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| 1. SS-Infanterie-Brigade (mot) |
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1941 Nach den harten Verteidigungskämpfen des Winters, wurde die Brigade in zweiter Linie zur Partisanenbekämpfung eingesetzt und nahm später wieder an Fronteinsätzen teil. Bis zum 31. Mai 1942 hatte die Brigade 1306 Mann als Opfer zu beklagen, davon wurden 20 Offiziere und 306 Soldaten getötet, 38 Offiziere und 805 Soldaten verwundet und 4 Offiziere und 119 Soldaten galten als vermisst. Dazu kamen noch Unfallopfer: 1 Offizier und 13 Soldaten. Von Januar bis August übernahm die Brigade im Raum Kursk defensive- und Sicherheitsaufgaben. Am 11. August wurde die Einheit in den Raum Minsk verlegt um dort gegen die Partisanen vorzugehen, die die Heeresgruppe Mitte ernsthaft behinderten. Am 11. Oktober befand sich die Brigade in Wydriza in Zentralrussland, wo sie zusammen mit den Einheiten SS-Sonderkommando Dirlewanger, SS Litauische-Schuma-Bataillon 255 und Teilen der 286. Sicherungs-Abteilung an der Operation "Karlsbad" teilnahm. Ziel der Operation war die Vernichtung einer 6.000 Mann starken Partisanengruppe, die von sowjetischen Offizieren befehligt wurde. Am 23. Oktober endete die Operation und die Brigade hatte 24 Gefallene und 65 Verwundete zu beklagen, während sie ca. 1051 Partisanen tötete. Von 5.-9. November wurde die Brigade auch in die Operation "Frieda" einbezogen. Zusammen mit dem SS-Sonderbataillon Dirlewanger sollte die Brigade eine starke Partisanengruppe, die von General Wiejerew befehligt wurde, im sumpfigen Waldgebiet von Borissov zerstören. Bei diesem Einsatz gab es nur wenig Opfer (2 Tote und 10 Vermisste), allerdings schafften sie es mehere hundert Partisanen zu töten. Danach wurde die Brigade zur Erholung von der Front abgezogen, bevor sie dann in der zweiten Novemberhälfte wieder zur Partisanenbekämpfung mit der Polizei Kampfgruppe von Gottberg eingesetzt wurde. Die nächste Operation trug den Namen "Nürnberg" und fand zwischen Gleboki und Wilna statt. Diese Operation wurde von SS-Brigadeführer von Gottberg geführt und fand mit dem SS-Polizei Regiment 14, zwei Schuma-Battaillonen und einer Feldgendamerie-Einheit der Brigade statt. Während dieser Operation hatten die Sowjets 2984 Opfer zu beklagen und weiters konnten einige deutsche Gefangene befreit werden. Ende 1942 umkreisten die sowjetischen Streitkräfte die Stadt Velikiye Luki und versuchten die dortigen deutschen Truppen zu vernichten. Die 83. Infanterie-Abteilung und andere Einheiten wurden eingekesselt und im Januar 1943 vernichtet. Die Versuche der 1. SS-Infanterie-Brigade, zusammen mit dem Freikorps Danmark, die eingeschlossenen deutschen Einheiten zu befreien, schlug fehl. Bei der Befreiungsaktion kam es zu schweren Verlusten auf deutscher Seite. 1943 Nach den verschiedenen Operation Ende 1942 und den schweren Kämpfen im Raum Velikiye Luki, wurde die Brigade ein Teil des LIX. Korps unter der 3. Panzer-Armee. Am 4. Februar nahm die Brigade Stellung in Podluschje. Von 22. Februar bis 8. März wurde die Brigade der 201. Sicherungs-Division unterstellt um im Raum Witebsk-Gorodok-Gurki-Senniza gegen die Partisanen zu kämpfen. "Kügelitz" war der Name der ersten Operation. Die zweite Operation trug den Namen "Donnerkeil" und fand von 31. März bis 2. April statt. Diese Operation wurde von der 3. Panzer-Armee geführt. Am 20. März 1943 wurde das Freikorps Danmark wieder von der Brigade abgezogen. Im Mai 1943 bildete die Brigade die Grundlage für die 3. Estnische SS-Freiwilligen Brigade. Am 7. Juli wurde die Brigade wieder nach Borrissov verlegt, um dort gegen die Partisanen vorzugehen. Dort namh sie mit anderen Eiheiten an der Operation "Hermann" unter dem Kommando von Generalmajor der Polizei von Gottberg teil. Im Augsut 1943 bekamd die Brigade Verstärkung in Form von 10 StuG (Sturmgeschützen). Am 1. August nahm die Brigade an den Evakuierungen im Raum Jeremicze-Starzyna-Rudnja-Kupinsk teil. Ziel der Evakuierung war die Deportation von Gefangenen nach Deutschland um neue Zwangsarbeiter zu rekrutieren. Anfang September wurde die Brigade wieder als Fronteinheit eingesetzt und stand unter dem Kommando der 25. Panzergrenadier-Division. Sie kämpften dort bis 24. September gegen die vorrückende Rote Armee im Raum Smolensk-Gomel. Die Verluste im September waren hoch: 215 Tote, 1172 Verwundete und 77 Vermisste. In den weiteren Kämpfen westlich von Smolensk, trat die 1. SS-Infanterie-Brigade durch kämpferische Leistungen besonders hervor und wurde dadurch sogar im Wehrmachtsbericht erwähnt. Wegen der Großoffensive der Roten Armee am 10. November, wurde die Brigade für die Bildung der SS-Kampfgruppe Trabandt benutzt und dem Kommando des Stab der 36. Infanterie-Abteilung gestellt. Sie kämpfte am Brückenkopf von Rogatschew, bis sie am 2. Dezember zum Brückenkopf bei Stassewka verlegt wurde. Am 20. Dezember nahm die Brigade an der Operation "Nikolaus" teil und bildete den Hauptkampfteil mit der 16. Panzer-Abteilung, 258. Infanterie-Abteilung, 134. Infanterie-Abteilungen und dem Kavallerie Regiment Mitte der 9. Armee, die südlich zur 2. Armee vorstossen sollte. Der Gegenangriff verkürzte den Abstand zwischen der 2. und 9. Armee, der durch einen sowjetischen Vorstoss im November bei Bobruisk zustande kam. Am 22. Dezember gelang es die Lücke zu schliesen und die Front zu stabilisieren. Ende Dezember 1943 wurde die Brigade nach Ostpreußen verlegt. Als sie in Stablack nahe Königsberg ankam, wurde sie neu formiert. 1944 Die 1. SS-Infanterie-Brigade bestand bis 24. Januar 1944, als sie dann für die Bildung der 18. SS Freiwilligen-Panzergrenadier-Division "Horst Wessel" herangezogen wurde. Kommandeure SS-Brigadeführer Karl Demelhuber (24 Apr 1941 – 25 Juni 1941) SS-Oberführer Richard Herrmann (25 Juni 1941 – 27 Dez 1941) SS-Brigadeführer Wilhelm Hartenstein (27 Dez 1941 - ? Nov 1942) SS-Obergruppenführer Erich von dem Bach-Zelewsky (1 Dec 1942 – Dez 1942) SS-Brigadeführer Wilhelm Harenstein (Dez 1942 – Mai 1943) SS-Brigadenführer Karl Herrmann (31 Juli 1943 - ? Okt 1943) SS-Sturmbannführer Wilhelm Trabandt (18 Okt 1943 - 24 Jan 1944) Chef des Stabes SS-Sturmbannführer Josef Karl (? Jan 1943 - ? Jan 1944) Einsatzgebiete Ostfront, Süd-Sektor (Aug 1941 – Okt 1941) Ostfront, Mittlerer-Sektor (Nov 1941 – Jan 1942) Ostfront, Süd-Sektor (Feb 1942 – Aug 1942) Ostfront, Mittlerer-Sektor (Jan 1943 – Dez 1943) Unterstellt XXXXII. Korps (Juni 1941 – Juli 1941) Heeresgruppe Süd (Aug 1941 – Okt 1941) 2. Armee (Dez 1941) LV. Korps, 2. Armee (Jan 1942) 6. Armee (Feb 1942 – März 1942) LV. Korps, 2. Armee (Apr 1942 – Aug 1942) Unbekannt (Sep 1942 – Dez 1942) LIX. Korps, 3. Pz. Armee (Jan 1943 – Juni 1943) Unknown (Jul 1943 – Sep 1943) XXXIX. Korps, 4. Armee (Okt 1943) XXXXI. Korps, 9. Armee (Nov 1943) XXXV. Korps, 9. Armee (Dez 1943) Mannstärke ? Dez 1941: 5.950 9 Dez 1942: 6.135 7 Juli 1943: 6.395 22 Sep 1943: 4.654 31 Dez 1943: 4.125 Schlachtordnung / Organisation (22. Oktober 1943) Stab Nachrichten Zug (mot.) Kradschutzen Zug SS-Grenadier-Regiment 37 3x Bataillon 3x Schutzen Komapanie 1x Schwere Kompanie SS-Grenadier-Regiment 38 3x Bataillon 3x Schutzen Komapanie 1x Schwere Kompanie SS-Artillerie-Abteilung 51 2x Leichte Batterie 1x Schwere Batterie SS-Panzerjäger-Kompanie 51 3x Zug (mot.) SS-Flak-Kompanie 51 4x Zug SS-Kradschützen-Kompanie 51 1x Schwere Spähzug 3x Kradschützen Zug 1x Schewere Zug SS-Pionier-Kompanie 51 3x Pionier Zug (mot.) 1x Werfer Zug 1x Brückenkolonne SS-Nachrichten-Kompanie 51 1x Funk Staffel 1x Spräher Staffel 1x Nachrichten Kollone SS-Feldersatz-Bataillon 51 SS-Sänitets-Dienst 51 SS-Versorgungs-Truppen 51 Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 23:06 Uhr |