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Im Dienst seit: April 1945
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Zusammensetzung/Nationen: Wallonische Freiwillige der Wallonischen Legion (gegründet 1940 in Belgien), Volksdeutsche, Deutsche
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| Mann-Stärke: 4.000 |
| Schlachten: Russland 1943-1944, Ardennen und Deutschland 1944-1945 |
Bildung und Aufstellung
Die Division "Nibelungen" wurde mit Befehl vom 27. März 1945 im Raum Oberrhein (Freiburg - Feldberg - Todtnau) aus dem Personal und den Kursteilnehmern der SS-Jukerschule Bad Tölz gebildet. Hierbei stellte der abgeschlossene 18. Kriegsjunkerlehrgang der Junkerschule Tölz, das Unterführerkorps wurde vom 4. Germanischen Vorbereitungslehrgang für die Junkerschule gestellt. Ursprünglich als SS-Brigade "Nibelungen" geplant, erhielt die Einheit kurz darauf den Divisionsstatus. Zu erst sollte die Division den Namen "SS-Junkerschule Bad Tölz" tragen, wurde aber dann in "SS-Division Junkerschule" und letztendlich in 38. SS-Grenadier-Division Nibelungen umbenannt. Obwohl sie den Status einer Division hatte, betrug ihre Stärke lediglich ca. 6.000 Mann, was der Stärke einer Brigade entsprach.
Die Division erhielt Verstärkung von Teilen anderer Einheiten, wie z.B. dem Begleit-Battaillon Reichführer SS (kam am 9. April 1945 hinzu), zwei Zollgrenzschutz-Bataillone, Soldaten der 6. SS-Gebirgs-Division , eine Kompanie der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division , Offiziere der 30. Waffen-Grenadier-Division der SS und ein ganzes Bataillon der Hitlerjugend. Ihr erster Kommandeur war Richard Schulze-Kossens, wobei der Namenszusatz "Kossens" erst nach dem Krieg hinzugefügt wurde. Er war vorher Adjutant Hitlers und Joachim von Ribbentrop.
Einsatz und Kämpfe
Die erste Alarmierung der Division erfoglt am 7. April 1945, zu diesem Zeitpunkt war die Division gerade mal sieben Bataillone stark. Am 24. April war die Division dann Einsatzbereit und wurde dem XIII. SS-Armeekorps unterstellt. Die Division stand an der Donau den amerikanischen Truppen gegenüber. Die "Nibelungen" sollten den rechten Flügel des Korps zwischen Vohlburg und Kehlheim schützen. Die Front war allerdings viel zu lang für die geringe Stärke der Division und so musste sich die Division am 26. April zurückziehen. Am 29. April erfolgte der Rückzug bis hinter die Isar und die Division hielt ihre Position südlich von Landshut. Die Division litt unter dem Starken Druck der auf ihre Flanken ausgeübt wurde und so zog sie sich in eine defensive Stellung nordwestlich von Pastetten zurück.
Die gepanzerte 20. U.S. Division durchbrach am 2. Mai die Linien der Division Nibelungen und so musste sich die Division bis zum Chiemsee zurückziehen. Am 4. Mai gruppierte sich die Division neu und und nahm eine Defensivstellung westlich von Oberwössen ein. Obwohl die Division teilweise zerschlagen war, leistete sie bis zur Kapitulation Widerstand und ergab sich letztendlich am 8. Mai 1945 den amerikanischen Streitkräften. Die Angehöhörigen der Division kamen in das Kriegsgefangenelager in Ochsenfuhrt.
In dieser Einheit diente unter anderem Schauspieler Hardy Krüger.
Gliederung
SS-Panzergrenadier-Regiment 95 (SS-Obersturmbannführer Markus Faulhaber) I. und II. Bataillon SS-Panzergrenadier-Regiment 96 (SS-Obersturmbannführer Walter Schmidt) I. und II. Bataillon SS.Panzergrenadier-Regiment 97 wahrscheinlich nicht oder nur teilweise aufgestellt SS-Panzerjäger-Abteilung 38 (SS-Hauptsturmführer Nestler) I. Kompanie (Hetzer) (SS-Obersturmführer Kloppmann) II. Kompanie (Panzerjäger motZ) (SS-Obersturmführer Jankens) III. Kompanie (Flak) (SS-Hauptsturmführer Jobka) SS-Artillerie-Regiment 38 (SS-Obersturmbannführer Hornung) Gebildet aus SS-Artillerie-Lehr-Regiment Prag-Beneschau und II:/SS-Panzer-Abteilung 10 SS-Polizei-Bataillon "Siegling" (SS-Obersturmbannführer Siegling) Gebildt durch Teile der 30. Waffen-grenadier-Division der SS (weißruss. Nr.1) SS-Flak-Abteilung 38 (SS-Hauptsturmführer Fritz Jobke) wahrscheinlich nicht oder nur teilweise aufgestellt SS-Pionier-Kompanie 38 SS-Nachrichtenkompanie 38
Kommandeure
SS-Obersturmbannführer Richard Schulze(-Kossens) SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen SS Karl von Oberkamp SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen SS Heinz Lammerding SS-Standartenführer Martin Stange
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