Regiment 43 „Hinrich Schuldt“
Schuldt war ein hochdekorierter SS-Oberführer und wurde nach seinem Tod (15.3.1944) zum SS-Brigadeführer und erhielt zusätzlich die Schwerter zum Ritterkreuz. Er diente in der Leibstandarte Adolf Hitler und der SS-Verfügungstruppe. Er wurde während eines Einsatzes von einer Panzermine getötet.
  • 20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estn. Nr. 1)
Diese Division erhielt ebenfalls keinen Ehrentitel.
SS-Frw. Gren. Regt. 45 “Estland”
Dieses Regiment betand aus estischen Freiwilligen und erhielt somit den Namen "Estland".
  • 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Skanderbeg“ (alban. Nr. 1)
Skanderbeg oder Iskender-Beg (ca. 1405 – 1468) galt als wichtigster nationaler Held von Albanian, nach dem er als Freiheitskämpfer gegen die invasierenden Türken kämpfte. Sein "Ziegenkopf"-Helm wurde auch gleichzeitig das Symbol dieser Division. Diese Division erhielt ihren Ehrennamen nicht wegen kämpferischer Leistungen, sondern eher aus Motivationsgründen.
  • 22. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division „Maria Theresia“
Diese Division wurde nach der rumänisch-deutschen Kaiserin Maria Theresia (1717-1780) benannt. Sie heiratete später kaiser Franz I. Die Lieblingsblume der Kaiserin wurde gleichzeitig das Symbol der Division.
  • 23. Waffen-Gebirgs-Division der SS „Kama“ (kroat. Nr. 2)
Diese Einheit war eine Schwesterndivison der "Handschar" und wurde niemals vollständig aufgestellt.
  • 23. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division „Nederland“
Bevor diese Division augestellt wurde, war die "23" für die oben genannte Division "Kama" bestimmt. "Nederland" war der holländische Name für Holland, da diese Division aus holländischen Freiwilligen bestand.
SS-Frw. Pz. Gren. Regt. 48 „General Seyffardt“
General Hendrik Alexander Seyffardt war der Leiter des holländischen Generalstabes der Armee und Kommandant der holländischen Freiwilligen-Legion. Er wurde durch holländische Widerstandskämpfer getötet (6.2.1943).
SS-Frw. Pz. Gren. Regt. 49 „De Ruiter“
Michael Adriaanzoon de Ruiter (1607-1676) war ein holländischer Admiral, der erfolfreich gegen die Engländer kömpfte und 1666 die Flotte beim Angriff auf London kommandierte.

  • 24. Waffen-Gebirgs-(Karstjäger) Division der SS
Der Name "Karstjäger" war nicht wirklich ein Ehrentitel, sondern bezog sich auf die "Karstwehr"-Bataillone, aus denen diese Division zusammengestellt wurde. "Karst" ist der deutsche Name für ein Gebiet im Nordwesten Jugoslawiens, auch bekannt als "Carso". Ein großer Teil dieser Division stammt aus diesem Gebiet.

  • 25. Waffen-Grenadier-Division der SS „Hunyadi“ (ung. Nr. 1)
Johann (oder János) Hunyadi (ca. 1385 - 11. August 1456) war ein ungarischer militärischer Führer, der 1456 die türkische Armee besiegte.

  • 26. Waffen-Grenadier-Division der SS “Hungaria” (ung. Nr. 2)
"Hungaria" war der ungarische Name für Ungarn. Einige Quellen geben den Namen "Gömbös" als Bezeichnung für diese Division an. "Gömbös" war ein ungarischer Faschist (1886-1936)

  • 27. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „Langemarck“
Langemarck ist eine belgische Stadt in Westflandern. Dieser Name wurde im Ersten Weltkrieg bekannt, da dort deutsche Regimenter mit vielen Freiwilligen erstellt wurden. Die Mitglieder dieser Division waren hauptsächlich flämische Freiwillige.

