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Das Generalkommando I. SS Panzerkorps "Leibstandarte" wurde am 26.7.1943 in Berlin-Lichterfelde auf dem Truppenünungsplatz Beneschau, Sennelager gebildet gebildet. Dabei wurden die Korpstruppen im September 1943 auf dem Truppenübungsplatz Beverloo/Belgien und die schwere Panzer-Abteilung auf dem Truppenübungsplatz Mailly le Camp/Frankreich aufgestellt. Im August 1943 wurde es nach Merano in Italien verlegt, wo es weiter formiert wurde (Aufstellung zur Heeresgruppe "B"). Im Dezember war das Korps vollständig formiert. Der Kommandostab war in Brüssel. Im Dezember 1943 nach Frankreich verlegt zur Verfügung OKW, bzw. OB West. Hier wurde das Korps zur Führung der SS-Panzerdivisionen "Leibstandarte ", "Das Reich " und "Hitlerjugend " bestimmt, ohne dass diese Unterstellungen jedoch bestehen blieb. Im April 1944 wurden die Truppen nach Septeuil, westlich von Paris, verlegt. Am 6. Juni 1944 befand sich das Korps in Falaise. Ab 8. Juni verteidigte das Korps hauptsächlich das Gebiet um Caen. Im August hält das Korps den Rückzugsweg für die 7. Armee offen, die sich aus Falaise zurückzieht, und sichert deren Rückzug. Danach zieht sich das Korps nach Deutschland zurück. Von Oktober bis Mitte Dezember 1944 befindet sich das Korps zur Auffrischung in Westfalen, danach spielt das Korps eine bedeutende Rolle bei der Ardennen-Offensive im Dezember 1944. Am 10. Januar 1945 wurde das Korps zur Auffrischung heraus gelöst und Ende Januar über Österreich nach Ungarn zur Heeresgruppe Süd verlegt. Zusammen mit den Resten der 6. Panzer-Armee versucht das Korps die Truppen rund um Ungarn zu entlasten und soll an der Operation "Frühlingserwachen" teilnehmen. Es folgen Kämpfe bei Stuhlweißenburg und in Niederösterreich. Nach dem Scheitern der Offensive zieht sich das Korps durch Ungarn und Österreich zurück, wo es sich dann auch am 8. Mai 1945 ergibt.
Kommandeure
SS-Oberstgruppenführer Josef Dietrich (4. Juli 1943 - 9. Aug. 1944) SS-Brigadeführer Fritz Krämer (9. Aug. 1944 - 16. Aug. 1944) SS-Obergruppenführer Georg Keppler (16. Aug. 1944 - 30. Okt. 1944) SS-Obergruppenführer Hermann Priess (30. Okt. 1944 - 8. Mai 1945) Chef des Stabes
SS-Brigadeführer Fritz Krämer (27. Juli 1943 - 1. Okt 1944) SS-Obersturmführer Robert Lehmann (1. Okt 1944 - 10. März 1945) SS-Obersturmführer Albert Stückler (10. März 1945 - 8. Mai 1945) Unterstellte Divisionen
12.06.1944: 1. SS-Panzer-Division, 12. SS-Pz.Div., 716. Inf.Div., Panzer-Lehr-Division, 21. Pz.Div. 16.19.1944: 1. SS-Panzer-Division, 12. SS-Pz.Div., 2. SS-Pz.Div., 2. Pz.Div. Division Nr. 172 24.12.1944: 1. SS-Panzer-Division, 12. SS-Pz.Div., 277. Volks-Gren.Div., 12. Voks-Gren.Div., 3. Fallsch.J.Div. 05.03.1945: 1. SS-Panzer-Division, 12. SS-Pz.Div., Teile der ungarischen 25. Inf.Div.
Korpstruppen
Fliegerstaffel SS-Korpskartenstelle schwere SS-Panzer-Abteilung 101/501 schwere SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 501 SS-ArKo I SS-Artillerie-Abteilung 101/501 SS-Flab-Abteilung 101 SS-Flak-Kompanie SS-Werfer-Abteilung 101/501 SS-Vielfachwerfer-Batterie (mot) 101/501 SS-Korps-Nachrichten-Abteilung 101/501 schwere SS-Beobachtungs-Batterie 101/501 SS-Wehrgeologen-Bataillon 101 SS-Kraftfahr-Kompanie SS-Korps-Sanitäts-Abteilung 101 SS-Feldlazarett 501 SS-Krankenwagen-Zug 501 SS-Feldpostamt (mot) 101 SS-Kriegsberichter-Kompanie (mot) SS-Feldgendarmerie-Kompanie 101 (mot) SS-Korps-Sicherungs-Kompanie 101 SS-Feldersatz-Br. GK I.SS-Pz.K./101 SS-z.b.V.-Einheit 101
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