Finnland

Rekrutierung von Freiwilligen in Finnland für die Waffen-SS

Nach der Besetzung von Dänemark und Norwegen durch deutsche Truppen im Jahr 1940,
nahm die Dienststelle „Nordsee“ des SS-Ergänzungsamtes die Anwerbung von Freiwilligen dieser Länder für das SS-Regiment „ Nordland“ (Division „Wiking“) auf.
Anfang 1941 fuhr der schwedische Geschäftsmann Ola Vinberg im Auftrag der Waffen-SS zur Erkundung nach Helsinki, er kam mit der Nachricht zurück das etwa 700 Finnen bereit wären, in die Division „Wiking“ als Freiwillige einzutreten.
Diese Erkundung und Vorarbeit wurde anscheinend bewusst unter Umgehung des deutschen Außenministeriums und des OKW durchgeführt. Für die finnische Regierung war diese geheime Sondierung gefährlich und hätte sie davon erfahren, hätte sie diese unterbunden, denn sie versuchte zwischen Deutschland und der Sowjetunion die Balance zu halten.
Während einer Nickelkrise erhielt Finnland von Deutschland Unterstützung. Für Finnland zeichnete sich damit ab, aus welcher Richtung auch künftig Hilfe zu erwarten war. In diese Zeit fiel auch das öffentliche Ersuchen der Deutschen, in Finnland ein Freiwilligen-Bataillon anwerben zu dürfen.
Am 1.3.1941 trug General Berger, Chef des SS-Ergänzungsamtes, dem finnischen Botschafter in Berlin, Kivimäki, ein solches Ersuchen vor, wodurch zunächst ein Kompetenzstreit zwischen dem Ergänzungsamt, dem deutschen Außenministerium und dem OKW ausgelöst wurde, das zugunsten der Waffen-SS ausfiel.
Die Anwerbung von Freiwilligen wurde einem privaten finnischen Komitee übertragen, unter Leitung von Staatsrat Esko Riekki aus Helsinki, einem Ehemaligen des Preußischen Jäger-Bataillons 27.
obwohl das Komitee den „Anstrich des Privaten“ hatte, war es jedoch eindeutig Befehlsempfänger der finnischen Regierung.
Die im ganzen Land angeworbenen Finnen bekamen von Mittelsmännern Fahrkarten nach Helsinki, wo sie vom „Ingenieurbüro Ratas“ in unauffälligen Unterkünften gesammelt und von einer deutschen Kommission gemustert wurden.
Am 1. Mai 1941 fuhren die ersten 116 angenommenen Freiwilligen mit der Bahn nach Turku und dann mit dem Schiff nach Danzig. Von Danzig ging es mit der Eisenbahn nach Stralsund, wo sie in der SS-Kaserne untergebracht und eingekleidet worden sind. Und so gelangten vier weitere Transporte nach Stralsund.
Inzwischen war die Freiwilligenbewegung in Finnland allgemein bekannt geworden und hatte starken Zulauf. Bis zum 20. Mai 1941 wurden 1.326 Finnen untersucht und 1.048 als tauglich angenommen. Davon waren 15,7% Schüler, 14,4,% Studenten und Abiturienten, 20,2% Arbeiter, 15,7% Bauern und 34,2% der Freiwilligen kamen aus anderen Berufen.
Nach einigen Tagen in Stralsund wurden die Finnen zur 5. SS-Freiwilligen-Division „Wiking“ weitergeleitet, die auf dem Truppenübungsplatz Heuberg, südöstlich von Stuttgart, in großen Verbandsübungen ihren letzten Schliff erhielt.
Von den 701 Freiwilligen der ersten drei Transporten wurden 421, die bereits in Finnland militärisch ausgebildet waren, auf verschiedene Einheiten der „Wiking“ verteilt, insbesondere auf das III. Bataillon des Regiment „Nordland“.Je 10 bis 20 Finnen wurden den Kompanien zugeteilt und in die laufende Ausbildung einbezogen, neben der militärischen Ausbildung bekamen die finnischen Freiwilligen noch zusätzlich Unterricht in deutscher Sprache.
Die Finnen, die im finnischen Heer Offiziere oder Unteroffiziere waren, mussten zunächst als einfache Soldaten eine deutsche Grundausbildung durchmachen, ehe sie nach Beweis ihrer Befähigung mit dem im finnischen Heer erworbenen Dienstgrad bei der Division „Wiking“ eingesetzt worden sind.
Die gleich in die „Wiking“ eingegliederten Finnen – die sog. „Divisionsmänner“ - wurden im Rahmen einer kleinen Feier vereidigt.

