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| Sanitätsdienst auf Divisionsebene |
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Medizinische Divisionseinheiten waren wie normale Divisionseinheiten nummeriert, z.B. 8. Infanterie-Division - Sanitäts-Abteilung 8. Der kommandierende Offizier aller Sanitätseinheiten innerhalb einer Division war der Divisionsarzt. Die San.Abt. einer Infanteriedivision gliederte sich wie folgt:
Die Sanitäts-Kompanie wurde von einem Stabsarzt oder einem Oberstabsarzt als Kompaniechef kommandiert und bestand aus der Führungsgruppe (Chefarzt und Ärzte) und drei Zügen. Im späteren verlauf des Krieges kam zu jeder San-Kp. ein vierter Zug, zuständig für die Entlausung, hinzu. Die Kompanie hatte eien Zahnabteilung mit einem Zahnarzt samt Assistent und eine Feldapotheke mit allen nötigen Medikamenten. Die Apotheke wurde wurde von einem Armee-Apotheker befehligt, der einen medizinischen Assistenten hatte. Die Gerätschaften und Gegenstände der Apotheke wurden meist auf einem 3,5 t Lkw transportiert. Jede medizinische Kompanie hatte einen Zahlmeister, einen Schreibraum und eine Feldküche. Jede Kompanie hatte genug Männer und Material um zwei Hauptverbandsplätze aufzustellen. Der erste Zug war der Trägerzug, kommandiert von einem Internisten. Der Zug unterstützte und deckte die Krankenträger, die die Verwundeten vom Schlachtfeld abtransportierten. Dieser Zug führte unter dem Kommando eines Sanitätsunteroffiziers auch Fahrzeugkontrollen durch, um Verwundete oder kranke Soldaten per bespannten Wagen oder per Motorrad zum Hauptverbandsplatz zu transportieren. Der kleinste Teil dieses Zuges war der Trägertrupp. Dieser bestand aus 4 Soldaten (Truppführer und 3 Krankenträger) und 1-2 Liegen. Jedes Mitglied dieses Trupps musste in der Lage sein den Trupp zu kommandieren. Die Trägertrupps waren in Trägergruppen organisiert. Jede Trägergruppe bestand aus 3 Trägertrupps und wurde von einem Gruppenführer befehligt. Der zweite Zug war der Hauptverbandsplatz-Zug und wurde von einem Chirurgen kommandiert. Dieser Zug mit 45 Mann bildete den Hauptverbandsplatz. Der dritte Zug war der Verstärkungszug, der in der Regel ebenfalls von einem Chirurgen kommandiert wurde. Dieser Zug stellte die nötigen Verstärkungen und Materialien für die beiden anderen Züge zur Verfügung. Weiters errichtete er Sammelstellen für Leichtverletzte. Dieser Zug war auch dafür ausgebildet, um Opfer von chemischer Kriegsführung (Gas usw.) zu behandeln. Nach der Umgliederung der Infanteriedivisionen 43 hatten die Divisionen kein Feld-Hospital mehr, dafür aber zwei weitere Sanitäts-Kompanien und eine Krankenwagen-Kompanie. San.Abt. bei Gebirgsjäger-, Fallschirmjäger-Divisionen Die Organisatione dieser Sanitätseinheiten unterschied sich nur geringfügig von der, der Infanteriedivisionen. Die San.Abt. hatte rund 550 Mann, aufgeteilt in zwei medizinische Kompanien (tmot.), die aus je drei Zügen bestanden. Sie beinhaltete einen Chefarzt, 4-6 Ärzte, 1 Apotheker, Sänitätssoldaten, Träger und Fahrer mit insgesamt 184 Mann. Jede Kompanie hatte 2 Transportzüge, konnte einen Hauptverbandsplatz errichten und zwei Operationsgruppen herstellen. Kommentare (0)
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