Wehrmacht Gebirgstruppe Gebirgs-Korps
Gebirgs-Korps
V. SS-Gebirgskorps
Wurde im Sommer 1943 geformt und war hauptsächlich zur Partisanenbekämpfung auf dem Balkan eingesetzt.
Gegen Ende des Krieges wurde das Korps nach Deutschland verlegt und nahm an den Kämpfen um Berlin teil.
Details siehe: V. SS-Freiwilligen-Gebirgskorps

IX. SS-Gebirgskorps
Wurde im Frühjahr 1944 in Kroatien geformt und nahm an den Kämpfen um Budapest in Ungarn teil.
Details siehe: IX. Waffen-Gebirgskorps der SS (kroatisches)

XVIII. Gebirgskorps
Ging am 1. November 1940 aus dem XVIII. Armeekoprs hervor. Bis Februar 1941 war Korps im Wehrkreis VII stationiert. Dann wurde es erst nach Rumänien und dann weiter nach Bulgarien verlegt. Von dort aus nahm es an der Invasion in Griecheland teil und durchbrach die Metaxa-Linie und stieß weit in griechische Hinterland vor. Nach diesem Feldzug wurde das Korps nach Jugoslawien verlegt, wo es im November und Anfang Dezember im Dienste des Militärbefehlshabers Serbien stand.
Von Anfang Dezember bis Mai 1942 befand sich das Gebirgskrps wieder in der Heimat im Wehrkreis VII, von wo aus es nach Lappland verlegt wurde. Dort verweilte das Korps ganze zwei Jahre.
Als Ende August 1944 Finnland in Verhandlungen mit der Sowjetunion trat, zogen sich die deutschen Einheiten auf eine neue Verteidigungslinie in Nordfinnland entlang Lyngen und Ivalo bis Petsamo zurück. Dieses Unternehmen trug den Namen "Birke" und wurde am 6. September 1944 gestartet.
Das Korps zog sich über Rovaniemi und Muonio zurück, bis es Anfang Oktober Lyngen in Nord-Norwegen erreichte.
Im Februar 1945 wurde das Korps nach West-Preußen verlegt. Dort war es an den Rückzugskämpfen der deutschen Truppen, die sich in Richtung des Brückenkopfes in Danzig zurück zogen, beteiligt.
Im April 1945 verteidigte das Korps das Gebiet um Stutthof, nahe der Mündung der Weichsel. In diesem Gebiet blieb das Korps bis zu seinem Ende.
Am 8. Mai 1945 kapitulierte das Korps.

XIX. Gebirgskorps
Wurde 1940 gebildet und trug ursprünglich den Titel "Gebirgskorps Norwegen". Am 10. November 1942 in Murmansk wurde das Gebirgskorps Norwegen in XIX. Gebirgskorps umbenannt.
Das Korps hielt trotz heftigster Attacken seitens der Roten Armee ihre Linie ganze zwei Jahre lang. Letztendlich musste auch dieses Korps vor der Übermacht der Roten Armee zurück weichen und begann am 4. Oktober 1944 mit seinem Rückzug in Richtung Nord-Norwegen.
Das Korps blieb bis Kriegsende in Norwegen, wo es auch "Armee-Abteilung Narvik" genannt wurde.
Das Korps kapitulierte am 8. Mai 1945.

XXI. Gebirgskorps
Wurde am 12. August 1943 in Serbien gebildet. Bis Herbst 1944 bekämpfte es dort die Partisanen. Im November 1944 befand sich das Korps in Tirana, Albanien. Im Dezember 1944 war das Korps in Prijepole kurzzeitig von feindlichen Einheiten eingekreist. Es nahm an der Verteidigung von Sarajevo und Montenegro teil, welche von den Partisanen und der Roten Armee stark bedroht wurden. In den ersten Monaten des Jahres 1945 kämpfte das Korps hauptsächlich in Kroatien.
Das Korps ergab sich im Mai 1945.

