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| Panzer-Brigade v.Hobe / Panzer-Brigade XIII |
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Die Panzer-Brigade v.Hobe wurde Ende März 1945 als Panzer-Brigade XIII in Franken aufgestellt. Ab 10. April wurde die Einheit auch Panzer-Brigade v.Hobe genannt. Die Panzer-Brigade v.Hobe ist eine der wenigen Alarm-Panzer-Brigaden die binnen weniger Stunden zusammentreten, um die wankenden Reihen der Fronten noch einmal zu verstärken. Sie ist mit ca. 50-60 Panzer des Typs V "Panther" und Panzer IV, sowie einigen SPW-Kompanien ausgerüstet. Nach Bildung der Brigade wird die Brigade in der Frontlücke zwischen 7. und 1. Armee, beiderseits des mittleren Main eingesetzt. Sie kämpfte zunächst als Sperrverband im Raum östlich von Würzburg, später dann in der Gegend um Mainbergheim. Dort kam es zu Gegenangriffen südlich Bamberg und Abwehr gegen auf Fulda-Hersfeld durchbrechende US-Verbände. Es folgte der Rückzug in den Raum nördlich von Kitzingen. Am 9. April 1945 gibt es Verzögerungskämpfe aus dem Raum Kitzingen über Neustadt a.d. Aisch - Uffenheim. Die Brigade setzt sich ab und erreicht den Panzerabwehr-Reigel im Raum westlich von Fürth. Teile der Brigade befinden sich in Nürnberg. Mitte und Ende April 1945 zieht sich die Panzer-Brigade v.Hobe auf die Donau-Linie zurück und verfügt nur noch über 18-25 Panzer. Dort erhält sie Verstärkung in Form der Panzer-Kampfgruppe Vierzig (II./Panzer-Regiment 22) und der SPW-Lehrgruppe-XIII vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Es folgen Abwehrkämpfe in Ansbach gefolgt von einem verlustreichen Rückzug in Franken über die Gegend bei Nördlingen. Die Brigade zieht sich in den Donau-Brückenkopf in Donauwörth zurück und setzt sich bis 25./26. April 1945 hinter die Donau ab. Die Brigade muss sich weiter in den Raum München/Rosenheim absetzen. Dabei zieht sie sich südlich der Donau über den Nordrand des Ammer-Sees, südlich von München, zurück und erreicht Rosenheim/Inn und anschliesend den Raum südlich von Traunstein. Am 4. Mai 1945 löst sich die Brigade im Raum Bernau-Aschau auf. Teile kapitulieren bei Kufstein, die Masse der Brigade gerät in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Kommandeure
Oberst Freiherr v. Massenbach / Oberst Cord v. Hobe |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Januar 2010 um 05:05 Uhr |