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| Schwere Artillerie und Eisenbahn-Artillerie |
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Neben den Artillerie-Regimentern auf Divisionsebene verfügten die Artilleriekommandeure der Korps über schwere Artillerie-Regimenter für den „Allgemeinen Feuerkampf“ gegen Ziele in der Tiefe des Raums, oft im Zusammenwirken mit Aufklärungsfliegern und Artillerie-Beobachtungsabteilungen, da hierzu die Augenbeobachtung der VBs nicht weit genug in den gegnerischen Raum reichte. Für den Allgemeinen Feuerkampf wurden weitreichende Geschütze mit einem Kaliber von mindestens 15 cm eingesetzt. In Ausnahmefällen wurden einzelne Abteilungen auch zur „Feuerverstärkung“ der Divisionsartillerie an besonders bedrohten Frontabschnitten eingesetzt. Auch die IV. schwere Abteilung bei Artillerie-Regimentern der Waffen-SS-Divisionen verfügte zum Teil über diese Geschütze. Schwere Geschütze wie die 17 cm Kanone in Mörser-Lafette oder der 21 cm Mörser waren in selbständigen Abteilungen zu je drei Batterien mit jeweils drei Geschützen zusammengefasst und den Korps oder Armeen unterstellt. 1944 erfolgte nach sowjetischem Vorbild die Aufstellung einer Artillerie-Division, die jedoch nicht mehr geschlossen zum Einsatz kam. Zur schweren Artillerie gehörte ebenfalls die Eisenbahnartillerie, die überwiegend für die Belagerung fester Plätze (Leningrad, Kiew, Sewastopol) herangezogen wurde und z.T. direkt dem OKH unterstellt war. 1938 war die Aufstellung der drei Eisenbahn-Batterien 710, 712 und 713 mit jeweils zwei Geschützen geplant. In den Einsatz gelangten: 1941 (Ostfront): - Eisenbahn-Artillerie-Batterie 701(2 Geschütze), 2./Eisenbahn-Artillerie-Abteilung 725 (1 Geschütz, Heeresgruppe Süd) - Eisenbahn-Artillerie-Batterien 710, 712, 713, 765 (je 2 Geschütze, Heeresgruppe Mitte) 1944 (Atlantikwall, Italien): - Eisenbahn-Artillerie-Batterien 686, 688, 710, 712, 713, 749 und 765 Kommentare (1)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. September 2009 um 18:30 Uhr |