XXII. Gebirgskorps
Wurde am 26. Juli 1943 in Griechenland gebildet. Bis November 1943 kämpfte das Korps in Griechenland, von wo aus es dann nach Ungarn verlegt wurde. Im November 1944 war das Korps in heftige Frontkämpfe im Norden von Balaton verwickelt. Nach dem fehlgeschlagenen Gegenangriff der Wehrmacht  auf Budapest, musste sich das Korps zusammen mit der 2. Panzer-Armee zurückziehen.
Ende April 1945 wurde das Korps in Kämpfe östlich von Maribor in Slowenien verwickelt.
Im Mai 1945 kapitulierte das Korps.

XXXVI. Gebirgskorps
Entstand aus der Umbenennung und Umwandlung des Höheren Kommando XXXVI zwischen dem 15. und 22. November 1941 in Finnland. Das Korps blieb zwei Jahre lang in Finnland.
Im herbst 1944 zog sich das Korps durch Nord-Finnland nach Norwegen zurück, wo es bis zum Kriegsende blieb.
Das Korps kapitulierte im Mai 1945.

XXXXIX. Gebirgskorps
Wurde Ende Oktober in der Nähe von Besançon in Frankreich aus Teilen des XVIII Armeekorps gebildet.
Die erste Aufgabe des Korps waren die Vorbereitungen einer Invasion in Gibralter unter dem Namen "Operation Felix". Bis April 1941 blieb das Korps in Frankreich, von wo aus es dann in Richtung Jugoslawien verlegt wurde, um am kommenden Balkan-Feldzug teilzunehmen. Dort sties das Korps aus Österreich in Richtung Zagreb vor.
Bei Beginn der Operation Barbarossa sties das Korps aus Süd-Polen über Lemberg, Uman, Antonowka und Stalino in Richtung Rostov vor. Während des Winters hielt das Korps eine Verteidigungslinie entlang des Mius.
Während der Sommeroffensive 1942 war das Korps Teil der Schlacht um Rostov. Anschliesend sties das Korps in Richtung Kaukasus vor, eroberte den Elbrus, konnte dann aber die Küste nahe Suchum Ende August 1942 nicht mehr erreichen. Bis Anfang Januar 1943 blieb das Korps in den Bergen des Kaukasus. Dann folgte der Rückzug in den Brückenkopf von Kuban. Hier bildete das Korps die nördliche Front wo es trotz heftigster Angriffe der Roten Armee stand hielt, bis im Oktober 1943 die Evakuierung begann.
Danach wurde das Korps auf die Krim verlegt wo es die Verteidigung von Perekop (Verbindung zwischen der Krim und der Ukraine) übernahm. Dort wurde das Korps am 7. April 1944 von schwersten sowjetischen Angriffen überrascht und musste evakuiert werden. Nach der Neuaufstellung des Korps wurde es  im August 1944 in den Karpaten eingesetzt. Später befand es sich an der Frontlinie zwischen den West-Karpaten und den Beskiden.
Im januar 1945 musste sich das Korps in die Tschechoslowakei zurückziehen. Im April 1945 befand es sich nahe Zilina und Anfang Mai 1945 südöstlich von Olmütz.
Nahe Olmütz ergab sich das Korps im Mai der Roten Armee.

XLIX. Gebirgskorps
Wurde 1940 in der Tschechoslowakei gebildet und kämpfte auf dem Balkan und im Südsektor der Ostfront, hauptsächlich im Bereich Krim und im Kaukasus. Das Korps zog sich in die Tschechoslowakei zurück und ergab sich gegen Ende des Krieges der Roten Armee.

LI. Gebirgskorps
Wurde 1940 ursprünglich als Infanterie-Korps gebildet und dann in Gebirgskorps umbenannt. Es kämpfte an der Ostfront und wurde bei der Schlacht um Stalingrad vernichtet.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. März 2010 um 12:28 Uhr
 

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