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| Pionierbataillon |
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Sie trugen schwarze Waffenfarbe, und zum Unterschied von den Infanteriepionieren wurden sie deshalb allgemein nur "Schwarze Pioniere" genannt. Die Männer des Pionierbataillons waren praktisch in der Division "Mädchen für alles" - Wegbereiter, Bahnbrecher, Arbeiter, Techniker und Kämpfer, Pioniere bildeten eine Truppe, die aufgrund ihrer Ausbildung, Kenntnis, Ausstattung an Werkzeugen, Gerät und Kampfmitteln in der Lage waren, anderen Teilen der Division zu helfen und diese zu unterstützen, wann, wo und wie immer dies notwendig war. Zu ihren Hauptaufgaben gehörten:
Das Pionierbataillon (teil-mot.) gliederte sich in: - Bataillons-Stab - Nachrichtenzug (mot.) - 1. und 2. Pionierkompanie (bespannt) - 3. Pionierkompanie (mot.) - Brückenkolonne B (mot.) - leichte Pionierkolonne (bespannt) Die Gesamtstärke betrug 17 Offiziere, 1 Beamter, 60 Unteroffiziere, 442 Pioniere, 14 Reitpferde, 38 Zugpferde, 19 Bespannungsfahrzeuge, 9 Pkw, 24 Kräder und 38 Lkw (ohne Brückenkolonne und leichte Pionierkolonne) Einzelgliederung
- Kompanietrupp, Stärke 1/7 mit 2 Reitpferden, 1 Pkw, 2 Kräder - 3 Züge mit je 52 Pionieren, geglidert in Zugtrupp 1/5, 3 Gruppen mit je 1/14 (Bewaffnung: 9 lMG, 3 Flammenwerfer, 3 Panzerbüchsen), dazu 1 zweispänniger Feldwagen - Munitions- und Maschinentrupp mit 14 Mann und 3 mittleren Lkw, davon 2 mit Anhänger - Gefechtstroß mit 3 zweispännigen Feldwagen, 1 Feldküche, 2 fahrräder - Verpflegungstroß I und II mit 1 zweispännigen Feldwagen, 1 mittleren Lkw - Gepäcktroß mit 1 mittleren Lkw - Troß gesamt 15 Mann
Arbeitsgerät - 9 große Drucklufterzeuger - 20 Kraftsägen - 6 Schneidbrenner - 10 Handscheinwerfer dazu Werkzeug aller Art wie Äxte, Hacken, Sägen usw., langes Schanzzeug wie Spaten, Schaufeln, Pickel sowie Schlegel, handrammen usw. Dazu gab es Sonderbekleidung wie wasserdichte, brusthohe Überziehmonturen, Lederhandschuhe und anderes mehr. Sperrmittel - 306 K-Rollen - 100 S-Rollen - 73 Stacheldrahtrollen - 21 Rollen Blankdraht ferner noch 1.550 Sandsäcke (leer) für den Stellungsbau. Die S-Rollen waren vorgefertigte Stacheldrahtrollen, die zusammengelegt waren, im Schnelleinsatz auseinandergezogen wurden und je eine Sperrbreite von 6 bis 8 Metern ergaben. Die K-Rollen waren ähnlich, bestanden jedoch aus blankem Draht. Spreng- und Zündmittel - 251 kg Pionier-Sprengmunition (-mittel) - 23 Glühzündapparate - 2.600 m Knallzündschnur - 936 Nebelhandgranaten und Nebelkerzen Minen - 1.140 Stück T-Minen (Teller-Mine) - 1.934 Stück S-Minen (Schützen-Mine) Übersetzmittel - 38 kleine Floßsäcke (Schlauchboote) - 36 große Floßsäcke (Schlauchboote) Flammenwerfer - 3 Stück, Modell 35 Die leichte Pionierkolonne Die leichte Pionierkolonne, geführt vom Kolonnenführer, bestand aus 3 Zügen mit je 3 zweispännigen Fahrzeugen. Sie war beladen mit Munition, Nahkampf- und Sprengmitteln, Minen, Schanz- und Werkzeugen und diente zum nachschub für Pioniergerät und - material und ebenso auch zur Instandsetzung. Die Brückenkolonne B Das "Schlagen" von Kriegsbrücken über größere Flüsse und Ströme durch Pioniere, besonders im Bewegungskrieg (vor allem bei den Vormärschen), wäre ohne die vollmotorisierten Brückenkolonnen mit ihrem beweglichen Kriegsbrückengerät B (azs dem Jahr 1934 stammend) nicht möglich gewesen. Die in der Infanteriedivision vorhandene Brückenkolonne B bestand im Frieden nur aus Geräteeinheit und wurde erst mit Kriegsbeginn voll aufgestellt. Sie hatte nur eine geringe personelle Stärke von 2 Offizieren, 13 Unteroffizieren und 82 Mann (davon 39 Kraftfahrer). Ihr Personal war auch nicht zum Brückenbau bestimmt, sondern vor allem zum Transport, Pflege und Wartung des wertvollen Gerätes, gehörte also nicht zur kämpfenden Truppe. Kriegsbrücken konnten nur mit dem Pionierbataillon der Division gebaut werden, dass dazu die nötigen kräfte abstellte. Die Brückenkolonne B gliederte sich in
- 16 Halbprotons = 8 Ganzprotons - 8 Böcken - 2 Rampen - 8 Uferbalken - 8 Übergangsschienen 16 t - 6 Sturmbooten - 1 M-Boot - 20 kleine Floßsäcke - 24 große Floßsäcke Kommentare (0)
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