Panzer-Brigade 105 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 18. Februar 2009 um 02:18 Uhr
Die Panzer-Brigade 105 wurde am 24. Juli 1944 aus ca. 950 Soldaten der bei Minsk zerschlagenen 18. Panzer-Grenadier-Division aufgestellt. Hinzu kam Personal verschiedener Truppenschulen sowie Ersatz von Genesenen aus dem Wehrkreis VIII. Die weitere Aufstellung erfolgte ab 4. August auf dem Truppenübungsplatz Mielau.
Die Panzer-Abteilung setzte sich aus Personalbagaben der Panzer-Ersatz-Abteilungen 10 -18 und Resten der Panzer-Abteilung 18 und 118 zusammen. Die Panzerbesatzungen wurden beim Panther-Ausbildungs-Kommando in Erlangen/Bamberg auf Pz.Kpfw. V "Panther" umgeschult. Sie übernahmen in Grafenwöhr ca. 50 Panther und 11 Jagdpanzer IV. Die Ausbildung der übrigen Einheiten konnte in Milau zügig durchgeführt werden.

Am 1. September 1944 wurde die Brigade im Bahntransport zur Heeresgruppe B in den Raum Mons/Belgien verlegt. Die Brigade wurde zwischen Brüssel und Namur, gegen Jagdbomber getarnt, ausgeladen und geriet sofort mitten in die Rückzugsbewegungen der 5. Panzer-Armee und der 7. Armee.
Ihr erster Einsatz erfolgte als Sperrverband/7. Armee am 4. September 1944 im Abschnitt ostwärts Löwen. Danach bildete die Brigade bis 8. September die Eingreifreserve der 116. Panzer-Division südwestlich von Diest.
Es folgt der Rückzug über die Maas und Abwehrkämpfe in Fleron. Danach muss sich die Brigade über Verviers in Richtung Limburg absetzen, gefolgt von Abwehrkämpfen bis 11. September in Limburg.
Teile der Brigade nehmen an Gegenstössen auf Malmedy teil, danach Abwehr und Gegenstösse beiderseits entlang der Strasse Eupen-Aachen.
Am 12. September 1944 fand die Brigade nach verlustreichen Abwehrkämpfen am sog. Westwall, ostwärts Verviers, Anschluss an die Restgruppe der 9. Panzer-Division. Es folgen Abwehr und Gegenstösse im Raum Eynatten-Aachen-Stolberg-Korneliusmünster/Büsbach.
zwischen 19. und 25. September 1944 gibt es Kämpfe im Raum Mausbach, später dann bei Stolberg/Süd um den Hammerberg bei Stolberg.
Ende September wird die brigade bei Stolberg herausgelöst. Bis dahin hatte alleine das Panzer-Grendier-Bataillon 2105 ca. 600 Soldaten in 3 Wochen verloren - dies entsprach 62% der Ausrückstärke. Die Brigade wurde Ende September noch einmal mit Ersatz aus dem Wehrkreis VIII aufgefüllt und dann aber der 9. Panzer-Division unterstellt.

Kommandeur
Major Heinrich Volker

Gliederung
Brigade-Stab
Panzer-Abteilung 2105
  schwere Panzerjäger-Komapnie 2105
Panzer-Grenadier-Bataillon 2105
schwere Infanterie-Geschütz-Kompanie 2105
Flak-Komapnie 2105
Panzer-Pionier-Kompanie 2105
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