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| 22. SS-Freiwilligen-Kavalleriedivision "Maria Theresa" |
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Ungarn, das zuerst ein unabhängiger Staat gewesen war, wurde schließlich von den Deutschen besetzt. Damit intensivierte auch Himmler seine Rekrutierungsversuche. Er plante insgesamt vier ungarische SS-Divisionen aufzustellen, von denen zwei aus Volksdeutschen und zwei aus Ungarn bestehen sollten. Im Herbst 1944 kam es zur Bildung einer neuen Division, der SS-Division Ungarn. Neben den Volksdeutschen gehörten aber auch zahlreiche Ungarn zur Einheit, was natürlich große Verständigungsprobleme zur Folge hatte. Himmler ließ deshalb das Ungarisch sprechende Kontigent entfernen und zu einer eigenen Kampfgruppe umformieren. Diese wurde nach ihrem Kommandanten, Waffen-Obersturmbannführer Karoly Ney, bennant und blieb dennoch mit der Division verbunden. Im September 1944 erfolgte dann die Umbennenung zu 22. SS-Freiwilligenkavalleriedivision "Maria Theresia". Diese Division war schließlich ein deutsch-ungarischer Truppenverband und waren auch dort Teile der 8. SS-Kav.-Div. "Florian Geyer" vereinigt. Teile der Division kamen schon am 16. August 1944 bei Debrecen zum Einsatz, und als Divisionsverband verteidigte dieser später die Festung Budapest, wobei Die Divisiob dann blutig unterging und selbst sein Kommandeur fiel - Die Divison "Maria Theresia" wurde dabei fast vollständig ausgelöscht. Trotz heftiger Gegenwehr konnten sie die Wucht des sowjetischen Angriffs nichts entgegensetzen. Drei Angehörige der Division erhielten dennoch in dieser kurzen Zeit das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: SS-Obersturmbannführer Anton Ameiser, Kommandant des SS-Freiwilligen-Kavallerieregiments 2; SS-Oberscharführer Paul Reismann, der am 8. November 1944 fiel und das Ritterkreuz posthum verliehen bekam; sowie SS-Obersturmführer Werner Dallmann, der ebenfalls fiel und das Ritterkreuz posthum erheilt. Zu der 22. SS-Freiw.-Kav.-Div. "Maria Theresia" gehörte auch die spätere SS-Kampfgruppe "Ney". Diese Kampfgruppe wurde, überwiegend aus Reservisten der Honvéd im Rahmen des Kameradschaftsverbandes der "Ostfrontkämpfer" bestehend, in die Division eingegliedert. Die Kampfgruppe kam erst im Rahmen des IV. SS-Pz.-Armeekorps bei Stuhlweißenburg zum Einsatz und zeichnete sich insbesondere bei der Zurückeroberung der Stadt aus. Die Kampfgruppe erreichte später Brigadestärke und verteidigte noch bis etwa Ende April in der Reichsschutzstellung. Reste der Kampfgruppe rückten noch vor Kriegsende im Raum Attersee zur Div. "Hunyadi" ein und gingen in amerikanische Gefangenschaft. Kommandeur der Kampfgruppe war bis Kriegsende: SS-Ostubaf. Dr. Karl von Ney. Obwohl sie den Namen "Maria Theresia" trug, durften ihre Soldaten dennoch keine Ärmelbänder tragen. Sie erhielt jedoch einen speziellen Kragenspiegel, der eine Kornblume darstellte. Gliederung Frühjahr 1944 SS-Kavallerie-Regiment 17 August Zehender Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. März 2011 um 06:43 Uhr |