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Regiment Nordland Am 20. April 1941 wurde das Regiment "Nordland" aus dänischen und norwegischen Freiwilligen im Alter von 17 bis 23 Jahren gebildet. Die Freiwilligen verpflichtetn sich für zwei jahre und konnten nach Ende der Dienstzeit deutsche Staatsbürger werden. Die "Nebenstelle Nordsee" in Kopenhagen agierte als Rekrutierungseinrichtung in Dänemark. Anderst als in Norwegen, wo sich die meisten Freiwilligen erst nach Beginn des Russlandfeldzuges meldeten, trugen bereits 200 Dänen die SS-Uniform als Operation "Barbarossa" begann. - siehe Norwegen - Freikorps Danmark Innerhalb einer Woche nach der deutschen Invasion, hatte die dänische Regierung Absichten ein dänisches Korps aus Freiwilligen zu bilden, welches an deutscher Seite gegen die Russen kämpfen sollte. Das Freikorps wurde am 28. Juni 1941 ausgerufen und war für Männer im Alter zwischen 17 und 35 offen, die in der dänischen Armee dienten oder ihren Wehrdienst innerhalb der letzten 10 Jahre (1931-1941) abgelegt hatten. Berufssoldaten wurde versprochen, dass sie ihren bisherigen Rang behalten dürfen. Die DNSAP und andere nationalsozialistische Parteien unterstützen dieses Vorgehen der Regierung. Von beginn an war das Freikorps Teil der Waffen-SS. Der erste Kommandeur des Freikorps war der dänische Artillerie-Offizier P.C. Kryssing. Die ersten 480 Männer, meist reguläre Soldaten und in dänischen uniformen, wurden am 19. Juli nach hamburg gebracht, wo sie mit SS-Uniformen ausgestattet wurden und das 1. Bataillon des neuen Korps bildeten. Am 10. August wurde ein zweites Bataillon aus dänischen Freiwilligen und 100 Dänen des bereits bestehenden Regiments "Norland" gebildet. Ende 1941 hatte das Freikorps eine Stärke von 1.164 Mann. Die deutsche Führung misstraute dem Kommandeur Kryssing und Himmler enthob ihn am 8. Februar 1942 von seinem Kommando. An seiner Stelle wurde Christian Frederick von Schalburg, ein dänischer Aristokrat und ehemaliger Führer der DNSAP-Jugend, eingesetzt. Schalbrug hatte bis dahin als Sturmbannführer in der Division "Wiking" gedient. Das Freikorps wurde im Mai 1942 an die Front verlegt und ar dort Teil der SS-Totenkopf-Division. Das Korps nahem an den erfolgreichen Kämpfen bei Demjansk am 2. Juni teil, bei denen jedoch der Kommandeur Schalburg fiel. Der nächste Kommandeur des Freikorps war Hans-Albert von Lettow-Vorbeck, welcher jedoch schon am 11. Juni 1942 auf dem Schlachtfeld fiel. Sein Nachfolger wurde Knud Børge Martinsen. Im September wurde das Freikorps von der Front abgezogen und zurück nach Dänemark gebracht wo es die folgenden vier Wochen verbringen sollte. Bis dahin hatte das Freikors 121 Gefallene zu beklagen. Im Oktober 1942 kehrte das Freikorps zurück an die Front und wurde dann im April 1943 abermals von der Front abgezogen. Im folgenden Monat wurde das Freikorps Danmark offiziell aufgelöst. Division Nordland - siehe Norwegen - Die Veteranen des Freikorps Danmark wurden mit den Resten des Regiment Norland zusammengeschlossen, um das dänische Regiment innerhalb der neuen 11. SS-Division "Nordland" zu bilden. Dieses Regiment trug erst den Namen SS-Grenadier-Regiment "Danmark" und später dann den Namen SS-Panzergrenadier-Regiment "Danmark". Nach dem Januar 1944 wurde es in SS-Panzergrenadier-Regiment 24 "Dänemark" umbenannt, Das Regiment war später dann kein rein dänisches mehr, sondern bestand aus 40% Dänen, 25% Deutschen und der