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| Veterinärdienste |
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Aufgabe der Veterinärdienste war die Sicherstellung der Beweglichkeit der verschiedenen Einheiten mit ihren bespannten Fahrzeugen und damit die Gesunderhaltung der Pferde , ärztliche Versorgung verwundeter und kranker Tiere sowie die Fürsorge aller Art für den gesamten Pferdebestand in der Division mit ihren über 5.000 Reit- Zugpferden. Dem IVc im Divisonsstab unterstanden direkt die Regiments- und Bataillonsveterinäre der Infanterieregimenter, die Abteilungs-Veterinäre des Artillerieregiments, des Pionierbataillons, der Aufklärungs- und Nachrichtenabteilung und der Rückwärtigen Dienste sowie die Veterinärkompanie. Die Regiments-, Bataillons- und Abteilungsveterinäre bildeten sozusagen das Rückrat des Veterinärdienstes, denn sie befanden sich direkt bei der Truppe und somit an Ort und Stelle des Pferdebestandes. Zu ihren Aufgaben gehörten
Insgesamt waren rund 30 "Jünger, Gesellen und Meister" als Veterinäroffiziere mit der karminsroten Waffenfarbe und der senkrecht geringelten Schlange ohne Äskulapstab in der Division tätig. Die Veterinäre im Krieg waren wie das Offizierskorps der Truppe überwiegend eingezogene Reservisten, d.h. von Haus aus praktische Tierärzte aus ländlicher Umgebung, ein Umstand, der den großen Tierbeständen und den damit befassten Soldaten zugute kam. Unvermeidlicherweise waren von den etwa 30 Veterinäroffizieren von zeit zu zeit einige im Lazarett, auf Urlaub oder abkommandiert, so dass es oft nicht ganz einfach war, die vielen verschiedenen Aufgaben zu erfüllen. Daher wurden zeitweise noch nicht approbierte Feldunterveterinäre eingesetzt. Die Rangstufen gingen vom Oberfähnrich bis zum Major (Feldveterinär = Leutnant, Feldoberveterinär = Oberleutnant, Stabsveterinär = Hauptmann, Obertsabsveterinär = Major.) Die Veterinärkompanie bestand aus: 1 Kompaniechef (Stabsveterinär), 6 Veterinäroffizieren (davon 3 Staffelführer), 1 Beamten, 24 Unteroffizieren, 203 Mannschaften, 88 Pferden, 21 Bespannfahrzeugen, 1Pkw, 9 Lkw, 1 Solo- und 2 Beiwagenkrädern. Die Kompanie gliederte sich in
Normalerweise hatte jede Komapnie, Batterie oder Einheit einen Beschlagschmied oder Beschlagunteroffizier, bei den Regimentern Oberbeschlagmeister. Die Bedeutung dieses Hufbeschlagpersonals wurde durch ein eigenes Tätigkeitsabzeichen in Hufeisenform deutlich. Die Beschlagschmiede erwiesen sich durchwegs als zuverlässige, unentbehrliche Helfer im Veterinärdienst und sprangen vielfach auch als Veterinärgehilfen ein. Sie übernahmen oft auch eine erste behandlung und Pflege erkrankter und verletzter Tiere. Themenverwandter Artikel: Kamerad Kriegspferd: Pferde im Einsatz für die Wehrmacht Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Oktober 2010 um 01:47 Uhr |