Die 280 unausgebildeten Finnen galten als Rekruten und wurden vom Heuberg nach Wien, in die SS-Kaserne Schönbrunn-Fasanengarten, verlegt. Dort begann ihre Grundausbildung.
Der vierte und fünfte Transport finnischer Freiwilliger traf Anfang Juni in Stralsund ein und wurde von dort gleich nach Wien-Schönbrunn weitergeleitet, da fast alle Männer noch ausgebildet werden mussten.
Die sog. „Divisionsmänner“ waren bald in die Gruppen und Züge, in die Kompanien und Batterien der Division „Wiking“ integriert und standen im Dienst und in der Ausbildung ihren deutschen Kameraden in keiner Weise nach.
Manche Gruppen, Züge und Kompanien setzten sich aus Freiwilligen aus vier, fünf Ländern Europas zusammen.
Im Verband der „Wiking“ kamen diese „Divisionsmänner“ zum Kriegseinsatz in Russland, wo sie stürmischen Vormarsch mit glänzenden Siegen, aber auch einen verlustreichen Rückzug im Spätherbst 1941 erlebten.

Die in Wien-Schönbrunn gesammelten Rekruten hatten bald die Stärke eines Bataillons erreicht, das am 15. Juni 1941 offiziell den Namen SS-Freiwilligen-Bataillon „Nordost“ erhielt.
Am 9. Juli verlegte das Bataillon im Eisenbahntransport nach Stralsund und wurde in der dortigen Kaserne untergebracht. Hauptsturmführer Collani wurde Bataillonskommandeur und mit hinzugekommenen Absolventen der SS-Junkerschule Bad Tölz und der SS-Unterführerschule Lauenburg begann die Ausbildung des Bataillons und die Zuführung von Fahrzeugen und schweren Waffen. Daneben Eingewöhnung der Finnen in die deutsche Verhältnisse.

Nach der Grundausbildung wurde das Bataillon am 25. August 1941 zur Verbandsausbildung auf den Truppenübungsplatz Groß Born in Hinterpommern verlegt und dort in Kasernen untergebracht.
Am 13. September 1941 wurde das Bataillon in „Finnisches Freiwilligen-Bataillon der Waffen-SS“ umbenannt und am 15. Oktober feierlich unter Beisein von finnischen hohen Offizieren – vereidigt.
Dabei übergab Oberst Walter Horn die von Finnland mitgebrachte Fahne an Hauptsturmführer Collani.

Am 1. November 1941 war das Bataillon einsatzbereit und kriegsverwendungsfähig. Am 21. November stieß der Jägermajor Kukiala zum Bataillon als Verbindungsoffizier zur finnischen Heeresleitung und Regierung. Kurkiala, von Beruf Pfarrer war gleichzeitig Feldgeistlicher des Bataillons.
Zu dieser Zeit wurden die Kompanien noch von Deutschen geführt, aber bald wuchsen nach Ausfällen Finnen in die Führungsposition hinein.

