Luxemburg
Nach dem Deutscheland seinen Feldzug im Westen am 28. Juni 1940 beendet hatte, wurde Luxemburg dem Gau Koblenz-Trier zugeteilt. Im Februar 1941 wurde dieser Bezirk in Gau-Moselland umbenannt.
Die Wehrmacht startete umgehend, nach dem siegreichen Feldzug im Westen, intensive Rekrutierungsmasnahmen. Diese waren nicht selten von Erfolg gekrönt, alleine im kleinen Herzogentum Luxemburg meldeten sich 1.800-2.000 Freiwillige.
Als im August 1942 Luxemburg offiziell zum Deutschen Reich gehörte, unterlagen alle Luxembuger der deutschen Wehrpflicht. So wurden die Jahrgänge 1920-1926 zum Wehrdienst eingezogen.

Von August 1942 bis zur Befreiung Luxemburgs durch die Alliierten 1944, dienten rund 12.035 Luxemburger in der Wehrmacht. 2.752 davon fielen, wurden verwundet oder galten als vermisst. Weitere 1.500 wurden schwer verwundet und 3.516 desertierten.
Da Luxemburg als Teil des Deutschen Reiches gesehen wurde, wurde keine spezifische luxemburgische Einheit aufgestellt. Luxemburger dienten im Heer, der Waffen-SS, der Luftwaffe und in der Kriegsmarine.
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