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| Panzer-Division Kurmark |
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Die Panzer-Division Kurmark (In Originaldokumenten wird die Division offiziell als Panzergrenadier-Division geführt.) wurde mit Befehl vom 30. Januar 1945 bei Frankfurt/Oder aus der Kampfgruppe Langkeit gebildet. Ab dem 3. Februar 1945 stand die Division an der Oderfront und war nördlich von Frankfurt/Oder in Abwehr- und Stellungskämpfe verwickelt. Später erfolgte der Einsatz am sowjetischen Brückenkopf im Raum Reitwein im Abschnitt Schönfieß, nördlich Rathstock. Ende februar vertedigte die Division nördlch von Podelzig, südostwärts Tucheband. Bis 27. März 1945 unternahm die Division mehrere gegenstöße und Gegenangriffe. Am 27. März wurde die stark angeschlagene Division teilweise neu aufgestellt und zählte zur Armeereserve der 9. Armee und war dem AOK 9 direkt unterstellt. Die Auffüllung der der Einheiten der Division Kurmark erfolgte durch Personal der Alarmbrigade "Großdeutschland", welches bis dahin im Raum Forst-Neiße im Einsatz war. Am 2. Februar 1945 wurde die I. Abteilung/Panzer-Regiment "Brandenburg" der Division zugeteilt. Am 5. Februar erhielt die Panzer-Abteilung der Panzerdivision Kurmark die Bezeichnung "Panzer-Abteilung 51". Die Division liegt im Falkenhagener Forst im Abschnitt des XI. SS-Panzer-Korps. Am 14. April verlegt das Panzer-Grenadier-Regiment "Kurmark" aus der reserve in den Abschnitt der 303. Infanterie-Division. Dort bezieht das Regiment an beiden Seiten des Bahnhofs und der Bahnlinie Dolgelin Stellung um so in den Oderbruch wirken zu können. Am 15. April erfolgt für die Division "Kurmark" die Unterstellung zum XI. SS-Panzer-Korps. In der Nacht vom 15. auf den 16. April verlässt die Division unter dem Decknamen "Herrenpartie" ihre Bereitstellung im Falkenhagener Forst und schiebt sich von Wesen her in Richtung Front um so als sog. "Frontfeuerwehr" mit gepanzerten Kräften Gegenangriffe gegen durchgebrochene feindliche Einheiten starten zu können. Das Panzer-Füsilier-Regiment "Kurmark" wird im Abschnitt der 169. Infanterie-Division eingesetzt und bezieht Stellung auf den Steilhängen im Raum Libbenichen-Carzig. Das Panzer-Artillerie-Regiment "Kurmark" bezieht Feuerstellung im Raum Neumahlisch - Lietzen. Am 16. April 1945 startet die Rote Armee ihre letzte große Offensive mit dem Ziel Berlin. Nach dem die Front der 9. Armee zusammengebrochen war und bis zum 17. April die Nachbardivisionen der "Kurmark" überrannt waren, wurden die schwachen Reste der Division in einem Waldgebiet zwischen Märkisch Buchholz und Halbe, südöstlich von Berlin, eingeschlossen. Zwar wollte die Division der Einschließung entgehen, doch aufgrund eines Führerbefehls durfte die Division ihre Stellungen nicht verlassen. Die Reste der 9. Armee wurden schießlich im Kessel von Halbe eingeschlossen. Hier verteidigte die Division "Kurmark" zwischen Kolpin und Bad Saarow und zwischen Storkower See und dem sog. "Scharmützelsee". Die letzten gepanzerten Truppen bachen auf Befehl von General der Infanterie Theodor Busse, der zuvor ein Kapitulationsangebot abgelehnt hatte, zwischen 25. und 28. April 1945 unter großen Verlusten aus dem Kessel aus. Den Ausbruch am 28. April führte die Division "Kurmark" mit der schweren Panzer-Abteilung 511 und Artillerie- und Werferfeuer an. Den nördlichen Stoßkeil bildete die Panzer-Abteilung "Kurmark" und andere