Bleiben sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!
| Schutzmannschaften-Brigade Siegling |
|
Die SS- und Polizei-Führer in Russland stellten sehr schnell fest, dass sie die riesigen eroberten Gebiete nicht abdecken konnten. So wurden einheimische Freiwillige angeworben und später auch zwangsrekrutiert um die sog. Schutzmannschaften aufzustellen. Deren Aufgabe war die gleiche wie die der deutschen Polizei-Truppen. Die Schutzmannschaften (Schuma) wurden in Bataillonsstärke aufgestellt. Ein bataillon war in einen Stab und vier Kompanien (a drei Schützen- und ein MG-Zug) mit je 124 Köpfen gegliedert. Zusammen 501 Angehörige. Im Bereich des "Höheren SS- und Polizeiführers Rußland-Mitte" bestanden 21 Schuma-Abteilungen und Bataillone. Mit dem Beginn der sowjetischen Sommeroffensive am 22. Juni 1944 im Bereich der Heeresgruppe Mitte in Weißrussland und dem dadurch bedingten Rückzug, fiel der eigentliche Aufgabenbereich für die Schuma-Truppenteile weg. Das bisherige rückwärtige Gebiet, das es zu sichern galt, wurde Frontgebiet. Der "Höhere SS- und Polizeiführers Rußland-Mitte" befahl, vor allem aus den sich im Rückzugsstrudel absetzenden Schuma-Bataillonen eine Brigade zu bilden. Dazu sollten die Einheiten in den Raum nordöstlich Warschau marschieren. Zum Kommandanten der Brigade wurde der "SS- und Polizeiführer Pripjet" Major der Schutzpolizei Siegling ernannt. Die Brigade hatte eine personelle Stärke von etwa 10.000 Mann. Dazu kamen noch einige Tausend Familienangehörige der Schutzmänner, die ebenfalls vor der Roten Armee in den Westen flohen. Die Bewaffnung der Einheiten war schlecht und bestand vor allem aus sowjetischen Beutestücken. Am 18. August 1944 erging der Befehl zur Aufstellung der 30. Waffen-Grenadier-Division der SS. Kommandeur SS-Standartenführer Hans Siegling (? 1944 - ? Feb 1945) Schlachtordnung / Organisation Regiment 1 Regiment 2 Regiment 3 Regiment 4 Artillerie-Abteilung Reiter-Abteilung Ausbildungs-Bataillon Kommentare (0)
![]() |