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| Nummern- und Namensgebung bei den Divisionen |
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Bei der Mobilmachung bestanden die 1.-36 und die 44-46. Infanterie-Division, die 1.-3. Gebirgs-, die 1. - 5. Panzer- und die 1.-4. leichte Division. Diese Divisionen des Friedensheeres wurden als Divisionen 1. Welle bezeichnet. Unter Wellen verstand man die zur gleichen zeit und nach gleichem Gliederungs- und Ausrüstungsschema aufgestellten Gruppen von Divisionen, die nach Alter und Ausbildung der Mannschaften und nach Ausrüstung ins ich gleich, untereinander aber verschieden waren. Auch weiterhin zählten die Panzer- und Gebirgs-Divisionen für sich, während die leichten Divisionen schon im ersten Kriegswinter in Panzer-Divisionen umgewandelt wurden und die Infanterie-Divisionen (mot) weiterhin - auch unter der Bezeichnung Panzergrenadier-Division - in der Reihenfolge der Infanterie-Divisionen zählten. Für die 2. Welle waren (mit Lücken) Nummern zwischen 50 und 100, für die 3. Welle zwischen 200-250 und für die 4. Welle zwischen 251 und 300 vorgesehen. Die Nummerngruppe 141-500 war (mit Ausnahmen) den aus den Kommandeuren der Ersatztruppen im Wehrkreis aufgestellten Ersatz- und späteren Reserve-Divisionen vorbehalten, die von 401 bis 500 Divisionsstäben z.b.V, mit 701 ff, die 1941 gebildeten bodenständigen Divisionen der 15. Welle. Mit der aus bedingt Wehrwürdigen gebildeten 999. leichten Afrika-Division schloss die Nummerngebung. Die Lücken und besonders die Gruppe 300-400 wurden nur teilweise und erst im laufe des Krieges durch weitere Aufstellungswellen aufgefüllt. Eine Systematik ist bei den späteren Wellen nicht mehr zu erkennen, auser der tatsache, dass die letzte Ziffer in vielen Fällen auf den aufstellenden Wehkrei hindeutet. Die Belassung von Lücken war offensichtlich zu dem zwecke erfolgt, um den Gegner über den Umfang der Neuaufstellung zu täuschen. Bei den Panzer-Divisionen und den Gebrigs-Divisionen wurde dagegen durchgezählt. Zu den mit Nummern versehenen Divisionen traten sogenannte Namen-Divisionen, die keine Nummer führten, wie z.B. "Großdeutschland", "Feldherrnhalle" usw., die beiden Führer-Divisionen (Führer-Begleit- und Führer-Grenadier-Division) und die bis 1944 der Abteilung Abwehr in OKW für Kommando-Unternehmungen unterstellte Division "Brandenburg". Die Wiener 44. Infanterie-Division wurde "Reichs-Grenadier-Division Hoch- und Deutschmeister" genannt. Verschiedene zunächst auf dem Kommandowege gebildete Divisionen, die den Namen ihres Kommandeurs führten, wurden später etastiert und erhielten Nummern. Namen führten auch die seit 1944 aufgestellten Schattendivisionen der 24., 26., und 28. Welle, die dazu bestimmt waren, stark angeschlagene Divisionen zu ersetzen (die als bereits, während die restteile dieser Division noch im Einsatz standen, gleichsam als ihre Schatten hinter ihnen standen und dann ihre Nummern erhielten). Die Namen waren hier nach Landschaften oder nach den Truppenübdungsplätzen gewählt, auf denen die Aufstellung vorgenommen worden war. Mit der Namensgebung bei Divisionen war die Waffen-SS seit langem vorangegangen. Im Heer hatte sie sich auf die oben angeführten wenigen Fälle beschränkt. Gegen Ende des Krieges setzte sich unter dem Einfluss der SS und des RAD (Reichsarbeiterdienst) die Bezeichnung nach markanten Namen der deutschen Geschichte durch. So entsanden aus dem RAD die Divisionen "Schlageter", "Friedrich Ludwig Jahn" und "Theodor Körner", aus den Schulen die Divisionen "Potsdam", "Scharnhorst", "Ulrich von Hutten" und "Ferdinand von Schill" sowie die Panzer-Grenadier-Divisionen (später aber in Nummern-Divisionen umgewandelt) "Dennewitz", "Katzbach", Großgörschen" und "Möcken". Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 18:47 Uhr |