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| Waffen-Grenadier-Brigade der SS (italienische Nr. 1) |
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Am 7. September erlies der Reichsführer-SS den Befehl die bisher örtlich aufgestellten und ausgerüsteten Verbände der "Milizia Armata" zu einer Brigade unter der Bezeichnung Waffen-Grenadier-Brigade der SS (italienische Nr. 1) zusammenzufassen. Für die Aufstellung war der Befehlshaber der Waffen-SS Italien, SS-Gruppenführer Lothar Debes, zuständig. Sie wurde dem Generalkommando "Lombardia" (Heeresgruppe C) unterstellt. Der Stab der Waffen-Grenadier-Brigade der SS (ital. Nr.1) lag in Alzate Brianza, das SS-Infanterie-Regiment 2 (ital. Nr.2) bezog in Meda Quartier, das SS-FüsBtl (ehemals Bataillon "Debica") in Missaglia. Die Sanitätskompanie wurde zusammen mit der Nachschubtruppe in Erba untergebracht, die Nachrichtenkompanie in Montorfano. Die Panzerjäger-Abteilung und Teile der Artillerie kamen nach Canzo. Der Stab des Artillerie-Regiments, sowie restliche Teile dieser Einheit lagen in Asso. Die Pionier-Kompanie verlegte nach Vighizzolo bei Cantu. Während versucht wurde, den Verband einsatzfähig zu formieren und auszubilden, wurde im September 1944 eine Kampfgruppe aufgestellt, die im Rahmen eines Unternehmens den Raum von Carmagnola Carignano befrieden sollte. Hierbei kam es im Langhe zu Kämpfen mit dem Partisanenverband "Mauri". Am 23. November 1944 besuchte der italienische Verteidigungsminister Graziani die Brigade. Hierbei äuserten die italienischen Legionäre vielfach den Wunsch wieder an die Front gesandt, anstatt im "blutigen Bruderkrieg" gegen ihre Landsleute eingesetzt zu werden. Kampfgruppe BinzIm Januar 1945 sollte ein Unternehmen größeren Ausmases gegen Partisanen im rückwärtigen Gebiet der Südfront im Raum südlich Piacenca durchgeführt werden. Der Kommandeur der italienischen SS-Brigade, SS-Standartenführer Heldmann, erhielt den Befehl, eine Kampfgruppe für diesen Einsatz zu bilden.Zum Kampfgruppen-Kommandeur wurde SS-Obersturmbannführer Binz ernannt. Die Kampfgruppe bestand vor allem aus Soldaten, die schon zuvor an Kämpfen beteiligt waren und hatte eine Stärke von rund 1.500 Mann. Am 3. Februar 1945 erlies der Oberbefehlshaber Südwest, Generalfeldmarschall Kesselring, den Befehl, die Kampfgruppe für den 6. Februar 1945 zur Verladung in Conto bereitzustellen. Von dort wurden die Italiener im Eisenbahntransport nach Piacenca gebracht. Zwei Tage später löste die Kampfgruppe "Binz" Teile der 162. (turk.) Infanterie-Division im Raum Bobbio (Trebbiatal) ab. Während der Sicherung der Nachschubstrasse in diesem Raum kam es vom 18. Februar bis 22. März 1945 zu gefehcten mit Partisanen bei Bobbio, Varzi, Passo Penice, Montechino die Groparello. Während im Raum Como versucht wurde die 29. Waffen-Grenadier-Division der SS aufzustellen, begann im Süden am 9. April 1945 die sich bereits seit März angekündigte alliierte Großoffensive. Zwischen 14. und 17. April bekämpften Teile der Kampfgruppe "Binz" Partisanen bei Momeliano die Gazzola. Am 17. April gelang es den feindlichen Verbänden schlieslich die deutsche Abwehrfront im Raum Bologna zu durchstossen. Einige weitere Vorstösse konnten aber aufgehalten werden. Vier Tage später brach die deutsche Front zusammen. Am 25. April 1945 zogen sich die italienischen SS-Angehörigen beiderseits der Via Emila in Richtung Mailand zurück und lösten sich schlieslich am 30. April bei Gorgonzola nordöstlich Mailand auf. Einige Reste der Kampfgruppe ergaben sich den US-Truppen. bereits am Vortage hatte der "Höchste SS- und Polizeiführer Italien" Wolff für den italienischen Kriegsschauplatz vor den Alliierten kapituliert. Kommandeure SS-Brigadeführer Peter Hansen (7 Sep 1944 - ? Okt 1944) SS-Standartenführer Gustav Lombard (? Okt 1944 - ? Nov 1944) SS-Oberführer Constantin Heldmann (? Nov 1944 - 10 Feb 1945) Kommentare (0)
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