Rest waren Volksdeutsche, in diesem Fall hauptsächlich Rumänen. Schalburg Korps Wie bereits erwähnt, kamen die meisten Veteranen des Freikorps Danmark nach dessen Auflösung, zur Division Nordland. Manche jedoch wurden auch in anderen Bereichen der Wehrmacht eingesetzt. Einige kamen sogar zur Kriegsmarine. Andere, inkl. des Kommandeurs Martinsen, begaben sich zurück in ihre heimat Dänemark und schlossen sich der Germanischen SS an. Martinsen bildete in Kopenhagen im April 1943 das "Germansk Korps", welches er kurze zeit später in "Schalburg Korps" umbenannte. Schalburg war der erste Kommandeur des Freikorps Danmark. Viele ehemalige Soldaten des Freikorps Danmark meldeten sich freiwillig zum neu bildenten Korps. Diesmal jedoch gab es keine bestimmten Vorrausetzung und so war die politische gesinnung nicht mehr ausschlag gebend für eine Aufnahme inenrhalb des Korps. Lediglich "alle Männer nordischen Blutes" gab es als Vorraussetzung. Das Korps wurde in zwei Teile aufgeteilt: - Gruppe I: uniformierte "reguläre" Truppen - Gruppe II: Zivilisten ud andere, die das Korps finanziell und moralisch unterstützen. Diese Gruppe wurde "Dansk Folke-Vaern" genannt und wurde an kleinen Waffen ausgebildet. Innerhalb des Schalburg Korps wurde eine identische Uniform zur deutschen Allgemeinen SS getragen und die Rangabzeichen waren ebenfalls identisch. Es gab 5 Kompanien, jede Kompanie hatte eine Stärke von 120 Mann. Das Schalburg Korps war lediglich mit leichten Infanteriewaffen ausgerüstet. Nach dem Generalstreick in Dänemark im Juni/Juli 1944, wurde das Schalburg Korps von Kopenhagen nach Ringstad auserhalb der Stadt gebracht. Hier wurde es innerhalb der SS als SS-Ausbildungs-Bataillon Schalburg geführt. Sechs Monate später wurde der Name in SS-vagt.Bataillon Sjaelland (Wachbataillon) geändert. Martinsen wurde im Oktober 1944 als Kommandeur abgesetzt, nach dem er die deutsche Führung kritisierte. Offiziell wurde das Schalburg Korps am 28. Februar 1945 aufgelöst. G.S.D. Germanisches Strumbann Dänemark Im September 1942 gründete die Allgemeine SS in Deutschland sog. Germanische Bataillone in Gegenden, in denen es eine starke Konzentration von Arbeitern aus "nordischen Ländern" gab. Sieben dieser Bataillone wurden in Industriestädten gebildet - Berlin, Dresden, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Brunswick und Nürnberg. Die Uniformen wurden von der SS geliefert und bestanden aus einem braunen Hemd, schwarzer Hose und Jacke. Dienst innerhalb eines solchen Bataillons war nach der regulären Arbeitszeit und an Wochendenden. Eine bestimmte politische Gesinnung war für die Mitglieder nicht nötig. Die gesamtstärke eines Germanischen Strumbann betrug im März 1944 2.179. Insgesamt waren rund 35.000 dänische Arbiter in Deutschland beschäftigt. Das Dänische Bataillon (Germanische Sturmbann Dänemark) befand sich in Berlin und wurde im Januar 1943 aufgrund von Mangel an Rekruten aufgelöst. Kriegsmarine - Schutzeinheiten Bereits kurz nach der Besetzung Dänemarks begann die Kriegsmarine dänische Freiwillige anzuwerben. Auf den Schiffen selbst dienten nur vereinzelt dänische Freiwillige, jedoch wurden die meisten Dänen als Küstenschütz eingesetzt, als sog. "Marinevaegtere". Diese schützten und bewachten Marineeinrichtungen an den dänischen Küsten. Anfangs waren diese Einheiten zivilie Wachen, die mit einem Polizeischlagstock ausgerüstet waren und keine Uniformen trugen. Lediglich am Arm befand