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| 20. Waffen-Grenadierdivision der SS "Estland" |
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Am 24. Januar 1944 befahl das SS-Führungshauptamt die 3. Estnische SS-Freiwilligenbrigade in eine Division umzugliedern. Am 8. Februar 1944 begann die Verlegung der Division aus dem Frontgebiet Sebesh bei Newl per Eisenbahn nach Dorpat. Von dort aus marschierte die Division nach Narwa und wurde dem III. (germ.) SS-Panzer-Korps (Gen. Steiner) unterstellt. Divisionskomamndeur Augsberger beurteile am 28. Februar seine Division als nur bedingt angriffsfähig, jedoch als voll abwehrfähig. An der Narwafront wurde die Division dann durch zahlreiche Esten verstärkt. Trotzdem blieb die Division weit unter Sollstärke (16.133 Mann) und erreichte gerade einmal eine Stärke von 7.760 Mann. Durch weitere Verstärkungen (u.a. durch das Ost-Bataillon 660) konnte die Stärke der Division im Mai 1944 auch rund 10.000 Mann gebrach werden. Die Division löste am 19. Februar 1944 an der Narwa die Reste der 9. und 10. Luftwaffen-Feld-Divisionen ab. Zwischen 28. Februar und 3, März 1944 griffen Teile der Division den von den Sowjets errichteten Brückenkopf bei Vepsküla an. Hier gelang es ihnen die sowjetischen Einheiten im Nahmkapf hinter den Fluss zu drängen. Am 16./17. März gelang es den Sowjets jedoch in die Stellungen der Division einzubrechen. Nach heftigen Kämpfen konnte der Angriff aber abgeweht werden. Dieser Angriff war Teil der Winteroffensive der Roten Armee, die jedoch an der gesamten Front der Heeresgruppe Nord gestoppt werden konnte. Durch die nun einkehrende relative Ruhe konnte die Division aufgefrischt und neu formiert werden. Kurz vor der sowjetischen Sommeroffensive am 22. Juni 1944 lösten Teile der Division die 126. Infanterie-Division südlich von Auvere ab und kleinere Teile wurden der Division Nordland unterstetllt. Mitte juli beabsichtigte heinrich Himmler eine weitere estnische Division aufzustellen. Weiters hegte das SS-Hauptführungsamt Pläne ein estnisches Waffen-Armee-Korps der SS zu bilden. Durch die kommende sowjetische Großoffensive kam es jedoch nicht mehr zur Bildung der geplanten Verbände. Am 25. Juli 1944 erreichte die Großoffensive der Roten Armee die Stellungen der estnischen Division. Sowjetische Truppen brachen in die estnischen Stellungen südlich von Auvere. Durch einen Gegenangriff konnten die Stellungen jedoch zurückerobert werden. Einnen Tag später wurde die Division im Rahmen einer Frontverkürzung des III. (germ.) SS-Panzer-Korps von den Stellungen an der Narwa abgezogen. Sie beozg nun Verteidigungsstellungen in der sog. Tannenberg-Stellung. Die Division setzte sich auf der Rollbahn Narwa-Wesenburg-Gut Olgino-Peeterrist-Luagna-Repniku und der Eisenbahnlinie Narwa-Wesenburg über Soldino und Auvere ab. Durch die zurückliegenden Kämpfe war die Division mittlerweile stark angeschlagen und sammelte sich im Raum Sillamäe-Waiwara und fand dort etwas Ruhe. Am 27. juli 1944 begannen sowjetisjche Einheiten mit einem Angriff auf den Sektor der estnischen Division. Stellenweise konnten sowjetische Frontdurchbürche zurückgeschlagen werden, doch durch das Abzeichnen einer Einschliesung durch die Rote Armee musste sich die Division unter hohen Verlusten zurückziehen. Am 29. Juli überrante der Feind mit über 100 Panzern die Verteidigungsstellungen der Division. Am Abend jedoch konnten große Teile dieser Stellungen wieder zurückerobert werden. Bei diesen Kämpfen gab es horende Verluste und manche Einheiten wurde nahezu ausgelöscht. In den ersten 3 Augusttagen kam es zu weiteren schweren Angriffen der Roten Armee an der gesamten Front. Mit letzter kraft konnte die Front gearde noch gehalten werden. Kurze zeit später brechen Truppen der sowjetischen 8. Armee durch die Stellungen der 225. und 170. Infanterie-Division im Raum Metsküla-Putki. Teile der Estnischen Division werden mit Teilen der 227. Infanterie-Division in eine SS-Kampfgruppe Riipalu zusammengefasst um den betreffenden Frontabschnitt abzuriegeln. Nach schweren Kämpfen gelingt es den estnischen Freiwilligen die Stellungen zurückzuerobern und der Wehrmacht wieder zu übergeben. [wird fortgesetzt] Namensgebung während des Krieges Gliederung Frühjahr 1944 Kommandeure Kommentare (0)
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