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5. SS-Freiwilligen-Sturmbrigade Wallonien |
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Die 5. SS-Freiwilligen-Sturmbrigade Wallonien ging am 22. Oktober 1943 aus der SS-Sturmbrigade Wallonien hervor. Die bisherige Gliederung wurde beibehalten. Die Sturmbrigade Wallonien wurde im November in die Ukraine verlegt und der SS-Division "Wiking" unterstellt. Nach Kämpfen am Dnjeper geriet sie zusammen mit der 5. SS Panzer Division Wiking und 5 anderen deutschen Divisionen in den Kessel von Tscherkassy. Im Kessel verteidigte die Brigade Stellungen im östlichen Bereich des Kessels. Am 13. Dezember machte ein Spähtrupp unter SS-Obersturmführer Van Esden die ersten Erfahrungen mit einem neuen Gegner. 18 der 20 Wallonen fielen beim kampf gegen eine Einheit, bestehend aus weiblichen Angehörigen der Roten Armee. Bei Temperaturn von -25 Grad verteidigten die Wallonen Olschanka Sektor von Losovok bis Starosselje. In diesem Abschnitt wurde Russische Bereitstellungen festgestellt, die mit einem Angriff bereinigt werden sollten. 3 Kompanien, die Sturmgeschützbatterie und der Pionierzug stellten sich zum Angriff auf den Ort Sakrefka bereit. Am 4. Januar wurde der Ort von 3 Seiten angegriffen. Eine Kompanie setzte mit den Schlauchboten über den Olschanka über, eine Kompanie griff aufgesessen auf den Sturmgeschützen an und die 3. Kompanie griff zu Fuß an. Die Überraschung gelang. Lediglich die 3. Kompanie hatte einige Ausfälle. Hier kam es während eines Angriffs der Wallonen zu einem abenteuerlichen "Wildwest" Pistolenduell zwischen dem Wallonen SS-Untersturmführer Albert Robin und einem Sowjet Offizier. Robin gewann, denn er zog als erster und traf als erster. Bei der Verteidigung von Novo Buda fiel der Kommandeur der "Wallonie" Lucien Lippert, daraufhin übernahm Degrelle die Führung der Brigade. Nach äußerst erfolgreichen Abwehrkämpfen setzte sich die Brigade im Schutze der Dunkelheit aus Novo Buda ab und bildetet die Nachhut aller am Ausbruch beteiligten Einheiten. Von den 2000 in den Kessel geratenen Wallonen kehrten nur 632 zurück. SS Hauptsturmführer Degrelle wurde ins Führerhauptquartier nach Rastenburg in Ostpreußen geflogen, wo er aus der Hand Hitlers das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt. Mit Befehl vom 28. April wurde die im Kessel von Tscherkassy (Korsun) fast aufgegebene Brigade auf dem Truppenübungsplatz Heidelager (Debica bei Krakau) aufgefrischt. Sie erhielt dabei am 28.6.1944 ein zweites Bataillon; auch wurde die Sturmgeschütz-Batterie in Sturmgeschütz-Abteilung umbenannt, behielt aber ihre Stärke von 10 Sturmgeschützen. Nachdem die Ostfront infolge einer sowjetischen Großoffensive zusammenbrach, wurden Teile der Wallonie nach Dorpat in Estland verlegt und der Kampfgruppe Wagner unterstellt. Aufgrund der in dieser Region eingesetzten verschiedenen Freiwilligen Legionen der Waffen SS, wurde dieser Kampf als Kampf der europäischen Waffen SS bezeichnet. An der Narwa überrannten starke sowjetische Kräfte die wallonischen Stellungen, so dass von den 450 eingesetzten Soldaten der Sturmbrigade nur 32 zurückkehrten. Im September 1944 wurde die Sturmbrigade in den Raum Breslau und dann in den Raum Alfeld/Leine - Gronau/Leine (südlich Hannover) verlegt, um die 28. SS-Freiwilligen-Panzer-Grenadier-Division "Wallonien" zu bilden. Kommandeure SS-Sturmbannführer Lucien Lippert (22 Oct 1943 - 13 Feb 1944) SS-Standartenführer Léon Dégrelle (13 Feb 1944 - 18 Oct 1944)
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