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17. SS-Panzer-Grenadier-Division "Götz von Berlichingen" |
"Uns war ein Name stolz gegeben,wir tragen ihn am schwarzen Band - Wir Panzergrenadiere vom Berlichinger Schlag."
Aufstellung und Ausbildung
Am 3. Oktober 1943 gab Hitler den Befehl zur Aufstellung einer neuen SS-Division. Die Formierung der Division zögerte sich jedoch bis Dezember 1943 heraus. Die Elemente der Division sollten im November 1943 in West-Frankreich formiert werden. Am 24. November war bereits ein Großteil der Division aufgestellt. Am 26. November 1943 wurde Werner Ostendorff als Kommandeur der Division bestimmt. Die Aufrüstung der Division ging nur sehr schleppend voran, so wurde die Division teilweise mit französischen Fahrzeugen ausgerüstet und erhielt Abgaben der 10. SS-Panzer-Division "Frundsberg". Trotz der Unterstützung des II. SS-Armeekorps und Generaloberst Hausser wurde benötigte Ausrüstung nur sehr zögerlich zur Division geliefert. Teilweise wurden sogar zivile PKWs zur Ausrüstung benutzt. Unterstellt war die Division in dieser Zeit dem LXXX. Armee-Korps. Bis März 1944 war die Division teilweise motorisiert. Wegen des Spritmangels konnten die motorisierten Teile der Divison nur sehr spartanisch ausgebildet bildet.
Zusammensetzung der Division Die Offiziere in Form von Kommandeuren und Kompaniechefs hatten bereits zum Großteil Fronterfahrung. Die Zugführer stammten größtenteils direkt aus den Junkerschulen. Unteroffiziere und Mannschaften besaßen meist keinerlei Kampferfahrung und waren kaum über 20 jahre alt.
Einsätze und Kämpfe
Ende April 1944 gab es eine vorläufige Fertigmeldung, obwohl die Ausrüstung der Division immer noch nicht abgeschlossen war. Obwohl die Division nur bedingt einsatzfähig war, wurde sie in der Normandie eingesetzt. Ende Juli wurde die Division bei St. Lo fast vollständig vernichtet. Im Raum Paris und in der Champagne wurde die Division dann aus den SS-Panzergrenadier-Brigaden 49 und 51neu aufgestellt. Allerdings wurde das SS-Panzergrenadier-Regiment 38 bei den Kämpfen in Metz erneut fast vollständig vernichtet.
Gliederung
SS-Panzergrenadier-Regiment 37 I., II., III. Bataillon SS-Panzergrenadier-Regiment 38 I., II., III. Bataillon SS-Sturmgeschütz-Abteilung 17 SS-Panzerjäger-Abteilung 17 auf Selbstfahrlafette SS-Panzer-Artillerie-Regiment 17 2 leichte Abteilungen, 1 leichte Abteilung SS-Flak-Abteilung 17 2 leichte Batterien (Vierlings-Flak und Zwillings-Flak) 1 schwere Batterie (8,8 cm Flak) SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 17 mit VW-Schwimmwagen ausgerüstet SS-Pionier-Bataillon 17 Sanitäts-Abteilung 17 Versorgungs-Abteilung 17
Kommandeure
Otto Binge / Werner Ostendorff / Otto Baum / Dr. Eduard Diesenhofer / Thomas Müller / Gustav Mertsch / Hans Linger / Gerhard Lindner / Fritz Klingenberg / Jakob Fick / Vinzenz Kaiser / Georg Bochmann
Quellen und Literatur Die Eiserne Faust - Bildband der 17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" Hans Stöber, Vowinckel-Verlag, Neckargemünd 1966
Die Sturmflut und das Ende. Die Geschichte der 17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" Band I: Die Invasion Hans Stöber, Munin-Verlag, Osnabrück 1976
Die Sturmflut und das Ende. Die Geschichte der 17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" Band II: Die Deiche brechen Hans Stöber, Munin-Verlag, Osnabrück 1987
Die Sturmflut und das Ende. Die Geschichte der 17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" Band III: Mit dem Rücken zur Wand Helmut Günther, Schild-Verlag GmbH, München 1991
17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen". Kriegstagebuch vom 30. Oktober 1943 bis 6. Mai 1945 Max Wind/Helmut Günther (Hrsg.), Schild-Verlag GmbH, München 1992
Das Auge der Division - Die Aufklärungs-Abteilung der SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" Helmut Günther, Schütz-Verlag, Preußisch Oldendorf 1987
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Januar 2010 um 12:37 Uhr |