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| 6. Infanterie-Division |
AuftstellungDie ehemals rheinisch-westfälisch-hannoveranischen Regimenter der deutschen Armee wurden mit der Neubildung der Reichswehr zur 6. (preußischen) Division zusammengefasst. Doch infolge der verschiedenen landsmännischen Zusammensetzung trugen die drei Infanterieregimenter den Zusatz »preußisch« nicht. Die Division, die amtlich am 1. Januar 1921 zusammen trat, bestand aus Stab in Münster, dem IR. 16 in Oldenburg, IR. 17 in Braunschweig, IR. 18 in Paderborn, Pi.Btl. 6, AR. 6, Kraftfahr-Abt. 6 alle in Münster, NA. 6 und Fahr-Abt. 6, beide in Hannover. Diese Gliederung wurde nur wenig in den nächsten Jahren verändert. Stab des Infanterieführers VI kam nach Hannover, dagegen lag Stab des Artillerieführers VI in Münster. Die Garnisonen des AR. 6 und des Pi.Btl. 6 kamen nach Minden. GliederungIm Zuge der Reorganisation der Reichswehr im Jahr 1934 wurde der Divisionsstab nach Bielefeld unter der Tarnbezeichnung »Infanterieführer VI« verlegt. Das bisher in Oldenburg liegende IR. 16 bildete mit Zuführung von Einberufenen das neue IR. 37 in Osnabrück. Während das letzte Regiment bei der Division verblieb, kam IR. 16 zur neuen 22. ID. Das IR. 17 (Braunschweig) bildete IR. 38 (Göttingen). Beide Regimenter verließen die Division, wobei IR. 38 noch einmal umbenannt wurde. IR. 18 (Paderborn) unterstand der Division, das von ihr neuformierte IR. 39 trat zur 16. ID. nach Münster. Hier in Münster wurde jetzt die 16. ID. aufgestellt, die Truppenteile der 6. ID. -wie schon oben bei den Infanterieregimentern genannt - bezogen neue Garnisonen. So ging AR. 6 nach Lingen, später nach Osnabrück. Die von ihr aufgestellte I./AR. 42 (dem AR. 6 zugeteilt) lag in den Kasernen von Minden. Einsätzetext Kommandeuretext Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. September 2009 um 13:29 Uhr |