Inzwischen stand die Division „Wiking“ in der Winterstellung am Mius. Sommerfeldzug und erster Rückzug hatte ihre Reihen stark gelichtet. Das Regiment „Nordland“ bestand noch aus zwei zusammengelegten Bataillonen. Als neues III. Bataillon war das „Finnische Freiwilligen-Bataillon“ vorgesehen.
Anfang Dezember 1941 begann die Verlegung von Groß Born nach Russland. Am 8. Dezember trafen die ersten Eisenbahntransporte in Winniza und Berditschew ein. Infolge des Winters und Transportschwierigkeiten gelangte das Bataillon in Etappen über Uman, Kirowograd, Dnjepropetrowsk und Jassinowataja nach Rutschenkowo, südwestlich von Stalino.
Am 12. Januar 1942 verlegte das Bataillon im mot. Marsch nach Amwrosiewka und stand dort der Division „Wiking“ als mot. Reserve zur Verfügung.
Am Nachmittag des 19. November sprach Generalmajor der Waffen-SS Felix Steiner im Theatersaal von Amwrosiewka zu den finnischen Freiwilligen über den Sinn des Einsatzes gegen den Bolschewismus, der auch ihr Heimatland bedrohte. Er hoffe, dass sie, dass auch ihr Bataillon einen Beitrag im europäischen Schicksalskampf leisten und würdig an die Taten des Preußischen Jäger-Bataillons 27 anknüpfen werde.

Nach Einsätzen in mehreren Abschnitten der Winterstellung am Mius wurde das „Finnen-Bataillon“ (von den „Wikingern“ so bezeichnet) zuletzt im Süden des Divisionsabschnittes bei Demidowka eingesetzt.
Hier traf am 23. Mai 1942 der Befehl des Kommandoamtes der Waffen-SS folgenden Inhalts ein:
Das Finnische Freiwilligen-Bataillon wird III. (finnisches)/SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Regiment „Nordland“ unter gleichzeitiger Umbenennung der Kompanien in 9. (vorher 1. Kp. Usw.), 10., 11., und 12. Kompanien. Damit hatte das Regiment „Nordland“ wieder drei Bataillone.

Im Rahmen des Regiments „Nordland“ der Division „Wiking“ erlebten die finnischen Freiwilligen den stürmischen Vormarsch bis an den Rand des Kaukasus-Gebirge, die verlustreichen Kämpfe am Terek bei Grosny und den Rückzug aus dem „Sack“ von Ordshonikidse.
Im Eiltransport ging es dann in die Kalmückensteppe um bei Stalingrad zu retten, was nicht mehr zu retten war.
Im verlustreichen, hinhaltenden Kampf ermöglichten sie im Rahmen der „Wiking“ der 4. Panzerarmee und der
1. Panzerarmee den Rückzug aus dem Ostkaukasus und die anschließende Stabilisierung der weit zurückfallenden deutschen Front am Donez bei Isjum.

Nach dem die russische Winteroffensive abgeklungen war, hatten die Finnen im März 1943 in der Donez-Stellung ruhige Tage, doch „Parolen“ über eine bevorstehende Ablösung und Verlegung nach Deutschland hielten sie in Spannung.
Anfang April bewahrheiteten sich die „Parolen“. Zuerst verlegten die Trosse des Bataillons zurück nach Stary Blisnezy und in der Nacht zum 10. April wurde das Finnen-Bataillon von einem Bataillon der 257. Infanterie-Division abgelöst und die Komapnien nach Serafimowka-Mariupol zurückverlegt. Dort wurden Waffen, Fahrzeuge und Gerät an das Bataillon „Narwa“ übergeben.

Das SS-Freiwilligen-Bataillon „Narwa“ war bisher 1. Bataillon des 1. Regiment des „Estnischen Legion“. Es setzte sich aus aktiven Offizieren und Unteroffizieren des estnischen Heeres zusammen, dass nach der Besetzung durch die Rote Armee 1939 aufgelöst wurde. Bereits am 14. Arpil übernahm das Esten-Bataillon eine Stellung im Rahmen der Division „Wiking“.