Teile der Division und die Reste der SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 10. Den südlichen Stoßkeil bildete die schwere Panzer-Abteilung 511 mit Werferbatterie, eine Schwimmpanzerwagen-Kompanie und das Grenadier-Regiment "Kurmark". Dahinter befanden sich der Divisionsstab "Kurmark", der Stab des XI. SS-Panzer-Korps, der Stab der 9. Armee, Einheiten des V. SS-Gebirgskorps und des V. Armeekorps. Die Nachhut bildeten Korpseinheiten des XI. SS-Panzer-Korps und Reste der Panzerjäger-Abteilung 32. Die letzten Reste der Division Kurmark schlugen sich bis in die Wälder zwischen Kolpin und Bad Saarow, südwestlich von Frankfurt/Oder durch, wo sie von großen sowjetischen Verbänden aufgerieben wurden. Dennoch gelang es einigen Angehörigen der Division sich bis nach Westen durchzuschlagen, die Elbe zu überqueren und sich am 5. Mai 1945 der 12. Armee anzuschließen. Bei Jerichow erfolgte dann am 8. Mai die Aufgabe gegenüber den amerikanischen Truppen. Gliederung und OrganisationPanzer-Regiment "Kurmark" (Kommandeur Major Hudel) I. Abteilung (Oberleutnant Wolf-Dieter Lützow) 1. Kp. (Pz.Jg.Kp.1551) 14 Jagdpz. 38(t) Hetzer 2. Kp. (Pz.Jg.Kp. 1542) 14 Jagdpz. 38(t) Hetzer (Olt. Helmut Jurisch), 3. Kp. (Pz.Jg.Kp s.Pak mot.Z.) 4. Kp. (Reste der Stu.Art.Brig. 111) Jagdpz. IV, Anzahl unbekannt) II. Abteilung (I./Pz.Rgt. 26 Brandenburg) (Major Graf Hans-Siegfried von Rothkirch) 45 Panzer V "Panther" Panzer-Grenadier-Regiment "Kurmark" (aus Alarmgruppe Langkeit) Kommandeur Oberleutnant Max Klüver, Ia Major René de l'Homme de Courbiére I. Bataillon (aus Alarmverband Schmelter/I./Kampfgruppe Langkeit) (Major Petereit) 1. - 3. Kompanie 4. MG-Kompanie 5. Granatwerfer-Kompanie II. Bataillon (Major Karl-Friedrich Schöttler) 6. - 8. Kompanie 9. MG-Kompanie 10. Granatwerfer-Kompanie 11. lG-Kompanie 12. Pionier-Kompanie Panzer-Füsilier-Regiment "Kurmark" (ab April 1945 aus Fahnenjunker-Grenadier-Regiment 1235) Kommandeur Major Herbert Pfeill I. Grenadier-Bataillon 1. - 3. Kompanie 4. schwere Kompanie (sMG, Granatwerfer, IG) II. Grenadier-Bataillon siehe I. Bataillon 13. schwere Kompanie 14. Panzerzerstörer-Kompanie (Raketenwerfer) Panzer-Aufklärungs-Abteilung "Kurmark" (Major Otto-Christer Graf von Albedyll) Stabskompanie (PSW) 2x SPW-Schwadrone 1x schwere Schwadron Panzer-Artillerie-Regiment "Kurmark" (Major Willi Hammerich) I. Abteilung (Hauptmann Ulrich Bubholtz) 1. - 3. Batterie II. Abteilung 4. - 6. StuG III. Abteilung (SS-Artillerie-Lehr-Regiment) 3 Batterien 10,5 cm lFH Pionier-Bataillon "Kurmark" 1. Panzer-Pionier-Kompanie 2. Pionier-Kompanie Teile des Pionier-Bataillon 151 (ab Anfang Februar 1945) mit Panzer-Pionier-Kompanie Pionier-Kompanie (mot.) Nachrichten-Abteilung 2 Kompanien Flak-Batterie/mot.Z. (April 1945) / 10. Batterie/SS-Artillerie-Lehr-Regiment Nachschubtruppen 151 Fahnenjunker-Grenadier-Regiment 1234, 1235, 1239, 1241 und 1242 wurden zu verschiedenen Zeitpunkten unterstellt KommandeurGeneralmajor Willy Langkeit (23. Jan 1945 – 5. Mai 1945) Stab: Ia Major Helmut Spaeter (23. Jan 1945 - 1. Feb 1945) Major von Hopffgarten (1. Feb 1945 - 25. Mar 1945) Major Gerd Dittmar (25. Mar – Mai 1945) IIa Major Schreiner IIb Major i.G. Edel-Heinrich Zachariae-Lingenthal Quellen: Helmuth Spaeter: "The History of the Panzerkorps "Grossdeutschland"" Band 1 -3. Ove Kronborg: kronborgresearch.dk Kommentare (0)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 02:51 Uhr |