Waffen-SS SS-Legionen und sonstige Einheiten Indische Freiwilligen Legion der Waffen-SS
Indische Freiwilligen Legion der Waffen-SS

Die Indische Freiwilligen Legion der Waffen-SS wurde am 8. August 1944 gebildet, als die Legion Freies Indien/Infanterie-Regiment 950 (indische) vom Heer zur Waffen-SS kam.
Die Legion Freies Indien war in Frankreich, im Bereich von Lacanau nahe Bordeaux, sationiert und verübte dort hauptsächlich Aufgaben zur Küstenverteidigung, als sie dann der Waffen-SS unterstellt wurde.
Nach dem die Alliierten aus ihrem Brückenkopf in der Normandie ausbrachen, drohte die Gefahr einer Landung der Alliierten an der Mittelmeerküste Frankreichs. Damit wäre die Indische Legion abgeschnitten gewesen und somit bewegte sich die Legion am 15. August 1944 in Richtung Deutschland - dem Tag, an dem die Allierten an der französichen Riviere landeten.
Zu erst ging es per Zug nach Poitiers, wo sie von der FFI (Forces Françaises de l'Interieur) attackiert wurde. Dabei gab es einige Verletzte. Von hier aus reiste die Legion auf der Strasse nach Allier via Chatrou und wurde konstant vom französischen Widerstand bedrängt.
Als die Stadt Dun Anfang September erreicht wurde, kam es zu Gefechten mit den französischen Truppen. Bei den daraus resultierenden Strassenkämpfen kam es zum ersten Gefallenen der Indischen Freiwilligen Legion der Waffen-SS: Leutnant Ali Kahn. Dieser wurde mit allen militärischen Ehren in Sancoin bestattet.
Die Legion setzte ihren Rückzug durch Luzy bei Nacht fort. Durch mehrere Hinterhalte kam es für die Legion zu weiteren Opfern. Nach dem die Loire überquert war, ging es in Richtung Dijon. Dabei kam es zu kleineren Gefechten mit den Allierten bei Nuits St. Georges.
Nach mehreren Tagen Pause, ging der Marsch weiter in Richtung Remisemont. Über Colmar ging es dann in den Elsass. Während den Weihnachtsfeiertagen 1944, waren die indischen Soldaten bei deutschen Zivilisten untergebracht. Danach begaben sie sich bei klirrender Kälte zum Truppenübeungsplatz Heuberg.
Es wird vermutet, das eine Kompanie der Legion nach Italien verlegt wurde. Das Schicksal dieser Kompanie ist bis heute ungewiss.

Die Indische Freiwilligen Legion der Waffen-SS blieb bis Ende März 1945 auf dem Truppenübeungsplatz Heuberg. Als der Untergang der Dritten Reiches unmittelbar bevorstand, marschierten die Inder in Richtung neutrale Schweiz. Entlang den Ufern des Bodensees, versuchten sie über einen Bergpass in die Schweiz zu gelangen. Bei diesem Versuch wurden sie von französischen- und US-Truppen gefangen genommen. Bis zu ihrer Auslieferung an England, wurden zahlreiche indische Soldaten von französischen Soldaten erschossen.

Gliederung

Regimenststab
   I. Bataillon
      1.-4. Kompanie
   II. Bataillon
      5.-8. Kompanie
   III. Bataillon
      9.-12. Kompanie
   13. leichte Kompanie
   14. Panzerjäger-Kompanie
   15. Pionier-Kompanie
   schwere Batterie
   Feldersatz-Kompanie

Kommandeur

SS-Oberführer Heinz Bertling

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 02:49 Uhr
 

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