Mit der Vergrößerung der Waffen-SS durch Aufstellung neuer Verbände wurde das Regiment „Nordland“ aus der Wiking entlassen und zur Division „Nordland“ aufgestockt.
Wiking, zur Panzerdivision umgegliedert, hatte damit nur noch zwei Panzergrenadier-Regimenter.
Die Division „Nordland“ und die Brigade „Nederland“ wurden im III. (germ.)SS-Panzerkorps zusammen gefasst.
Beim Abschlussappell des Finnischen Freiwilligen-Bataillons am 24. April 1943 in Serafimowka gedachte General Steiner der Toten und würdigte noch einmal den Einsatz des Bataillons:
„Jeder, auch der schwierigste Auftrag wurde von euch vorbildlich ausgeführt!“

Verlegung nach Deutschland

Am 29. April 1943 verlegte das Finnen-Bataillon im Eisenbahntransport von Russland nach Deutschland, wo es am 7. Mai auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr, dem Aufstellungsraum des III. (germ.) SS-Panzerkorps, eintraf.
Einen Tag später kam die Ersatzeinheit des Bataillons aus Graz dazu. Vom 11. bis 27. Mai war das Bataillon zur Erholung in Ruhpolding. Zu dieser Zeit war das Schicksal des Finnischen Freiwilligen-Bataillon noch ungewiss.
Als die zweijährige Vertragszeit des Finnen-Bataillons dem Ende zuging, bemühten sich die deutschen Offiziere, um die Verlängerung des Vertrages. Finnischerseits sah man keinen Grund zu besonderer Eile.
Schon Ende 1941 wurde maßgebenden finnischen Militärs bewusst, dass der Krieg gegen die Sowjetunion nicht so schnell zu Ende gehen würde, als erhofft. Es kamen Zweifel auf, ob Deutschland diesen Krieg überhaupt gewinnen könnte.
Nach dem mit Stalingrad 1943 eine Wende des Krieges erkennbar wurde, wuchs in Finnland das Unbehagen an der Zusammenarbeit mit Deutschland. Weitsichtige finnische Politiker traten immer offener für eine Loslösung von Deutschland ein.
Der endgültige Beschluss für die Trennung und eine behutsame Fühlungsnahme mit den Westmächten wurde am 3. Februar 1943 anlässlich einer Zusammenkunft von Ryti, Mannerheim und anderen Vertretern des finnischen Generalstabes und der Regierung gefasst.
Tage später gab ein finnischer Oberst von dem zu einer geheimen Sitzung zusammen getretenen finnischen Reichstag einen ausführlichen Bericht über die allgemeine Kriegslage und riet den Zuhörern, sich mit dem Gedanken eines erneuten Friedensvertrages mit der Sowjetunion vertraut zu machen.

Meinungswechsel in Finnland


Nach der Wahl im Februar 1943 zeichnete sich in Finnland ein Regierungswechsel und damit ein Meinungswechsel ab.
Am 5. März berief der finnische Staatspräsident Ryti die neue Regierung, in der die deutschfreundlichen Männer nicht mehr vertreten waren. Neuer Regierungschef wurde Prof. Linkomis und Ausenminister Dr. Ramsay: sie schickten den Rektor der Universität Helsinki, Prof. Nevanlinna, nach Berlin, um mit dem Chef des SS-Ergänzungsamtes, Berger, über den Fortbestand des Finnischen Freiwilligen-Bataillons zu verhandeln.
Die Ergebnisse waren Anlass zu ernsthaften Diskussionen unter finnischen Offizieren.
General Steiner, Kommandeur des entstehenden III. (germ.) SS-Panzerkorps, wollte das Finnen-Bataillon gerne als selbständiges Kradschützen- oder Sturmbataillon behalten.
Bei den Verhandlungen stellte die finnische Regierung lediglich die Verlängerung des Vertrages auf sechs Monate in Aussicht. Mannerheim stimmte einer Frist von einem Jahr zu.
Am 28. Mai 1943 fuhr das Finnische Freiwilligen-Bataillon von Ruhpolding mit der Eisenbahn nach Reval und von dort mit dem Schiff nach Hanko, wo es am 1. Juni eintraf und Unterkünfte bezogen hat.
Am 2. Juni wurde das in Paradeaufstellung angetretene Bataillon von General Steiner, der im Flugzeug nach Finnland kam, und dem Befehlshaber des finnischen Ersatzheeres, General Malmberg, begrüßt, die dann auch den Vorbeimarsch des Bataillons abnahmen.
Danach mussten die Finnen die in Ruhpolding empfangenen Gewehre abgeben, was viele in Missstimmung brachte.
Sie kämpften mit deutschen Waffen und wollten damit auch bei der Abschlussparade in Tampere auftreten.

