Frankreich
Die ersten Franzosen die auf deutscher Seite kämpften waren die Männer der "Légion des Volontaires Francais" (LVF) - eine französische Freiwilligeneinheit.
Die ursprüngliche Bezeichung dieser Einheit war Französisches Infanterie-Regiment 638 (ab 15. Oktober 1942 in verstärktes Französisches Grenadier-Regiment 638 umbenannt). Unter dieser Bezeichnung kämpften die Franzosen als Teil der 7. Infanterie-Division an der Ostfront und waren am Vorstoss in Richtung Moskau im Winter 1941/42 beteiligt.
Wegen schwerer Verluste in ihren Reihen wurde die Einheit im Hinterland zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.

Bevor die LVF offiziell der Waffen-SS unterstellt wurde, kämpften bereits einzelne französische Freiwillige innerhalb verschiedener SS-Divisionen, wie z.B. der "Totenkopf ", "Das Reich " oder "Wiking ".

Im März 1944 wurde dann die SS-Sturmbrígade Frankreich gebildet, von welcher ein Teil bereits innerhalb der 18. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division "Horst Wessel" an der Weichsel kämpfte.
Im August und September des gleichen Jahres erfolgte dann die Umgliederung in Waffen-Grenadier-Brigade der SS "Charlemagne" (franz. Nr. 1) .
Im Februar 1945 erhielt diese französische Formation dann den Status einer SS-Division und trug fortan den Titel 33. Waffen-Grenadier-Division der SS "Charlemagne" (franz. Nr. 1) .

Die letzten Überlebenden französischen Freiwilligen schlugen sich nach aussichtslosen Kämpfen in Berlin in Richtung Westen durch um sich dort den Alliierten zu ergeben.

Es wird geschätzt das mehr als 100.000 Franzosen im Zweiten Weltkrieg mit dem Deutschen Reich kollaborierten.
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