Wehrmacht Allgemeines Entstehung der Wehrmacht
Entstehung der Wehrmacht

Die Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und dem Beginn des Dritten Reiches 1933, war eine Zeit der großen Änderungen für das deutsche Militär.
In dieser Zeit gab es den Fall des Kaiserreiches, das Ende der bewaffneten deutschen Kräfte, die Einrichtung der Weimarer Republik und den Auftieg der kontrarevolutionären Freikorps.
Nach dem die deutsche Regierung das Waffenstillstandsabkommen mit den Allierten unterzeichnete, kehrten die deutschen Streitkräfte in Massen von den Fronten in ein besiegtes Deutschland zurück.
Viele deutsche Soldaten verstanden nicht, wie die ihre Regierung ein derartiges Abkommen unterzeichnen konnte, da die deutschen Truppen immer noch tief in Frankreich und Russland standen.
Hier entstand auch die "Dolchstosslegende", nach der die Soldaten von "hinten erdolcht wurden" und weiterhin als "im Felde unbesiegt" galten.

 

Wappen der Reichswehr
Wappen der Reichswehr
Mit dem Ende des Krieges kam auch eine Welle der Revolutionen und Konterrevolutionen über Europa, auch Deutschland war dagegen nicht immun.
Die verbitterten heimkehrenden Soldaten organisierten sich in teilweise extreme Gruppen und nahmen an konterrevolutionäre Angriffen und Strassenschlachten teil. Sie organisierten sich in den Freikorps.
Die Einheiten der Freikorps konnten aus kleinen Gruppen mit bis zu 100 Mann bestehen, die lose zusammengeworfen waren, während andere schon Formate einer Division annahmen, die aus Infanterie, Artillerie, Maschienengewahr und motorisierten Einheiten, logistischer Unterstützung, Pionieren und Luftkräften bestand.
Schätzungen zufolge soll es zwischen 1919 und 1923 ca. 200-300 Freikorps-Einheiten gegeben haben.
Die Einheiten der Freikorps dienten als Grundlage für die Bekämpfung einer kommunistischen Revolution in Deutschland.

Nach dem Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren hatte und die Weimarer Republik gegründet wurde, war eine neue militärische Kraft erforderlich.
Somit wurde am 6. März 1919 die "Vorläufige Reichswehr" aus Teilen der kaiserlichen Armee aus dem Ersten Weltkrieg gegründet.
Die "Vorläufige Reichswehr" bestand aus dem "Vorläufigen Reichsheer" und der "Vorläufigen Reichsmarine".
Viele Einheiten der Freikorps dienten teilweise, oder komplett, als Grundlage für das "Vorläufige Reichsheer", das aus ca. 400 000 Mann und 43 Brigaden bestand.
Bei einer Umstrukturierung der "Vorläufigen Reichswehr" zum "Übergangsheer", am 30. September 1919, dienten wiederholt die Freikorps als Grundlage. Das jetzige "Übergangsheer" umfasste noch ca. 20 Brigaden.
Die "Vorläufige Reichsmarine" behielt ihren Namen bis 1921.

Als am 28. Juni 1919 Deutschland den Versailler Vertrag unterzeichntete, waren Deutschland nur noch eine 100.000 Mann starke Armee erlaubt.
ASo wurden am 1. Oktober 1920 die Brigaden durch Regimenter ersetzt und die Mannstärke betrug jetzt nur noch 100.000 Mann - so wie es im Versailler Vertrag festgelegt war. Die Armee trug jetzt den Namen "Reichswehr", der am 1. Januar 1921offiziell wurde.
Die Reichswehr war in 7 Infanterie -und 3 Kavallerie-Divisionen aufgeteilt und bestand als solche bis zum 20. Mai 1935, als dann die Ära der "Wehrmacht" begann.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 18:39 Uhr
 

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