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| 29. Waffen-Grenadier-Division der SS "RONA" (russiche Nr.1) |
Mit Wirkung zum 1. August 1944 befahl das SS-FHA die Aufstellung der 29. Waffen-Grenadier-Division der SS "RONA" auf dem schlesischen Truppenübeungsplatz "Neuhammer". Den Stamm sollten die rund 3.000 verbliebenen Angehörigen der Brigade "RONA" bilden, von denen ca 1.700 Mann in Warschau eingesetzt waren. Kaminski wurde am 31. Juli 1944 bei einem Besuch Himmlers in Rastenburg mit Wirkung zum 1. August 1944 zum Waffen-Brigadeführer und Kommandeur der 29. Waffen-Grenadier-Division ernannt. Nach seiner Liquidierung führte Waffen-Standartenführer Belaj den Verband. Die Zivilbervölkerung wurde zum Arbeitseinsatz nach Stettin gebracht und fiel 1935 in sowjetische Hände. Nach dem Warschauer Auftsand war zunächst geplant, die "RONA" zusammen mit dem SS-Sonderregiment "Dirlewanger" zur Niederschlagung des Nationalaufstandes in die Slowakei zu verlegen. Himmler befahl dazu im September 1944 SS-Obergruppenführer Berger aus der Brigade "Kaminski" schnellstens eine voll kampffähige Einheit zu machen. Berger delegierte am 27. September den Befehl weiter an SS-Gruppenführer Jürs, der die Brigade in der deutschen Schutzzone in der Slowakei neugliedern und von dort aus zum Einsatz in den Mittelslowakischen Raum führen sollte. Nach dem die deutsche Führung nach den letzten Wochen einsehen musste, dass die "RONA", so wie sie bestand, nicht mehr einsatzfähig war, beschloss sie sie aufzulösen. Die verwendbaren Teile sollten in die 600. Infanterie-Division (mot.) der Wehrmacht integriert werden. Anfang November 1944 kamen die verbliebenen etwa 3.000 ehemaligen "RONA"-Angehörigen auf dem württembergischen Truppenübungsplatz Münsingen an: die Offiziere teilweise mit mehreren Uhren behangen, die Mannschaften teilweise ohne Schuhe. Sie machten einen derart desolaten Eindruck, dass die Führung der 600. Infanterie-Division sie nicht übernehmen wollte. Nach dem zunächst die Masse der "RONA"-Offiziere ausgemustert und die tauglichen Soldaten herausgesucht, neu eingekleidet und drei Monate lang ausgebildet worden waren, bildete die frühere "RONA" die Masse des zweiten Regiments der Division und kam in dieser auch um Frühjahr 1945 an der Ostfront zum Einsatz. Das Kriegsende erlebnten sie mit all seinen Folge-Erscheinungen für die im Rahmen der deutschen Wehrmacht kämpfenden sowjetischen Freiwilligen: Auslieferung an die Sowjets und damit jahrelange Zwangsarbeit oder sofortiger Tod. Namensgebung während des Krieges
Sep. 1943: Russkaya Ovsoboditelnaya Narodnaya Armija (Russische Volksbefreiungsarmee RONA) |
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Januar 2010 um 03:39 Uhr |