Waffen-SS SS-Brigaden Französische SS-Freiwilligen Sturmbrigade
Französische SS-Freiwilligen Sturmbrigade
Im Juli 1943 wurde in Paris ein Rekrutierungsbüro eröffnet, in welchem sich rund 1.500 französische meldeten, darunter befanden sich auch einige Universitätsstudenten.
Von diesen Freiwilligen wurden rund 800 Franzosen der Waffen-SS zugeteilt und zum Truppenübeungsplatz Sennheim in Alsace gebracht.
Im November 1943 wurden 20 französische Offiziere nach Bad Tölz und 100 Unteroffiziere nach Posen Treskau in die entsprechenden SS-Schulen gebracht. Dort erhielten die französischen Freiwilligen SS-Uniformen.
Im März 1944 wurden 1538 französische Freiwillige gemeinsam mit ausgebildeten Offizieren und Unteroffizieren in Beneschau, nahe Prag, in das ortsansässige SS-Trainingslager einquartiert um eine geschlossene Einheit zu bilden. Am 30. Juni 1944 erheilt diese Einheit den Namen "SS-Sturmbrigade Frankreich", wobei manche Quellen auch den Titel "7." oder "8. Freiwilligen Strumbrigade Frankreich" erwähnen.

Im Juli 1944 bildete die Strumbrigade eine Eingreif-/Kampfgruppe. Das I. Bataillon unter SS-Hauptsturmfürer Pierre Cance sollte an die Ostfront verlegt werden.
Anfang August wurde das I. Bataillon dann als Verstärkung für die Kamfgruppe der 18. SS-Division "Horst Wessel" eingesetzt, welche an der Weichsel kämpfte.
Die französischen Freiwilligen bewährten sich an der Front und ernteten großes Lob vom Kommandeur der 18. SS-Division "Horst Wessel", SS-Oberführer Trabandt.
Bei den Kämpfen verloren die Franzosen 7 Offiziere und 130 Soldaten wurden getötet. Hinzu kamen 661 Verwundete. 58 Eiserne Kreuze 2. Klasse wurden verliehen.
Später wurden die französischen Freiwilligen aus der Front herausgezogen und zur Umgruppiereung nach Schwanegast nahe Danzig verlegt.

Das II. Bataillon wurde nach Westpreussen, nordöstlich Konitz, in entsprechende SS-Kasernen gebracht, wo sie mit den Überlebenden des I. Bataillons vereint wurden.
Im August/September 1944 wurde dann aus diesen Freiwilligen, französischem Marinepersonal und Mitgliedern der LVF die Waffen-Grenadier-Brigade der SS Charlemange (franzönische Nr. 1) gebildet.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Alliierten in Frankreich schon weit vorgestossen und französischen Kollaborateure zogen sich mit den deutschen Verbänden langsam zurück.
In Deutschland wurde dann aus sämtlichen französischen Freiwilligen die 33. Waffen-Grenadier-Division der SS "Charlemagne" (franz. Nr. 1) gebildet.
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