Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Germanische Sturmbanne |
|
Die Allgemeine SS bildete spezielle Einheiten für "germanische Arbeiter" in Deutschland. Diese Einheiten wurden Germanische Sturmbanne genannt in denen Holländer, Flamen, Norweger Dänen und auch Schweizer Arbeiter eingesetzt wurden. Der "Dienst" begann nach der Arbeit, war unbezahlt und freiwillig. Für die Germanischen Sturmbänne wurden eigens Sonderstäbe aufgestellt. Die Germanischen Sturmbänne und deren Sonderstäbe wurden von der Abteilung DII 1a des SS-Hauptamtes, genannt "Germanische SS im Reich", geführt. Der Abteilungsleiter war SS-Untersturmführer Johannes Gustke. Am 3. März 1944 waren die Germanischen Sturmbänne in 7 Sonderstäbe aufgeteilt: Spree, Rudersdorf bei Berlin (SS-Obersturmführer Barth) Elbe, Dresden (SS-Untersturmführer Starke) Südwest, Stuttgart (SS-Obersturmführer Allwicker) West, Düsseldorf (SS-Untersturmführer Lüttgen) Nordsee, Hamburg-Altona ( SS-Scharführer Djuren) Mitte, Braunschweig (SS-Obersturmführer Barrencheen) Main, Nürnberg (SS-Hauptsturmführer Sievert) Im Sonderstab Nordsee befand sich der Großteil der Flamen und einige Dänen und Holländer. Die Germanische SS im Reich eröffnete ein Kulturzentrum in Hannover das den Namen "Germanisches Haus" erhielt. Dieses wurde später nach Hildesheim verlegt und in "Haus Germanien" umbenannt. Innerhalb dieses Hauses befand sich auch die Politische Führerschule der Germanischen SS, welche von SS-Sturmbannführer Dr. Peter Paulsen geführt wurde. Ein ähnliches Kulturzentrum wurde auch für die Arbeiter aus der Schweiz eröffnet. Dies geschah durch die Amtsgruppe DI/3 des SS-Hauptamtes in Stuttgart und trug den Namen "Panorama-Heim. Germanischer Sturmbann Dänemark Der Germanische Sturmbann Dänemark (G.S.D:) beinhaltete dänische Arbeiter in Deutschland und enstand durch dänische Initiative Anfang 1942 in Hamburg. Den Mitgliedern stand es später frei der SS beizutreten. Das Interesse in Nordeutschland war zu beginn sehr groß und so bildeten sich auch in anderen Städten mit dänischen Arbeitern kleinere Gruppen, wie z.B. in Berlin im März/April 1942. Das SS-Hauptamt richtete in einem Gebäudeflügel in der Hagenstrasse 40 (evtl. auch 45) sogar Büros für den G.S.D. ein. Auch im Berliner Bahnhof wurde der G.S.D. ansässig um so dänische Arbeiter zu betreuen und anzuwerben. Später wurden die Arbeiter auch an ihren Arbeitsstellen betreut und so hatte der G.S.D. einen ähnlichen Status wie der einer Wohlfahrtsorganisation. Der G.S.D. wurde zum Großteil von der Allgemeinen SS finanziell unterstützt, welche allerdings in den Anfangsjahren keinerlei politischen Druck ausübte. Zu den Pflichten der Mitgieder gehörten Besuche von Vorträgen über den Germanismus, auf der anderen Seite hatten Mitglieder das Recht u.a. Sporteinrichtungen zu nutzen, welche für Nichtmitglieder gesperrt waren. Der G.S.D. veranstaltete später Ausflüge zum SS-Ausbildungslager Sennheim in Alsace. Dort gab es einen 4-6 wöchigen vormitlitärischen Trainingskurs, begleitet vin anti-kommunistischer Propaganda. Dort stellte die SS erstmals Forderungen an die dänischen Arbeiter und warb für den Einsatz bei der Waffen-SS an der Ostfront und bekleidete die Arbeiter mit SS-Uniformen. Es meldeten sich jedoch nur 3% der Arbeiter zum militärischen Dienst. Nach dem Kurs in Sennheim hatten die Arbeiter einen 14-tägigen Urlaub in Dänemark, allerdings unter der Voraussetzung das sie ihre SS-Uniformen tragen. Oben genanntes traf auf die G.S.D. Gruppe in Berlin zu, es wird allerdings angenommen das in den anderen Gruppen des G.S.D. ähnlich verfahren wurde. Der dänsiche Nationalsozialist Frits Clausen war satrker Gegner des G.S.D. und forderte dessen Auflösung. Im Januar 1943 wurde der G.S.D. dann schließlich aufgelöst und einige Monate später in enger Zusammenarbeit mit Frits Clausen und seiner D.N.S.D.A.P. neu gebildet. Kommentare (0)
![]() |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. März 2010 um 12:58 Uhr |