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| schwere SS-Panzer-Abteilung 503 |
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Die schwere Panzer-Abteilung 503 wurde im September 1944 in Sennelager aus der umbenannten s.SS-Pz.Abt.103 gebildet. Am 29. Oktober erhält die Abteilung ihre ersten 4 Tiger II "Königstiger". Hinzu kamen noch 6 weitere Königstiger durch Abgaben der schweren SS-Panzer-Abteilung 502. Zwischen 11. und 25. Januar 1945 sendete das Heereszeugamt weitere 29 Königstiger. Insgesamt besas die Abteilung nun 39 Tiger II "Königstiger" - laut Kriegsstärkenachweis sollten es bei voller Stärke 45 Tiger II sein. Die Abteilung wurde am 27. Januar dann per Zug zur Heeresgruppe Weichsel an der Ostfront gebracht. Die schwere Panzer-Abteilung 503 kamallerdings während des Krieges niemals zu einem geschlossenen Einsatz, denn die Abteilung wurde bereits vorher in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe unter SS-Sturmbannführer Fritz Herzwig wurde mit 12 Königstigern in den Raum Arnswalde in Pommern dirigiert, während die zweite Gruppe an die Ostfront in den Raum Kandsberg - Küstrin geleitet wurde. Unternehmen "Sonnenwende" Die erste Einsatzgruppe wurde ab 4. Februar 1945 in Arnswalde zusammen mit einem Panzer-Begleit-Bataillon, ca. 1.000 Mann Alarmeinheiten (vor allem Urlauberzüge) und rund 5.000 Zivilisten von der Roten Armee eineschlossen. Mit Hilfe der Königstiger hätte die Abteilung den Einschliesungsring sicherlich durchbrechen können, doch dann hätte man die Alarmeinheiten und die Zivilisten dem Feind preisgeben müssen. Nach Eintreffen des III.(germ.) Panzer-Korps und weiteren Reserveeinheiten in dem Gebiet, wurde am 12. Februar 1945 das Unternehmen "Sonnenwende" gestartet, dessen Ziel es war, die eingeschlossenen Einheiten zu befreien. Nach der Operation sollte der weitere Vorstoss in den Raum Landsberg - Küstrin erfolgen, um die russische Oderfront der 2. Garde-Panzer-Armee und der 61. Armee in die Flanke zu fallen. In der Ergänzung zum Wehrmachtsbericht vom 10. April 1945 heist es: "Im Kampfgebiet von Gotenhafen hat sich der SS-Untersturmführer Karl Brommann, Kompanieführer in der schweren SS-Panzer-Abteilung 503 hervorragend bewährt. Er hat mit seiner Panzerbesatzung in der zeit vom 2. Februar bis zum 18. März, trotz dreimaliger Verwundung, 66 Panzer, 44 Geschütze und 15 Lastkraftwagen vernichtet." Bereits am ersten Angriffstag erreichte der deutsche Angriffskeil Arnswalde und durch den freigeschlagenen schmalen Korridor, den 8 Königstiger gegen wütende Angriffe des Gegners abdeckten, begann der Abtransport der Verwundeten, die Rückführung der vielen Zivilisten, sowie die Versorgung der haltenden Truppenverbände in Arnswalde. Am 15. und 16. Februar hatten die Russen nur wenige Panzer zur Verfügung, dafür aber eine sehr starke Panzeabwehr. Am 17.2. aber führte die 2. russische Garde-Panzer-Armee zahlreiche schwere Stalin-Panzer ins Gefecht, so dass das Unternehmen "Sonnenwende" zum Erliegen kam. In der Nacht vom 17.-18.2. erhielten die auserhalb des Kessels stehenden Einheiten der s.SS-Pz.Abt. 503 den Befehl zur sofortigen Verlegung in den Raum Danzig, wo diese Teile der 2. Armee unterstellt werden sollten. Mitten in die Verlegung hinein sties ein russischer Angriffskeil und erzwang den Durchbruch bis nach Stettin an die Ostsee. Damit war die Abteilung erneut gespalten. Im Raum Danzig befanden sich nun etwa 17 Königstiger, die in vier Einsatzgruppen aufgeteilt wurden und unter den im selben Sektor liegenden Infanterie-Divisionen aufgeteilt wurden. Diese Königstiger konnten allerdings kaum mehr mit Ersatzteilen versorgt werden. Fiel ein Königstiger wegen technischem Defekt aus, so musste er dann bis zum Ende weiterkämpfen oder aber gesprengt werden. Die Armeeführung hatte den Plan ca. 3-4 Königstiger auf einen Zug zu verladen und damit (mit einem sog. "Panzerzug") einen gewaltsamen Druchbruch nach Gotenhafen zu versuchen. Dieser Plan wurde vom Kommandeur der s.SS-Pz.Abt. 503 allerdingsenergisch zurückgewiesen, da es taktisch nicht vertretbar war. Die Einsatzorte im Raum Danzig waren u.a. Dirschau - Pelplin - Ramkau - Schönberg - Gotenhafen - Zoppot - Oliva - Brösen - Gnischau - Bastenhagen - Westernplatte - Danzig, Wald Bohnsack. Die Toten der s.SS-Pz.Abt. 503 wurden im Park beim Olivaer Tor beigesetzt. Die zusammengeschmolzenen Reste der Abteilung im Raum Danzig wurden am 30. März 1945 verladen und wurde über den Hafen Swinemünde in den Kampfraum Berlin verschifft. Dort wurde die bisher gespaltene Abteilung wieder verschmolzen. Ein kleiner Teil der Abteilung blieb allerdings in Danzig zurück und wurde dort infanteristisch eingesetzt. Diese Männer gerieten am 9. Mai 1945 bei Schievenhorst in Gefangenschaft. Kommandeure SS-Obersturmbannführer Otto Paetsch SS-Sturmbannführer Kurt Hartrampf SS-Obersturmbannführer Karl Leiner SS-Sturmbannführer Fritz Herzig Kommentare (0)
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