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| Nummern- und Namensgebung bei den Regimentern |
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Bei der Mobilmachung führten die aktiven Infanterie- Gebirgsjäger- und Grenz-Infanterie-Regimenter durchlaufende Nummern ab 1, die der 2. Welle ab 151, der 3. Welle ab 301 und der 4. Welle ab 451, teilweise mit großen Lücken. Die Lücken wurden mit der Aufstellung neuer Wellen im Laufe des Krieges weitgehend geschlossen - weitere Nummerngruppen für bestimmte Wellen wurden in der Folge gebildet. In der Regel wurde eine einmal ausgegebene Regimentsnummer auch bei Umwandlung eines Infanterie- in ein Schützen-Regiment usw. nicht wieder besetzt. Eine Ausnahme bildeten die Nummern 514 ff. für die nicht zur Aufstellung gekommene 10. Welle. Besonders markante Nummern wurden im voraus besetzt, so 500 für das erste Bewährungsbataillon, 600 für das Ersatzbataillon "Altenburg", 800 für das Bauregiment "Brandenburg", 900 für das Infanterie-Lehrregiment. Mit der letzten Nummer im Heere "999" für die aus bedingt Wehrwürdigen bestehenden Festungstruppen sollte die Reihe schliesen - es kam aber bei der Infanterie, ohne die Wlassow-Truppen (1601 ff.), bis zur Ausgabe der Nummer 1318, einschlieslich der festungs-Infanterie-Bataillone sogar bis 1483. Bei der Aufstellung einzelner Wellen (z.B. der 15.) wurde in der Nummerngebung der Regimenter auf den aufstellenden Wehkreis Rücksicht genommen, dessen Nummer sich in der letzten Ziffer widerspiegelt. In der Regel war dies nicht der Fall, sondern die Wellen zählten durch. Gegen Kriegsende wurden zunehmend durch Auflösung oder Umbildung freigewordene Nummern wieder belegt. Nur zum Teil geschah dies aus Traditionsgründen (z.B. 31. und 32. Welle), zum Teil ganz willkürlich, so dass zu verschiedenen Zeiten aufgestellte Regimenter gleicher Nummer oft keine Beziehung zueinander hatten. 1945 kamen - wie bei den Divisionen - Namens-Regimenter hinzu, entweder nach den Kommandeuren dieser schnell zusammengestellten Regimenter, nach dem Aufstellungsgebiet oder aber nach bekannten Persönlichkeiten der geschichte benannt. Bei den Regimentern der Waffen-SS hatte die Namensgebung am Anfang gestanden, während es im Heer zunächst nur wenige motorisierte Namensregimenter gegeben hatte. In der Nummernfolge der Infanterie zählten auser den Grenadier- und Füsilier-Regimentern auch die Jäger- und gebirgsjäger-Regimenter, die Sturm-Regimenter der 78. Sturm-Division, die motorisierten Infanterie-, Grenadier- und die Panzergrenadier-Regimenter der Infanterie-Divisionen (mot), später Panzergrenadier-Divisionen, die festungs-Infanterie_Regimenter, die Feldrekruten- und Feldausbildungs-Regimenter und die entsprechenden Brigaden und selbtständige Bataillone mit. Nicht in der Nummernfolge der Infanterie gehörten die beiden Skijäger_Regimenter, die von der Luftwaffe übernommenen JLuftwaffe-Jäger-Regimenter, die Ersatz-, Reserve- und die wenigen Landwehr_Regimenter, die Feldersatz-Regimenter und -Bataillone. Auch die aus den Aufklärungs-Abteilungen und Radfahr-Bataillonen hervorgegangenen Füsilier-Bataillone, die Divisions-Bataillone, die Jäger-Bataillon, machinengewehr- Granatwerfer- un Flak-Bataillon zählten gesondert. Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 18:47 Uhr |