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| 116. Panzer-Division |
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"Schnell wie ein Windhund, Die Bildung fand in Rheine, im Wehrkreis VI, am 28. März 1944 statt. Als Teil der 7. Armee, XLVII. Panzerkorps innerhalb Generalfeldmarschall Rommels Heeresgruppe B, nahm die Division an der Operation "Lüttich" (die deutsche Gegenoffensive in Mortain) teil, welche die größte Panzerschlacht in der Normandie war.
A 251 - Funkpanzerwagen der Windhund-Division
Am 16. Dezember begab sich die Division auf den Weg in die Ardennen. In St.Vith kam es zu schweren Kämpfen und am 23. Dezember gelang es der 5. Panzerarmee die Stadt von Süden her anzugreifen und zu erobern. Die 116. Panzer-Division bildete den Speerkopf der südlichen Flanke innerhalb der Ardennenoffensive und erlitt dabei schwerste Verluste, bis die Division schlieslich im Januar 1945 nach Kleve zurück gezogen wurde. Als die Division die beschädigten Dämme und Brücken der Ruhr verteidigten, starten die Alliierten in Form der 1. kanadischen Armee und des britischen XXX. Korps, am 8. Februar die Operation "Veritable". Innerhalb dieser Operation wurde die 116. Panzer-Division von den Alliierten eingekesselt. Ihr gelang es jedoch sich über den Rhein abzusetzen und die Brücken zu zerstören. Von nun an war die Division Teil des XLVII. Panzerkorps unter General Blaskowitz Heeresgruppe H. Der Division wurde am 24. März 1945 befohlen den Vorstoss der amerikanischen 30. Infanterie-Division südlich des Flusses Lippe aufzuhalten. Positioniert an der deutsch-holländischen Grenze, begann das Panzergrenadier-Regiment 60 bei Einbruch der Dunkelheit am 26. März seine Angriffe auf die Stellungen der amerikanischen 30. Infanterie-Division und verhinderte so den weiteren Vorstoss der amerikanischen Division. Am 28. März verteidigte die Division erfolgreich die Stadt Dorsten, wurde dabei jedoch von der britischen königlichen 6. Panzer-Brigade ausgeflankt, als diese die Stadt umging. Am 4. April wurde der Division befohlen eine Verteidigungslinie nördlich hinter dem Rhein-Herne Kanal einzunehmen, um so die Verteidigung des nördlichen Ruhrtales zu verstärken. Die Division befand sich jetzt innerhalb des Ruhrkessels im Raum Hamm-Werl-Menden/Hemer-Iserloh. Aus dem Kessel vorsorglich nach Osten, hinter die Weser abgeschobene Teile, kämpften zuletzt im Rahmen der Kampfgruppen/AOK 11 im Harz, REste gelangten zur 12. Armee (General Wenck). Bis zum 18. April 1945 hörte jeglicher deutscher Widerstand innerhalb des Ruhrkessels auf zu existieren und die Reste der 116. Panzer-Division ergaben sich im Ostteil des Ruhrkessels der amerikanischen 9. Armee. In dieser Division diente unter anderem der Sohn von Heinz Guderian, Heinz Günther Guderian. Das DivisionsabzeichenIm Frühjahr 1943, zu diesem Zeitpunkt noch als 116. Panzergrenadier-Division geführt, fanden Soldaten der Division an der Ostfront in der Kalmückensteppe einen verwahrlosten Windhund, den die Soldaten pflegten und wieder aufpäppelten. Dieser Hund erhielt den Namen "Sascha" und war fortan das Divisionsmaskottchen. Als aus den Resten der Division die 116. Panzer-Division gebildet wurde, wurde der Windhund das Divisionsabzeichen (oben rechts). GliederungPanzer Regiment 16 Panzer Grenadier Regiment 60 Panzer Grenadier Regiment 156 Panzer Artillerie Regiment 146 Panzer Aufklärungs Abteilung 116 Heeres Flak Artillerie Abteilung 281 Panzerjäger Abteilung 226 Panzer Pionier Bataillon 675 Panzer Nachrichten Abteilung 228 Panzer Versorgungstruppen KommandeureOberst Günther von Manteuffel (28 Mär 1944 - 30 Apr 1944) General der Panzertruppen Gerhard Graf von Schwerin (1 Mai 1944 - 1 Sep 1944) Generalmajor Heinrich Voigtsberger (1 Sep 1944 - 14 Sep 1944) Generalmajor Siegfried von Waldenburg (14 Sep 1944 - ? Apr 1945) EinsatzgebieteFrankreich (Mär 1944 - Aug 1944) West-Deutschland (Aug 1944 - Dez 1944) Ardennen (Dez 1944 - Jan 1945) West-Deutschland (Jan 1945 - Apr 1945) Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Januar 2010 um 13:10 Uhr |