Die finnische Regierung wollte das Freiwilligen-Bataillon möglichst unauffällig in der Heimat aufnehmen, doch die Ankunft des Bataillon verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Als das Bataillon am 3. Juni im Sonderzug von Hanko (Hangö) in Tampere eintraf, wurde es von der Bevölkerung überwältigend empfangen.
Auf dem Sportplatz von Tampere fand der letzte Appell statt. Steiner übergab das Bataillon an Malmberg. In ihren Ansprachen leuchteten noch einmal die großen Leistungen des Bataillons und die deutsch-finnische Waffenbrüderschaft auf.
Als dann gegen 17 Uhr alle Formalitäten erledigt waren, fuhren die Freiwilligen bis zum 2. Juli in ihre Heimatorte in Urlaub.
Die deutschen Bataillonsangehörigen wurden indessen von der finnischen Armee mit Besuchen und Besichtigungen betreut.
Am 1./2. Juli 1943 traten alle Bataillonsangehörigen wieder im deutschen Lager in Hanko ein.
Inzwischen waren die Würfel gefallen:
Marschall Mannerheim forderte seine Finnen zurück. Am 10. Juli trat das Bataillon zum letzten Appell an. Obersturmbannführer Collani verabschiedete sich durch Handschlag von seinen Finnen.

Unter dem 10.7.1943 verzeichnet das Kriegstagebuch des Bataillons:
"An finnische Ersatzbehörden übergeben: 14 Führer, 234 Unterführer und 543 Mannschaften. 11 Unterführer und 27 Mannschaften werden nach weiterer ärztlicher Behandlung später entlassen.
Vom 15.6.1941 bis 11.7.1943 hat das Finnische Freiwilligen-Bataillon bestanden.
Kampfgeist und Kampfkraft waren hervorragend. Deutsche und Finnen kettet das band der Kameradschaft aneinander."

Die finnischen Freiwilligen wurden umgehend auf das finnische Heer verteilt. Die Finnen, die bei den Deutschen Offizieren waren, wurden mit gleichem Rang an das finnische Heer übernommen.
Viele junge Finnen kamen auf Offiziers- und Truppenschulen, da sie Kriegserfahrung hatten.

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Finnisches Freiwilligen-Bataillon der Waffen-SS
Hans CollaniDas Finnische Freiwilligen-Bataillon der Waffen-SS wurde 1941 als SS Freiwilligen-Batallion Nordost gebildet und bestand aus  finnischen Freiwilligen, die sich für zwei Jahre verpflichtet hatten, ausschlieslich gegen die Sowjetunion - und kein anderes Land - zu kämpfen. Sie lehnten es ab den Treueid auf Hitler zu schwören und wurden hauptsächlich von finnischen Offizieren befohlen.
Im Januar 1942 wurde das Bataillon vom Truppenübungsplatz Gross-Born direkt an die Ostfront am Fluss "Mius" versetzt, wo es der SS-Divison Wiking (mot.) angegliedert wurde.
Das Bataillon war an den offensiven Schlachten entlang des Flusses "Mius" und später im Kaukasus beteiligt.
Im Mai 1943 wurde das Bataillon nach konstantem Aufenthalt an der Front abgezogen und im Juli 1943 aufgelöst.

Die Finnen, die weiterhin ihren Dienst in der Waffen-SS tätigen wollten, wurden der SS-Freiwilligen Division Nordland oder der SS-Standarte Kurt Eggers zugeteilt.

Kommandeur
:
SS-Obersturmbannführer Hans Collani

Gliederung:
  • 1. Kompanie
  • 2. Kompanie
  • 3.Kompanie
  • 4. Kompanie (MG)
Abzeichen:
Das Ärmelband "Finnisches Frw. Bataillon der Waffen-SS" wurde im November 1941 ausgegeben.
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