  • 28. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division „Wallonien“
Wieder ein geographischer Ehrentitel. Wallonien (franz. "Wallonie") war der französisch sprechende Teil Belgiens. Der Ursprung dieser Division liegt ind er "Walloon Legion", die in die Waffen-SS gegliedert wurde. Sie bestand zuerst als Brigade, bis sie im Oktober 1944 zur Division wurde und ihren Ehrentitel erhielt.

  • 29. Waffen-Grenadier-Division der SS (russ. Nr. 1)
Diese Division erheilt keinen Ehrentitel. Sie wurde aus der "Kaminski Brigade" 8alias "Strumbrigade RONA") gebildet.

  • 29. Waffen-Grenadier-Division der SS (ital. Nr. 1)
Diese Divison erhielt ebenfalls keinen Ehrentitel.

  • 29. SS- Füsilier-Bataillon „Debica“
Benannt nach dem SS`Heidelager in Debica (Polen), in dem diese Einheit aufgestellt wurde.
"Vendetta“ ( II. Bataillon, 82. Waffen-Grenadier-Regiment der SS) ist eine italienische Bezeichnung, die vom latainischen "vindicta" stammt, und soviel wie "Rache" bedeutet.
  • 30. Waffen-Grenadier-Division der SS (russ. Nr. 2)
Diese Division erhielt keinen Ehrentitel.
  • 31. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division („Böhmen-Mähren“?)
Einige Quellen geben als Ehrennamen "Böhmen-Mähren" für diese Division an, dies ist jedoch nicht bestätigt.
  • 32. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „30. Januar“
Der 30. Januar war das Datum der Machtergreifung und an diesem Tage wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.
  • 33. Waffen-Kavallerie-Division der SS (ungar. Nr. 3)
Diese Einheit wurde übereilig gebildet und bestand eigentlich nur auf dem Papier. Ein Ehrentitel war nicht vorgesehen.
  • 33. Waffen-Grenadier-Division der SS „Charlemagne“ (frz. Nr. 1)
Die 33 wurde dieser Division gegeben, da die oben genannte ungarische Division niemals zustande kam. "Charlemange" ist der französische Name für "Karl der Große" (742-814), König von Frankreich und römisch-deutscher Kaiser. Kaier Karl besiegte die Sachsen eroberte das Reich Langobard. Dieser Name wurde gewählt, da Karl zu den wichtigsten historischen Figuren der französischen und deutschen Geschichte gehörte. Teile dieser Division waren französische Freiwillige.
  • 34. SS-Grenadier-Division „Landstorm Nederland“
Diese Division wurde aus dem NSB-Selbstschutz und anderen Verbänden aufgestellt.
  • 35. SS- und Polizei-Grenadier-Division
Diese Einheit erhielt keinen Ehrennamen. Der Name beruht darauf, dass viele Mitlgieder aus der SS oder der Polizei rekrutiert wurden.
  • 36. Waffen-Grenadier-Division der SS
Diese Division wurde um die Sturmbrigade Dirlewanger gebildet, erheilt jedoch keinen Ehrennamen. Einheitennamen wie das "Sonderkommando Dirlewanger", "Sonderregiment Dirlewanger" usw. waren keine Ehrentitel sondern dienten lediglich der organisatorischen Kennzeichnung.
  • 37. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „Lützow“
Adolf Freiherr von Lützow (1782-1834) war ein preussischer Generalmajor, der 1813 das "Lützwosche Freikorps" formierte, das auch als "Schwarze Schar" bekannt ist.
  • 38. SS-Grenadier-Division „Nibelungen“
Ursprünglich unter dem Namen "Junkerschule" geführt, da das Stammpersonal hauptsächlich aus der Junkerschule Bad Tölz stammte, wurde diese Division schlieslich doch "Nibelungen" genannt, der Name einer alten Sage der deutschen Mythologie.

SS-Regiment “Kurt Eggers”
Kurt Eggers war nationalsozialsitischer Autor und Verfasser vieler Theaterstücke, gedichte und Lieder. Er war Teilnehmer des Kapp-Putches und kämpofte als Mitglied des Freikorps in Schlesien.
Er nahm freiwillig an den Fronteinsätzen der Waffen-SS teil und wurde im Südwesten von Bjelgorod in seinem Panzer von einer russischen PAK tödlich getroffen.
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