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| Sowjetunion |
KosakenBis zum Sommer 1942 hatte die Heeresgruppe Süd den südlichen Kaukasus und die Regionen um die Wolga, welche von verschiedenen Kosakenstämmen besiedelt wurden, bereits erobert.Ende 1942 besetzten die Deutsche die Gebiete der Don-Kosaken ebenso wie die der Kuban-Kosaken. Die Kosaken begrüssten die Deutschen als Befreier vor der sowjetischen Schreckensherrschaft und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Kosaken ihre Dienste den Deutschen anboten. Der deutsche Geheimdienstoffizier der Heeresgruppe Süd, Oberstleutnant von Freitag-Loringhoven, initiierte die Rekrutierung von Kosaken für entsprechende Formationen. Im Sommer 1942 wurde eine der ersten Kosaken-Einheiten gebildet, als Hauptmann Kandutsch (40. Panzerkorps) den Vorschlag machte, dass sich Kosaken sehr gut als Wachen für Kriegsgefangenenlager an der Ostfront eignen. Diese Einheit diente innerhalb des 40. Panzerkorps unter dem Namen Kosaken-Kavallerie-Schwadron 1/82. Nach einigen Wochen Dienst als Wache wurde das Kosaken-Schwadron einem monatelangen Trainung unterzogen und dem 40. Panzerkorps anschliesend an den Frontlinien zur Verfügung gestellt. Dort stellten sich die Kosaken als auserst hilfreich und kampfstark heraus und nicht eine einzige Desertation war zu vermelden. Bis 1944 begleitete das Kosaken-Schwadron das 40. Panzerkorps. Es zog sich mit dem Korps bis an die rumänische Grenze zurück, als es dann schlieslich nach Frankreich verlegt wurde. In der Normandy wurde wurde das Schwadron stark durch äuserst intensive Luftangriffe der Alliierten n der Nähe von Saint-Lo dezimiert. Am 22. August 1941 desertierte ein ganzes sowjetisches Regiment unter dem Kommando des Don-Kosaken Major Kononov und schloss sich den deutschen Verbänden an. Dies geschah nicht wegen der militärischen Stärke der Deutschen, sondern aus rein Ideologischen Gründen. Kononov wurde von deutscher Seite aus beauftragt ein Kosaken-Schwadron zu bilden. Mit der Erlaubnis seines Generals Schenckendorff besuchte Kononov acht Tage später ein Kriegsgefangenenlager in Mogliev im Osten Weissrusslands um nach Freiwilligen für seine geplante Einheit zu suchen. Der Besuch ergab rund 4.000 Freiwilligenmeldungen, jedoch wurden davon nur 500 Männer ausgewählt. Von ihnen waren 80% Don-Kosaken. Immer wieder boten mehrere tausens Kosaken ihre Dienste den Deutschen an. Die deutsche Führung war davon derart überrascht, dass sie Ende 1942 einen Inspekteur der Ostvertruppen einsetzte. Dieser neue Posten wurde dem General Hellmich anvertraut. 1. Kosaken-Kavallerie-Korps Am 19. September 1941 wurde ein Kosaken-Regiment, bestehend aus 77 Offizieren und 1799 Soldaten, gebildet. Das Regiment trug die Bezeichnung 120. Don-Kosaken Regiment. Ende Januar 1943 wurde das Regiment in 600. Don-Kosaken Bataillon umbenannt. Diese Einheit wurde zur Bildung einer neuen Kosakeneinheit herangezogen und so wurde das 17. Kosaken-Grenadier-Bataillon aufgestellt, welches Teil der 3. Armee war. Im April 1942 gab Hitler persönlich seine Zustimmung für die Aufstellung weiterer Kosakenverbände. Schlislich wurde im April/Mai 1943 in Kherson/Ukraine die erse Kosaken-Kavallerie-Division aufgestellt. Die Division beinhaltete Kosaken aus den Gebieten Don, Terek und Kuban. Mehr als die Hälfte der neuen Division setzte sich aus Freiwilligen aus Kriegsgefangenenlagern oder Arbeitern aus dem Reich zusammen. Generalmajor Helmuth von Panwitz kommandierte die 1. Kosaken-Kavallerie-Division, welche sich aus zwei Brigaden zu je drei Regimentern zusammensetzte. Nach Bildung der Division wurde selbige in das Gebiet von Fruska Gora im Westen von Belgrad gebracht. Dort wurde die Division mit der Aufgabe betraut, die Schienenwege zwischen Belgrad-Zagreb/Agram zu sichern. Danach wurde die Division an die Front im Raum Mohac-Esseg, nahe dem Fluss Drau, verlegt. Eine zweite Kosaken-Kavallerie-Division wurde im Dezember 1944 gebildet. Diese Division verteidigte die Gebite bei Tuzla, Gradec, Vinkovci und Osijek in Jugoslawien. Geführt wurde die Division von Major Mach. Die Division kämpfte zum Großteil mit Kosaken-Säbeln gegen die sowjetischen und bulgarischen Truppen nahe dem Fluss Drau. Im Dienste der Waffen-SS Im November meldete die Waffen-SS interesse an, beide Kosaken-Divisionen zu übernehmen um damit das XV. Kosaken-Korps zu bilden. Hierzu wurde eine dritte Kosaken-Division geplant, jedoch nie aufgestellt. Im Februar 1945 wurden beide Divisionen dann schlieslich der Waffen-SS unterstellt. Dort wurde dann das SS-Kosaken-Kavallerie-Korps gebildet. Trotzdem unterstand das Korps weiterhin der Gerichtsbarkeit des Heeres. Im Apirl 1945 zog sich die 1. Kosaken-Division nach Carnthia zurück, wo sich die Männer der Division den britischen Truppen ergab. Im Mai 1945 ergab sich die 2. Kosaken-Division den sowjetischen Verbänden und den ansässigen Partisanen im Raum Sankt Veit - der Großteil dieser Männer wurde umgehend von den Sowjets erschossen oder erschlagen. Andere wurden zu Tote gefoltert. Selbst die, die in Gefangenschaft gerieten, überlbten meist nur kurze Zeit. Im September 1942 wurde innerhalb der italienischen Armee ebenfalls eine Freiwilligen-Einheit aus Kosaken gebildet. Diese trug den Namen "Gruppo Autonomo Cossacchi Savoia". Dieses Bataillon untersatnd der italienischen 8. Armee. Zurück in Italien wurde die Einheit aufgefrischt und in zwei Kavallerie-Schwadrone unterteilt, welche dann im italienischen Kavallerie-Regiment "Lanzieri Novara" dienten. Die Kosaken waren allerdings nicht sehr zufrieden damit unter italienischem Kommando zu stehen und so kamen sie später unter deutsches Kommando und wurden von Generalmajor Domanov kommandiert. Sie kämpften dann in Norditalien, nahe Tolmezzo, gegen italienische Partisanen. Kommentare (0)
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