sich ein weisses Armbang mit der Aufschrift "Im Dienst der Deutschen Wehrmacht". Bis Anfang 1943 beinhalteten diese Einheiten rund 250 Mann. Bis zum 22. Januar 1943 wurden diese dann mit Uniformen ausgerüstet und bis zu 2.000 Mann ausgeweitet. Offiziere waren meist Deutsche und als Ränge gab es innerhalb der Marinevaegtere - Marinewächter - Truppführer - Zugführer Weiters wurden die Angehörigen dieser Einheiten mit Revolvern und kleineren Gewehren ausgerüstet und in Anti-Sabotage ausgebildet. Teilweise arbeiteten sie sogar mit der gestapo zusammen. Freiwillige verpflichteten sich für ein Jahr und erhielten eine 3-4 wöchige Grundausbildung in der Marine-Wachschule in Kopenhagen. Sommers Vagtkorps - Wachkorps der Deutschen Luftwaffe in Dänemark Einer der am deutsch-freundlichsten eingestellten Dänen war Poul Sommer, ein Letunant der Königlichen Dänischen Luftwaffe, der sich nach der besetzung Dänemarks zur deutschen Luftwaffe meldete. Er kämpfte an der Ostfront, wo er drei feindliche Flugzeuge abschoss und später als Pilot innerhalb des Jagdgeschwader 27 in Sizilien, wo er weitere Erfolge zu verzeichnen hatte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark war er verantwortlich für die Schaffung einer Wacheinheit, welche die Flugplätze und Einrichtungen der Luftwaffe in Dänemark schützen sollte. Diese Einheit war das "Vagtkorpset det tyske Luftvaaben i Danmark" (Wachkorps der Deutschen Luftwaffe in Dänemark). Dieses wurde üblicherweise "Sommers Vagtkorps" genannt. Die Mitglider dieses Wachkorps trugen die blau-grauen Unifromen der deutschen Luftwaffe. Wie üblich waren die Offiziere Deutsche. Im Februar 1944 eröffnete die Einheit seine eigene Korps-Schule (Korpset Skole) in Jonstrup. Insgesamt beinhaltete das Korps 1.200 Mann, aufgeteilt in 5 Kompanien (eine in Kopenhagen und die anderen auf Flugfeldern in ganz Dänemark verteilt). Heimwehr Die Volksdeutsche Bevölkerung in Nord-Schlweswig stelte rund 8.000 Männer in den Dienst der Wehrmacht. Im Frühling 1942 wurde aus einem Teil dieser Männern eine Heimwehr gebildet. Diese heimwehr war zwar bewaffnet aber anfangs nicht uniformiert. Später wurde die Heimwehr in Feldgrau ausgerüstet. Am linken Arm trugen die Mitglieder der Heimwegr eine gelbe Armbinde mit der Aufschrift "Deutsche Wehmacht". Die Heimwehr hatte rund 1.400 Mitglider und stand unter dem Kommando von Peter Larsen, einem S.K. Offizier. Mitglieder konnten alle im Alter zwischen 17 und 60 Jahren werden. Jede Einheit beinhaltete eine sog. "Alarmgruppe", welche bei eventuellen feindlichen Landungen in Dänemark sofort einschreiten sollte. Die Heimwehr war allerdings niemals während des Krieges in einer aktiven Rolle. Sonstige Dännen konnten der Organisation Todt als Arbeiter ohne Unifrom beitreten oder auch dem O.T. Schutzkommando, welches erstmals 1943 gebildet wurde. Dieses Schutzkommando war für die Bewachung von Einrichtungen der Organisation Todt verantwortlich. Dänische Freiwillige befanden sich auch innerhalb des R.A.D. Britischen Geheimdiensten zufolge sollen dort 1942 rund 180 Dänen gedient haben. Die minimale Verplflichtungszeit betrug 10 Monate. Weiters dienten dänische Freiwillige in der Legion Speer in Norwegen. Einige dänische Jungen und Mädchen dienten auch im Germanischen Landdienst (siehe Norwegen) im Osten. vereinzelt waren Dänen auch in Flakeinheiten in Deutschland eingesetzt. Kommentare (0)
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